Die neue Seinsbestimmung in der reinen theoretischen Philosophie Kants: Das Sein als Position
2006. 374 S.
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Beschreibung

Das destruktive Moment des Philosophierens wird erstmals mit Kant zu einem eigenen Grundthema des philosophischen Denkens. In der transzendentalen Dialektik der Kritik der reinen Vernunft sind Kants knappe Ausführungen zum Seinsbegriff angesiedelt, deren Wortlaut die bloß negative Bedeutung dieser Seinsbestimmung zu bestätigen scheint: "Sein ist offenbar kein reales Prädikat, d. i. ein Begriff von irgend etwas, was zu dem Begriffe eines Dinges hinzukommen könnte. Es ist bloß die Position eines Dinges, oder gewisser Bestimmungen an sich selbst." So lag für die Interpretation meist der Schluß nahe, diese These Kants habe nur eine destruktive Funktion und trüge einer positiven Neubestimmung des Seins nichts bei.

In kritischer Auseinandersetzung mit dieser gängigen Interpretation macht sich Hardy Neumann zur Aufgabe, Kants Äußerungen zum Seinsbegriff nicht nur negativ, sondern positiv-konstruktiv zu lesen und deren Auswirkungen auf Kants Ontologie überhaupt systematisch zu untersuchen.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Einleitung: Zugangsweise zur "Kritik der reinen Vernunft" und die Leitfäden der Untersuchung: Klärung der hermeneutischen Situation für den Zugang zur "Kritik der reinen Vernunft". Anzeige des ontologischen bzw. metaphysischen Leitfadens der Untersuchung - Die transzendentale Methode als juristischer Leitfaden innerhalb der "Kritik der reinen Vernunft" - Motivation und Aufriß der Untersuchung - Erster Teil: Vorbereitende Analyse für den Zugang zu Kants These über das Sein: Erstes Kapitel: Die neue Blickbahn der reinen theoretischen Philosophie Kants und die transzendentalen Probleme der reinen Vernunft: Die Kopernikanisch hypothetische Revolution Kants - Der transzendentale Ansatz Kants als quaestio iuris - Die durch den kritisch-transzendentalen Ansatz freigelegten Vernunftswiderstreite: die transzendentalen Ideen - Die subjektive Deduktion der transzendentalen Ideen und der Entstehungsprozeß des transzendentalen Scheins - Zweites Kapitel: Das transzendentale Ideal der reinen Vernunft als kritisch-transzendentaler Sitz für die Exposition der These über das Sein: Der von der vierten kosmologischen Idee geforderte Schritt - Der Weg zum transzendentalen Ideal der reinen Vernunft anhand des Grundsatzes der durchgängigen Bestimmung - Das transzendentale Ideal der reinen Vernunft - Die transzendentale Subreption als Erklärungsgrund des von dem transzendentalen Ideal ausgelösten transzendentalen Scheins - Zweiter Teil: Die These Kants über das Sein in der Durchführung: Erstes Kapitel: Die verneinende Aussage der Kantischen These über das Sein: Mathematik und Metaphysik im Ausgang von der Existenzaussage "Gott ist" - Die "Irrealität" des Seins - Die transzendental antizipierte Realität - Der Gegenbegriff zum Sein: Das Nichts-Phänomen - Zweites Kapitel: Die bejahende Aussage der Kantischen These über das Sein: Prädikative und existentiale Notwendigkeit - Das Sein als relative und absolute Position - Der zweistufige Grundzug des Begriffes vom Seins-Prädikat - Das Sein als transzendentales Gedankenprädikat - Drittes Kapitel: Auswirkungen der Seins-These auf die neue, kritisch-ontologische Bestimmung des Erkenntnisgegenstandes: Position und Vorstellung - Die transzendental-ontologischen zweistufigen Prädikate der Postulate des empirischen Denkens überhaupt in Absetzung gegen die real-ontologischen Prädikate der drei ersten Grundsätze des reinen Verstandes - Die positionale Auszeichnung der ontologisch modalen Aussagen. Die tanszendental-synthetische Position als Grundbestimmung der Gegenständigkeit des Gegenstandes. Synthetis und Zusammensetzung - Literatur- und Sachwortverzeichnis

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