Sorge und Geschichte

Phänomenologische Untersuchung im Anschluss an Heidegger

2015. Abb.; 187 S.
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Beschreibung

In »Sein und Zeit« interpretiert Heidegger den Begriff Dasein als das Seiende, dem es in seinem Sein um sein Sein geht, in Bezug auf seine Seinsart. Als endlich Existierendes ist das Dasein in die Welt geworfen und entwirft die Möglichkeit seines Seins. Diese Bewegung bezeichnet Heidegger als Zeitlichkeit, in deren Struktur sich die Existenz des Daseins enthüllt. Wie die Struktur der Zeitlichkeit zur Erscheinung kommt, ist eine hermeneutische Frage, die sich auf die Phänomenologie als Methode der Ontologie des Daseins bezieht. Ein Leitfaden für eine neue Interpretation der Daseinsphänomenologie besteht darin, dass Heidegger die Existenz des Daseins als Geschehen bezeichnet. Das Sein des jeweiligen Daseins als seine eigene Geschichte soll erzählt werden, damit das Dasein als Individuum seine Existenz als sein faktisch lebendes Sein offenbaren kann.

Inhaltsübersicht

Einleitung

Die Anforderungen an eine Daseinsanalytik bei Heidegger – Die Daseinsanalytik im Rahmen der Zeitlichkeit – Einführung der Hauptthesen

1. Dasein als Verstehen

Verstehen als Erschlossenheit der Möglichkeit des Daseins – Die Frage nach dem Sinn von Sein und das Dasein – Die Erschlossenheit des Daseins als In-der-Welt-sein – Das Verstehen als eine der existenzialen Strukturen des Seins – Die Struktur des Verstehens

2. Die Struktur der Zeitlichkeit

Zeitlichkeit als geworfener Entwurf – Zeitlichkeit als der Sinn der Sorge – Die Zukünftigkeit des Daseins – Zeitlichkeit und Existenz – Endlichkeit der ursprünglichen Zeit

3. Vergangenheit und Geschichte

Das übliche Missverständnis über die Geworfenheit – Charakterisierung der Seinsfrage durch die Geschichtlichkeit – Reproduktion der Vergangenheit: Theorie der Retention Edmund Husserls

4. Schuldigsein

Nichtigkeit und Freiheit: Schuldigsein als geworfener Entwurf: Nichtigkeit – Selbstrufen des Daseins: Freiheit

5. Transzendenz und Freiheit

Zum Begriff der Transzendenz – Transzendenz in der ekstatischen Einheit der Zeitlichkeit – Transzendenz des Daseins – Freiheit des Daseins

6. Ἡ ἀρχὴ ϰαὶ τὸ τέλος im Zirkel

Polemik über die Struktur des Seins im Prozess – Der Anfang und das Ende

7. Sorge als Grundphänomen

Mythos der Cura – Zeitlichkeit als der Sinn der Sorge – Selbstauslegung des Daseins in seinem Freisein – Ontologie: phänomenologische Hermeneutik des Daseins – Rede als Erzählung: Phänomenologie des Daseins

8. Geschichte und Erzählung des Daseins

Einführung zur Geschichtsphilosophie – Historisches Wissen als Erzählung – Das Dasein als Geschichtliches – Geschichte und Erzählen in der Daseinsanalytik – Dasein, Zeit, Erzählen – Erzählung als phänomenologische Methode – Die Geschichte und das Dasein – Daseinsphilosophie und Geschichte

Schluss: Sorge und Geschichte

Literaturverzeichnis

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