Ein Forum für die Wissenschaft

Aktuelle Veröffentlichung der Reihe IES

Cover Immunitäten für Staatsoberhäupter und hochrangige Regierungsmitglieder vor dem IStGH

Das Spannungsverhältnis zwischen Strafanspruch und Immunitätsschutz unter besonderer Berücksichtigung der völkergewohnheitsrechtlichen Entwicklung eines Immunitätsausschlusses für Nichtvertragsstaaten vor dem IStGH

Beiträge zum Internationalen und Europäischen Strafrecht (IES), Band 38

Der IStGH verfolgt völkerrechtliche Verbrechen, die insbesondere durch Staatsoberhäupter verübt werden, welche durch völkerrechtlichen Immunitätsschutz grundsätzlich vor internationaler Strafverfolgung geschützt sind. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Völkerstrafanspruch und völkerrechtlichem Immunitätsschutz ist aktueller Gegenstand zahlreicher politischer Auseinandersetzungen, die insbesondere afrikanische Staatsoberhäupter betreffen. Die vorliegende Arbeit löst das Spannungsverhältnis unter Begutachtung relevanter Vorschriften unter Berücksichtigung aktueller gerichtlicher Entscheidungen auf, indem sie im Schwerpunkt aufzeigt, dass sich bis heute im vertikalen Verhältnis sehr wohl eine völkergewohnheitsrechtliche Anerkennung einer Ausnahme von der persönlichen Immunität für amtierende Staatsoberhäupter (auch aus Nichtvertragsstaaten) vor dem IStGH etabliert hat und sich diese Ausnahme auch auf das horizontale, zwischenstaatliche Verhältnis ausweiten lässt.

D&H reprints – Schätze aus unserem Archiv

Werden Sie Teil unserer Geschichte

06. Juni 2019
Weltumwelttag und Tag des Meeres
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15. Mai 2019
Das Grundgesetz wird 70 Jahre alt.
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01. April 2019
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir zum 1. April den Deutschen Betriebswirte-Verlag übernehmen
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Aufsätze und Essays zum Werk von Panajotis Kondylis

Cover Panajotis Kondylis und die Metamorphosen der Gesellschaft
(Hrsg.)

Ohne Macht lässt sich nichts machen. Aufsätze und Essays

Die Beiträge dieses Bandes sollen den Zugang zum umfangreichen Werk des Philosophie- und Sozialhistorikers Panajotis Kondylis (1943–1998) erleichtern. Dem Ziel dient zum einen die Kennzeichnung von zwei der geistesgeschichtlichen Arbeiten und deren Rezeption, zum anderen der Aufweis der Tragweite seiner Anthropologie, die den Menschen als Sozialwesen versteht. Dieses Modell macht geistes- bzw. ideengeschichtliches Geschehen und Abläufe erklärbar, auch trägt es zu erkenntnistheoretischen Einsichten bei. Als beschreibendes Modell liefert es die Grundlage der Sozialtheorie von Kondylis und die Basis für eine ideologiefreie Beurteilung moderner Sozialtheorien. Die Stärke des Modells erweist sich u.a. darin, dass es die im Band einbezogenen Positionen von bedeutenden Denkern, die Kondylis anregten, zusammen mit Positionen anderer zu einem stimmigen, logischen Ganzen fügt.


Panajotis Kondylis (1943–1998) studierte in Athen Philologie und Jura, in Heidelberg Philosophie, Geschichte und Politik, wo er mit »Entstehung der Dialektik« promovierte. Er verfasste weitere geistesgeschichtliche Standardwerke zur europäischen Aufklärung, Metaphysikkritik, zum Konservativismus und zum Bürgertum. Er war Mitarbeiter am historischen Lexikon »Geschichtliche Grundbegriffe« und nahm als Autor Stellung zum Zeitgeschehen. Seine Anthropologie legte er in »Macht und Entscheidung« und der »Sozialontologie« dar. Er war Träger der Goethe Medaille, erhielt den Wissenschaftspreis der Humboldtstiftung und war Fellow des Berliner Wissenschaftskollegs.

Gründungsdokument der Sozialpartnerschaft

Cover Das Stinnes-Legien-Abkommen 1918–1924

Voraussetzungen, Entstehung, Umsetzung und Bedeutung. Herausgegeben von Gesamtmetall – Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V

Die Monographie erinnert an das wegen seiner Bedeutung für den Verlauf der Weimarer Republik in der Geschichtswissenschaft umstrittene Abkommen zwischen Industrie und Gewerkschaften kurz nach der Novemberrevolution 1918. Es wurde nach seinen Protagonisten, dem Montanindustriellen Hugo Stinnes, und dem Führer der sozialistischen Gewerkschaften, Carl Legien, benannt. Mit der Vereinbarung erkannte die deutsche Großindustrie das Prinzip der kollektiven, überbetrieblichen Regelung der Löhne, Arbeitszeiten und Arbeitsverhältnisse durch Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften an. Im Gegenzug verzichteten die Gewerkschaften vorläufig auf die Forderung nach Sozialisierung der Großindustrie. Die Inhalte des Abkommens gingen in die Reichsverfassung ein. Die gleichberechtigte Gestaltung der Arbeitsbeziehungen durch eine institutionalisierte Sozialpartnerschaft (»Zentralarbeitsgemeinschaft«) zerbrach in der Hyperinflation von 1923. Die Lehren aus dem Schicksal des Abkommens wirkten sich langfristig auf die Gestaltung der Tarifautonomie in der Bundesrepublik nach 1945 aus.

Acht-Stunden-Tag statt Revolution

Unser Autor, unser Motto: Max Weber bei D&H

Klaus Mathis´ »Effizienz statt Gerechtigkeit« in 4. Auflage

Cover Effizienz statt Gerechtigkeit?

Auf der Suche nach den philosophischen Grundlagen der Ökonomischen Analyse des Rechts

Schriften zur Rechtstheorie (RT), Band 223

Das vorliegende Werk erfreut sich als Einführung in die Ökonomische Analyse des Rechts nach wie vor großer Beliebtheit, weshalb Verlag und Autor übereingekommen sind, eine vierte, überarbeitete und erweiterte Auflage herauszugeben. Nach der Vermittlung der Analysemethoden und -konzepte werden Anwendungen aus verschiedenen Rechtsgebieten dargestellt, wobei nebst den Möglichkeiten auch die Grenzen der Ökonomischen Analyse des Rechts reflektiert werden. Zu diesem Zweck werden ihre philosophischen Grundlagen und insbesondere das Verhältnis von Effizienz und verschiedenen Konzeptionen der Gerechtigkeit untersucht.

Ein Klassiker, neu ediert

Unsere Bücher vor Ort

27.–28. Juni 2019

99. Deutscher Juristen-Fakultätentag


Greifswald
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07.–13. Juli 2019

XXIX. Weltkongress der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie (IVR)

Dignity, Democracy, Diversity
Luzern
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19.–20. Juli 2019

25. Würzburger Europarechtstage

Die EU zwischen Niedergang und Neugründung - Wege aus der Polykrise
Würzburg

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Aktuelle Ausgabe

Cover

Recht und Politik (RuP), Band 55, Heft 1
2019. S. 1–104

Thema der neuen Ausgabe: Atmosphären

Cover

Sociologia Internationalis (SOCINT), Band 55, Heft 2
2017. S. 141–316

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