Alle rechtswissenschftlichen Schriftenreihen im Überblick










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Die bisher vorliegenden Bände der Schriftenreihe »Beiträge zum Parlamentsrecht« beweisen nicht nur das große Interesse der produzierenden Wissenschaft an Themen aus dem Bereich des Parlamentarismus und der Gesetzgebungslehre, sondern auch das der rezipierenden, wissenschaftlich interessierten öffentlichkeit. In der Tat wächst mit mancher Kritik an Parlamenten, Abgeordneten, Parteien auch die Notwendigkeit, ihre Arbeit und deren rechtliche Grundlagen zu erforschen – und das ist das Anliegen dieser Schriftenreihe. Gesetzgebung und Kontrolle des Regierungshandelns sind im modernen Staat zentrale Staatsfunktionen. Gute Gesetze können eine gerechte Sozialordnung fördern, schlechte verfehlen ihre Absichten, führen zu überflüssigen Kosten und erschweren es dem Bürger, sein Recht zu finden. Je komplizierter Regierungs- und Verwaltungshandeln wird, desto mehr bedarf es der Kontrolle durch die gewählten Volksvertreter.In den »Beiträgen zum Parlamentsrecht« werden neben Habilitationsschriften und Dissertationen auch andere monographische Veröffentlichungen zum Reihenthema publiziert. Diese Reihe wurde herausgegeben von Prof. Dr. Ulrich Karpen, Prof. Dr. Heinrich Oberreuter und Prof. Dr. Wolfgang Zeh in Verbindung mit Prof. Dr. Peter Badura, Dr. Wolfgang Heyde, Dr. Joachim Linck, Prof. Dr. Georg-Berndt Oschatz und Prof. Dr. H.-P. Schneider. Von April 2009 bis Ende 2017 wurde sie als verlagseigene Reihe geführt.

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Die Reihe wurde 1990 in der Absicht gegründet, europäischen Gegenwartsfragen, insbesondere der damals noch jungen Frage der europäischen Rechtsangleichung, in historischen und historisch-vergleichenden Untersuchungen nachzugehen und der Diskussion um die rechts- und verfassungsgeschichtlichen Grundlagen Europas ein Forum zu bieten. Dieses Anliegen ist nach wie vor aktuell, gerade deswegen, weil inzwischen vielfältige Maßnahmen zur Rechtsangleichung in Europa eingeleitet wurden. Bisher sind etwa 60 Bände erschienen, teils Monographien, teils Themenbände, die aus Tagungen oder Seminaren hervorgegangen sind. Dogmengeschichtliche stehen neben historisch-vergleichenden Untersuchungen, wissenschaftsgeschichtliche neben kodifikationsgeschichtlichen Arbeiten. Privatrechts- und verfassungsgeschichtliche Titel bilden zwar den Schwerpunkt, doch bemüht sich die Reihe auch um andere Arbeiten zur Geschichte der europäischen Rechtskultur.










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Die traditionellen Barrieren zwischen Sport und Recht haben sich nach und nach aufgelöst. Das ständig gestiegene Konfliktpotential im Sport hat zu einer deutlich vermehrten Inanspruchnahme gerichtlichen Rechtsschutzes auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene geführt. Dopingprozesse und die Bosman-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, aber auch die Diskussion um die Zentralvermarktung von Fernsehrechten an Sportveranstaltungen haben diese Entwicklung in das allgemeine Bewußtsein gerufen. Mittlerweile sind Sport und Recht zum Sportrecht – einer dem Umweltrecht vergleichbaren Querschnittsmaterie – zusammengewachsen. übergreifende Kennzeichen des Sportrechts sind insbesondere Interdependenzen zwischen autonomer privater Normsetzung und -anwendung sowie (über)staatlicher Rechtsetzung und gerichtlicher Rechtsanwendung. Die dem Sport ureigene Dynamik, seine Internationalität, die Notwendigkeit intradisziplinären Dialogs zwischen Vertretern des Zivil-, Straf- und öffentlichen Rechts sowie seine interdisziplinäre Einbindung machen das Sportrecht zu einem spannenden und zukunftsorientierten Rechtsgebiet.


Die Schriftenreihe »Abhandlungen zu Bildungsforschung und Bildungsrecht« des Instituts für Bildungsforschung und Bildungsrecht e.V. in Hannover will die politischen, rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen von Bildungsfreiheit und Schulvielfalt in nationaler und internationaler Perspektive behandeln, wissenschaftliche Länder- und Entwicklunganalysen sowohl hinsichtlich der west- als auch der osteuropäischen Staaten erstellen, neue Selbstverwaltungsstrukturen und Sozialformen in staatlichen und freien Schulen darstellen und analysieren, die Bedeutung und Auswirkungen der europäischen Integration für das Bildungswesen untersuchen. Die Publikationen der Schriftenreihe erscheinen in loser Folge. In ihr werden Monographien, Sammelbände, Habilitationsschriften und gegebenenfalls Dissertationen zu nationalen und internationalen Fragen der Schulverfassung erscheinen. Die Schriftenreihe wendet sich in ihrer interdisziplinären Ausrichtung, die verfassungs- und bildungsrechtliche Aspekte mit demokratietheoretischen, erziehungswissenschaftlichen, politikwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen verbinden möchte, sowohl an Rechtswissenschaftler, Erziehungswissenschaftler, Bildungspolitiker und Schulverwaltungsbeamte als auch an alle, die an der internationalen Reformdiskussion interessiert sind.

Die »Strafrechtlichen Abhandlungen – Neue Folge« wurden 1957 von Eberhard Schmidhäuser in Zusammenarbeit mit den deutschen Strafrechtslehrern in der Nachfolge der von Hans Bennecke begründeten »Schriften zum Strafrecht« (1896 bis 1942) eröffnet. Ihr Ziel ist es, wie das ihrer Vorgängerin, hervorragenden Arbeiten des strafrechtswissenschaftlichen Nachwuchses eine angemessene Veröffentlichung zu sichern. Aufgenommen werden ausgezeichnete Dissertationen und Habilitationen zum Strafrecht und Strafprozessrecht sowie zur Straftheorie. 1986 wurde Friedrich-Christian Schroeder (Regensburg) zum Herausgeber bestellt, 2007 trat Andreas Hoyer (Kiel) als weiterer Herausgeber an die Stelle des verstorbenen Eberhard Schmidhäuser. Die Aufnahme in die Reihe erfolgt auf Vorschlag eines Strafrechtslehrers.
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