Beiträge zur Gegenwart der klassischen deutschen Philosophie
Die Philosophien Kants und des Deutschen Idealismus stehen für eine gültige Maßstäbe setzende Epoche des philosophischen Denkens, deren geistige Potentiale alles andere als ausgeschöpft sind. Jenseits einer rein historischen Erschließung will die Reihe »Begriff und Konkretion« die Präsenz und bleibende orientierende Kraft dieser Epoche aufzeigen. Mit einem international besetzten wissenschaftlichen Beirat trägt sie dabei der Tatsache Rechnung, daß die klassische deutsche Philosophie längst global rezipiert und fortgeschrieben wird.

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Schriften zur Förderung der Beziehungen zwischen Philosophie und Einzelwissenschaften

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Die Schriftenreihe »Ethik und Recht« ist zentralen Gegenwartsfragen des Zusammenspiels von Ethik und Recht gewidmet. Dazu gehört die »Ethisierung des Rechts« im Bereich der modernen Medizin ebenso wie die Problematik der Regulierung durch Wissenschaft und Technik bedingter existentieller Risiken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf interdisziplinären Arbeiten, die ethische, philosophische, rechtphilosophische und rechtswissenschaftliche Ansätze miteinander verbinden. Die Schriftenreihe wird von dem Kölner Philosophen Wilfried Hinsch (von 2006–2012 Mitglied des Wissenschaftsrats) und der Freiburger Rechtswissenschaftlerin Silja Vöneky (Mitglied des Ethikrates) herausgegeben.

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»Heidegger Studies« is an annual publication dedicated to promoting the understanding of Heidegger's thought through the interpretation of his writings. »Heidegger Studies« provides a forum for the thorough interpretation of the whole of Heidegger's work (including works published during his lifetime) that is called for by the publication of his Gesamtausgabe. In keeping with its international character, »Heidegger Studies« publishes articles in English German, and French. Die »Heidegger Studien« sind eine einmal im Jahr erscheinende Zeitschrift, die der Förderung des Verständnisses des Heidegger'schen Denkens durch die Interpretation seiner Schriften gewidmet ist. Ihr Ziel ist, ein Forum zu bilden, das der gründlichen Interpretation des ganzen Werkes Heideggers (einschließlich der zu seinen Lebzeiten veröffentlichten Schriften) dient. Die Existenz eines solchen Forums ist ein Erfordernis, das sich aus der fortlaufenden Veröffentlichung der Gesamtausgabe ergibt. Spannbreite und Bedeutung der erstmalig in der Gesamtausgabe erscheinenden Texte machen in der Tat eine erneute Aneignung von Heideggers Denken unumgänglich. Gemäß der Internationalität der »Heidegger Studien« werden in ihnen Beiträge in englischer, deutscher und französischer Sprache veröffentlicht. Les »Etudes Heideggeriennes« sont une publication annuelle, consacrée à promouvoir l'entente de la pensée de Heidegger grâce à l'interprétation de ses écrits. Elles s'offrent comme lieu de débat servant à la réinterprétation de l'œvre complète de Heidegger (y compris les textes publiés de son vivant) ce qu'appelle d'ailleurs la publication en cours de l'Edition intégrale. Elles répondent ainsi à l'exigence suscitée par l'ampleur et l'importance des inédits que publie l'Edition intégrale. Les »Etudes Heideggeriennes« sont une revue délibérément internationale. Ce caractère s'affirme avec la publication de textes en allemand, en anglais et en français.

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Aufgabe des Jahrbuchs für Recht und Ethik soll es sein, die Diskussionen über das Zusammenwirken von rechtlichen und philosophisch-ethischen Kategorien zu bündeln, die nicht selten parallel und häufig isoliert voneinander geführt werden. Die Herausgeber wollen auf diese Weise bewirken, dass ein interdisziplinäres Gespräch entsteht, das zudem die historische, die systematische und die gesellschaftspolitische Dimension der Fragstellungen einbezieht, die die Gegenwart bewegen. Seit Begründung des Jahrbuchs sind dazu eine Reihe von Bänden u.a. zu rechtsethischen, medizinethischen und wirtschaftsethischen Themen sowie zu Themen der politischen Ethik und der Geschichte der Ethik entstanden, und zwar mit Beiträgen von Autoren aus den unterschiedlichsten Fachbereichen von Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Viele der Beiträge sind aus Tagungen hervorgegangen, die die Herausgeber organisiert haben. Weitere Abhandlungen sowie in jedem Band ein Diskussionsforum und Rezensionen aktueller Buchveröffentlichungen zu Fragestellungen zwischen Recht und Ethik kommen jeweils hinzu.

Einen schönen akademischen Brauch stellt die Antrittsvorlesung dar. Erstmals verbürgt für das 15. Jahrhundert, bietet sie den neu berufenen Professoren die Möglichkeit, ihrer neuen Fakultät sowie der interessierten öffentlichkeit ihre akademischen Interessen sowie Forschungsschwerpunkte näherzubringen. So sprach Max Weber 1895 in Freiburg zum Thema »Der Nationalstaat und die Volkswirtschaftspolitik«, Friedrich Schiller stellte in Jena 1789 die Frage »Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?« und Georg Simmels 1885 in Berlin gehaltener Vortrag lautete »über das Verhältnis des ethischen Ideals zu dem logischen und dem ästhetischen«.Der Verlag Duncker & Humblot hat 2012 die Schriftenreihe »Lectiones Inaugurales« ins Leben gerufen, um den Antrittsvorlesungen unserer Zeit eine Plattform zu bieten. Wir verstehen diese Schriftenreihe als interdisziplinäres Forum für die in unserem Verlagsprogramm traditionell gepflegten Disziplinen.

Seit der griechischen Antike und bis in die frühe Neuzeit galten Metaphysik und Ontologie als die prima philosophia, die »erste« und maßgebende Disziplin der Philosophie. Während die Ontologie oder metaphysica generalis die allgemeinsten und fundamentalen Seinsbestimmungen untersuchte, widmete sich die metaphysica specialis den nicht nur spekulativ, sondern auch existenziell relevanten Grundfragen nach Gott, Freiheit und Unsterblichkeit der Seele. Ohne Metaphysik und Ontologie ist die Philosophie auch heute nicht denkbar. Das schließt die Versuche, sie hinter sich zu lassen ein. Metaphysik-Kritik ist ein Moment der Metaphysik selbst. So beweist sie ihre uneingeschränkte und anregende Aktualität.Die Reihe präsentiert ausgewählte Beiträge zur Metaphysik und Ontologie. Neben traditionellen Fragestellungen kommen auch kritische Positionen zu Wort, die die Rolle der Metaphysik und Ontologie im aktuellen Zeitalter bedenken und ihre mögliche Zukunft erschließen.


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Recht und Philosophie stehen in einem spannungsreichen Verhältnis: Philosophie geht es um die ›metaphysischen Anfangsgründe‹ des Rechts, um den Begriff des Rechts. Dies schließt die Reflexion des positiven Rechts und des hierauf gerichteten Denkens in Rechtswissenschaft und Praxis ein. Diese Reflexion klärt nicht nur über die wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen der Jurisprudenz, der Abgrenzung von Recht und anderen sozialen Ordnungen und der Gerechtigkeit des Rechts auf, sondern entwickelt auch Aspekte der Kritik an diesem Recht. Die vorliegende Reihe versteht sich als Ort des Dialogs zwischen den Rechtswissenschaften und der Philosophie über das Recht. Die immer wieder vernachlässigte Ideengeschichte der Rechtsphilosophie wird ausdrücklich einbezogen. In loser Folge werden hierauf fokussierte Sammelbände und Monographien erscheinen, um aktuelle juristische und philosophische Debatten zu befruchten.

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Jahrbuch für Komplexität in den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften
»Selbstorganisation« bezeichnet ein neues Paradigma in den Wissenschaften. Es umfaßt so unterschiedliche Konzepte wie Synergetik, Autopoiese und Chaostheorie. Entstehung und Dynamik von Komplexität bilden den gemeinsamen Problemhorizont. Als offene, innovative Wirklichkeitsbereiche werden Natur, Mensch und Geschichte gleichsam zu Themen der Selbstorganisationsforschung. Insofern leistet dieses neue Paradigma mit seiner Kritik am mechanistischen Weltverständnis und dessen natur-, sozial- und geisteswissenschaftlichem Reduktionismus einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung der kulturwissenschaftlichen Perspektive. Mit der Thematisierung der Geschichtlichkeit und Kontingenz von Denk- und Wissensformen, kommt jene Selbstreflexifität zum Ausdruck, die es zum eigentlichen Paradigma der Moderne werden läßt.

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