Die medizinisch nicht indizierte Beschneidung des männlichen Kindes

Rechtslage vor und nach Inkrafttreten des § 1631d BGB unter besonderer Berücksichtigung der Grundrechte

Medically Not Indicated Circumcision of Male Minors. Legal Status before and after Codification of § 1631 German Civil Code (BGB) especially with Regards to the Basic Rights
2015. 217 S.
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69,90 €
ISBN 978-3-428-14584-3
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62,90 €
ISBN 978-3-428-54584-1
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Price for libraries: 80,00 € [?]
83,90 €
ISBN 978-3-428-84584-2
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Price for libraries: 106,00 € [?]

Description

»Medically Not Indicated Circumcision of Male Minors«

The book examines the question of the legality of medically not indicated circumcision of male minors with parental consent. Based on cultural history and medical aspects, the author examines comprehensively whether § 1631d BGB, which was newly inserted into the German civil code (BGB) by federal legislation as a reaction to the so-called »Cologne circumcision judgment«, is constitutional, especially with regards to the basic right of minors to physical integrity and the basic right of equality.

Overview

1. Einführung

2. Genitalbeschneidungen

Historischer, religiöser und kultureller Kontext – Männliche Genitalbeschneidung – Weibliche Genitalbeschneidung

3. Rechtslage vor Inkrafttreten des § 1631d BGB

Männliche Beschneidung in der bisherigen Judikatur – Das »Beschneidungs-Urteil« des Landgerichts Köln – Die Zirkumzision als Körperverletzung i.S.d. §§ 223 ff. StGB – Ergebnis

4. Rechtslage nach Inkrafttreten des § 1631d BGB

Gang des Gesetzgebungsverfahrens – Verfassungsgemäßheit des § 1631d BGB – Konformität des § 1631d BGB mit überstaatlichen Menschen- und Grundrechten – Konformität des § 1631d BGB mit dem AGG – Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit

5. Nachkodifizielle Judikatur und aktuelle Praxis

6. Schlussbetrachtung und Ausblick

Literatur-und Sachwortverzeichnis

Press Reviews

»Ich bewerte es als ein starkes und ganz vortreffliches. Manok hat gründlich recherchiert, auch in historisch-religiöser und physiologisch-medizinischer Hinsicht, er drückt sich klar, präzise und gefällig aus, seine Gedankenführung ist argumentativ, ohne Leerlauf und Schritt für Schritt geprägt von besonnener Abwägung. Besonders beeindruckt haben mich die strenge Sachlichkeit und die geduldige Fairness gegenüber dem Meinungsgegner, die seine Wiedergaben und Stellungsnahmen auszeichnen.« Prof. Dr. Rolf D. Herzberg, in: JuristenZeitung, 7/2016

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