New Biography

Cover Vizeadmiral Paul G. Hoffmann (1846–1917)

Wirken in bewegter Zeit

Zeitgeschichtliche Forschungen (ZGF), Volume 54

1846 in eine moderne Familie in Berlin geboren, gehörte Paul G. Hoffmann zu den frühen deutschen Seeoffizieren und zur ersten Crew der 1872 neu geschaffenen Marineakademie in Kiel, deren Lehrkörper er später selbst angehörte. Vor allem auf der Grundlage seiner Tagebücher und von Familienschriften zeichnet das vorliegende Werk das Leben und Wirken des Admirals im Rahmen der geschichtlichen Umstände nach, der damals die durch Technik und Naturwissenschaften geprägte moderne Tendenz der deutschen Flotte repräsentierte, die er durch seine Tätigkeit als Vorstand der Nautischen Abteilung und Verfasser bedeutender nautischer Werke förderte. Auch Hoffmanns Auslandstätigkeit war beachtlich: 1884 / 86 führte ihn sein 1. Schiffskommando nach Westafrika (Togo, Kamerun) und Ostafrika/Sansibar; 1889 / 90 fuhr Kaiser Wilhelm II. auf Hoffmanns Schiff durchs Mittelmeer (Athen, Konstantinopel, Korfu, Venedig); 1894 / 96 kommandierte er die ostasiatische Kreuzerdivision. Höhepunkt von Hoffmanns Karriere war die Führung des I. Geschwaders (1899 / 00) und der Übungsflotte, bevor er durch den Kaiserbruder Heinrich abgelöst wurde.

Ankündigung: Neuheit in der Reihe »Gewaltpolitik und Menschenrechte«

Cover Massengewalt in Südosteuropa im 19. und 20. Jahrhundert

Motive, Abläufe und Auswirkungen

Gewaltpolitik und Menschenrechte (GM), Volume 4

Das Südosteuropa des 19. und 20. Jahrhunderts ist stark geprägt von Konflikten, Unruhen, Terror und Kriegen. Die antiosmanischen Aufstandsbewegungen, Befreiungskriege und Räuberwirtschaften im 19. Jahrhundert, die Balkankriege 1912/13 im Vorfeld des Ersten Weltkrieges, darauf folgend die staatlichen und terroristischen Gewalttätigkeiten der Zwischenkriegszeit und die Massengewalten der Kollaborations- und Besatzungsregime der 1940er Jahre sowie die Ära des Kommunismus, hinterließen tiefe Spuren in der gesamten Region. In diesem Band gehen die Autorinnen und Autoren auf einige Aspekte zu Ursachen, Motiven und Auswirkungen der verschiedenen Gewaltformen bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein. Sie weisen dabei ein vielseitiges und komplexes Gewaltenbild auf, das bis heute teilweise wenig aufgearbeitet wurde, aber die Gesellschaften dieser Region weiterhin stark prägt.

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