Prinz-Albert-Studien / Prince-Albert-Studies

Cover Deutschland und die Britischen Inseln im Reformationsgeschehen

Vergleich, Transfer, Verflechtungen. (Arbeiten zur Kirchengeschichte Bayerns, Band 97)

Prinz-Albert-Studien / Prince Albert Studies (PAS), Volume 34

Im Jahr 2017 jährte sich die Wiederkehr des Reformationsgeschehens zum 400. Mal. Die sich in seinem Gefolge vollziehende Spaltung der christlichen Kirche bestimmte den deutschen und europäischen Geschichtsverlauf nachhaltig und wirkt bis heute fort. Zahlreiche Ausstellungen, Konferenzen und Symposien widmeten sich im Jubiläumsjahr diesem Thema.

Auch die Prinz-Albert-Gesellschaft hat die damit verbundene Forschungsdiskussion aufgegriffen und sich, gleichsam im Vorgriff auf das Reformationsjubiläum, mit ihrer 35. Jahrestagung vom 1. bis 3. September 2016 zum Thema »Deutschland und die Britischen Inseln im Reformationsgeschehen – Kontakte, Transfer, Verflechtungen« vernehmlich zu Wort gemeldet. Vier ausgewählte Themenfelder nahmen dabei wesentliche Aspekte des reformatorischen Geschehens in deutsch-britischer Vergleichsperspektive unter besonderer Berücksichtigung fränkischer Regionalia in den Blick. Damit versuchte die Tagung gegenüber anderen Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum eigene Akzente zu setzen.

Aus dem Vorwort

Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz. Forschungen

Cover Das preußische Finanzministerium unter Stein und Hardenberg

Ein Beitrag zur Geschichte der Entstehung der modernen Fachministerien in Preußen. Hrsg. von Bärbel Holtz unter Mitarbeit von Klaus Tempel

Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz. Forschungen (VAPKF), Volume 13

Die quellenbasierte Studie von Dietrich Pietschmann (gest. 1971) darf als erste umfassende Geschichte eines Fachministeriums gelten, wie es in Preußen nach 1806 mit der Stein'schen Verwaltungsreform eingeführt wurde. Die im Jahr 1960 vorgelegte Promotionsschrift über das preußische Finanzministerium ist bis kurz vor ihrem Abschluss von Hans Haussherr betreut, aber im Zuge der deutschen Teilung von der Forschung weder im Osten noch im Westen Deutschlands rezipiert worden. Pietschmann stellt zunächst Steins Reformideen in ihren historischen Kontext zu den Staatsverfassungen Englands und Frankreichs, untersucht die Strukturen der preußischen Finanzverwaltung sowie ihren Platz innerhalb der gesamten Verwaltung und fragt nach Arbeitsweisen und Wirkungsmöglichkeiten der Behörde. Auf diese Weise arbeitet er detailreich die Umgestaltung des Finanzministeriums zu einer modernen Verwaltungsbehörde heraus und zeigt den besonderen Charakter der aus den preußischen Reformen erwachsenen Staatsverfassung auf.

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