Auch wenn die Rechtsvergleichung traditionell eher im Privatrecht beheimatet ist, so lässt sich beobachten, dass auch im öffentlichen Recht zunehmend rechtsvergleichend gearbeitet wird – nicht zuletzt bedingt durch die europäische Integration. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurde die Schriftenreihe »Studien zum vergleichenden öffentlichen Recht / Studies in Comparative Public Law« 2017 ins Leben gerufen. Sie bietet rechtsvergleichenden Arbeiten aus allen Bereichen des öffentlichen Rechts ein Forum und steht Dissertationen, Monographien sowie Tagungsbänden offen.

Sprache und Recht bilden ein etabliertes Thema. Bisher wurde die Sprache entweder unter- oder überschätzt. Unterschätzt wurde sie von den Juristen, die glaubten mit ihrer eigenen Sprachkompetenz alle Probleme lösen zu können. überschätzt von den Theoretikern des linguistic turn, die glaubten mithilfe der Sprache juristische Argumentation ersetzen zu können. Durch die Erweiterung und Vertiefung der sprachlichen Reflexion zu medialer Reflexion eröffnet sich ein mittlerer Weg. Dieser versteht die Sprache weder als Hilfsmittel noch als Allheilmittel, sondern untersucht die Verknüpfung von sozialer Macht und Recht in der Sprache.Gegenstand der Reihe »Sprache und Medialität des Rechts« (SMR) ist die sprachliche und mediale Verfasstheit von Recht. Im Fokus stehen die multimodalen Handlungsmuster, -verfahren und -routinen, die Recht und Rechtlosigkeit in unterschiedlichen Kulturen, Epochen und technischen Mediensettings konstituieren, reproduzieren oder verändern. Besonderes Augenmerk gilt dabei den institutionalisierten Formen sprachlicher Interaktion und juristischer Textarbeit in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Exekutive (Verwaltung, Polizeien u.a.); grenzüberschreitende Kooperation (inter- und transnationales Recht) und Mehrsprachigkeit; Verrechtlichung des Digitalen und Digitalisierung des Rechtlichen.Die Reihe versteht sich als Beitrag zur interdisziplinären, rechtslinguistischen Theorie, Empirie und Praxisdokumentation und wendet sich gleichermaßen an Rechts- und Sprachwissenschaftler, Philosophen und Soziologen, Medien(kultur)- und Kommunikationswissenschaftler. Die Reihenherausgeber laden ein zu Manuskriptvorschlägen, seien es thematisch einschlägige Monographien (z.B. Qualifikationsschriften) oder Gemeinschaftspublikationen (z.B. Tagungsdokumentation). Eingereichte Manuskripte werden sowohl von den Reihenherausgebern als auch durch mindestens ein weiteres externes Votum begutachtet.


As a consequence of the great many differences between the national insurance laws in Europe there is, as yet, no European Single Market in the insurance sector. Consequently, the harmonization of European insurance law is on the agenda of scholarship and on the political agenda. However, in order to harmonize law, one first has to understand the existing differences between the national legal systems. The method of comparative legal history wants to introduce a historical perspective to explaining today's differences. The differences which we observe today are the product of a historical development. In order to harmonize law one has to understand these historical developments. Yet, research in the history of insurance law has fallen into neglect. The series »Comparative Studies in the History of Insurance Law« wants to overcome this state of research and it is a forum bringing together research in the comparative legal history of insurance law.
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