Die Schriftenreihe »Abhandlungen zu Bildungsforschung und Bildungsrecht« des Instituts für Bildungsforschung und Bildungsrecht e.V. in Hannover will die politischen, rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen von Bildungsfreiheit und Schulvielfalt in nationaler und internationaler Perspektive behandeln, wissenschaftliche Länder- und Entwicklunganalysen sowohl hinsichtlich der west- als auch der osteuropäischen Staaten erstellen, neue Selbstverwaltungsstrukturen und Sozialformen in staatlichen und freien Schulen darstellen und analysieren, die Bedeutung und Auswirkungen der europäischen Integration für das Bildungswesen untersuchen. Die Publikationen der Schriftenreihe erscheinen in loser Folge. In ihr werden Monographien, Sammelbände, Habilitationsschriften und gegebenenfalls Dissertationen zu nationalen und internationalen Fragen der Schulverfassung erscheinen. Die Schriftenreihe wendet sich in ihrer interdisziplinären Ausrichtung, die verfassungs- und bildungsrechtliche Aspekte mit demokratietheoretischen, erziehungswissenschaftlichen, politikwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen verbinden möchte, sowohl an Rechtswissenschaftler, Erziehungswissenschaftler, Bildungspolitiker und Schulverwaltungsbeamte als auch an alle, die an der internationalen Reformdiskussion interessiert sind.

Die Schriftenreihe erweitert die herkömmliche staatswissenschaftliche Analyse um eine explizite Europaorientierung. In einem interdisziplinären Ansatz, der die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie die Geschichtswissenschaft einbezieht, werden Schlüsselfragen der nationalstaatlichen wie der europäischen Entwicklung einer umfassenden Untersuchung unterzogen. Historisch informiert und analytisch angeleitet, kommt es zu jenen »Grenzüberschreitungen«, die die heutige Wissenschaftsentwicklung prägen. Darüber hinaus sucht die Reihe den veränderten Anforderungen an die politisch-administrative Praxis zu folgen, den dabei erkennbaren »Wandel der Staatlichkeit« zu begleiten und daraus Anregungen für eine zeitgemäße Staats- und Europawissenschaft zu gewinnen. Zu Grundsatzabhandlungen treten mithin anwendungsorientierte Untersuchungen, die einen erweiterten Diskurs zwischen Wissenschaft und Praxis voraussetzen.

Zeitschrift für Staatslehre und Verfassungsgeschichte, deutsches und europäisches öffentliches Recht


Die Schriftenreihe möchte der Europaforschung an der Technischen Universität Chemnitz ein Forum zur Präsentation ihrer Forschungsergebnisse und sonstigen Aktivitäten bieten. Herausgeber und Verlag tragen damit dem ständigen Ausbau der Europawissenschaften an der TU Chemnitz Rechnung.Die Schriftenreihe öffnet sich – ohne Bindung an Fächergrenzen – allen Fragestellungen des europäischen Integrationsprozesses, insbesondere soweit diese interdisziplinären Charakter oder Bezüge zu den west-, mittel- und osteuropäischen Nachbarländern aufweisen. Eine gewisse inhaltliche Prägung erfährt sie durch die von den Herausgebern bevorzugten historischen und juristischen Forschungsschwerpunkte, welche dem europäischen Integrationsprozeß, kultur- und ideengeschichtlichen Fragestellungen der europäischen Geschichte sowie der Verfassungsentwicklung der EU und deren Erweiterung gelten. Neben Sammelbänden, die die Ergebnisse einschlägiger Tagungen dokumentieren, werden in der Schriftenreihe auch hervorragende Chemnitzer Dissertationen, Habilitationsschriften und andere Monographien publiziert.




Institut für Sicherheitspolitik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Veröffentlichungen des Arnold-Bergstraesser-Instituts, Freiburg i. Br.



Zeitschrift für deutsche und europäische Rechtspolitik




Um die Erforschung der Geschichte des Konservatismus, der vierten großen politischen Strömung in neuerer Zeit neben dem Liberalismus, der christlichen Demokratie und dem Sozialismus, ist es bis heute nicht sehr gut bestellt. Während alle anderen großen Richtungen im Rahmen der Möglichkeiten und Mittel von Parteistiftungen oder verwandten Forschungsinstituten wissenschaftlich bearbeitet und erforscht werden, führt eine ernsthafte, um wertfreies Urteil bemühte Konservatismusforschung, die nicht zuerst polemisch-tagespolitischen Zwecken dient, bisher ein Schattendasein.Diesem Zustand möchte das neugegründete Institut für konservative Bildung und Forschung (IKBF) in München abhelfen. Die von ihm herausgegebene und betreute neue Reihe "Studien und Texte zur Erforschung des Konservatismus"wird diesem Ziel gleich in mehrfacher Weise dienen: Zum einen sollen in ihrem Rahmen die Ergebnisse wissenschaftlicher Tagungen des Instituts publiziert werden. Zum anderen sollen einschlägige Monographien (darunter auch akademische Qualifikationsarbeiten) zur Konservatismusforschung Eingang finden. Darüber hinaus ist beabsichtigt, längst vergriffene und kaum noch zugängliche Texte (eventuell auch bisher ungedruckte wichtige Quellen wie etwa Briefsammlungen u. ä.) zur Geschichte der konservativen Strömung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart im Rahmen der Reihe (wieder) zugänglich zu machen. Geplant ist auch die Publikation einer umfassenden wissenschaftlichen Bibliographie zum deutschen (später auch außerdeutschen) Konservatismus.

(Ed.)

Die Reihe »Studien zu Umweltökonomie und Umweltpolitik (SUM)« vereint aktuelle wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Beiträge zur Umweltforschung. Neben Hochschul-Qualifikationsschriften werden auch monographische Einzelstudien, Sammelbände und Festschriften zur Veröffentlichung angenommen. Die Reihe verfolgt das Ziel, theoretische und anwendungsorientierte Beiträge zu aktuellen Herausforderungen der gesamten nationalen, europäischen und internationalen Umweltpolitik zu versammeln. Im Zentrum stehen volks- und betriebswirtschaftliche Arbeiten zur Umweltökonomik sowie politik- und sozialwissenschaftliche Analysen der Umweltpolitik einschließlich rechtspolitischer und rechtsökonomischer Schriften. Die Publikationssprachen sind deutsch und englisch.




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