Complete List of Law Book Series

Die Schriftenreihe »Abhandlungen zu Bildungsforschung und Bildungsrecht« des Instituts für Bildungsforschung und Bildungsrecht e.V. in Hannover will die politischen, rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen von Bildungsfreiheit und Schulvielfalt in nationaler und internationaler Perspektive behandeln, wissenschaftliche Länder- und Entwicklunganalysen sowohl hinsichtlich der west- als auch der osteuropäischen Staaten erstellen, neue Selbstverwaltungsstrukturen und Sozialformen in staatlichen und freien Schulen darstellen und analysieren, die Bedeutung und Auswirkungen der europäischen Integration für das Bildungswesen untersuchen. Die Publikationen der Schriftenreihe erscheinen in loser Folge. In ihr werden Monographien, Sammelbände, Habilitationsschriften und gegebenenfalls Dissertationen zu nationalen und internationalen Fragen der Schulverfassung erscheinen. Die Schriftenreihe wendet sich in ihrer interdisziplinären Ausrichtung, die verfassungs- und bildungsrechtliche Aspekte mit demokratietheoretischen, erziehungswissenschaftlichen, politikwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen verbinden möchte, sowohl an Rechtswissenschaftler, Erziehungswissenschaftler, Bildungspolitiker und Schulverwaltungsbeamte als auch an alle, die an der internationalen Reformdiskussion interessiert sind.

»Panta rhei« alles fließt. Treffender lässt sich der Eindruck, den das deutsche, das europäische und das internationale Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht derzeit vermitteln, kaum wiedergeben. Das betrifft eine lange Reihe von Fragen und Problemen, vom weltweiten Einfluß der amerikanischen Investitions-, Unternehmens- und Kautelarpraxis über die Einwirkung der internationalen Bilanzierungsstandards auf unser Recht, die Folgerungen der Niederlassungsfreiheit und des Standort- und Gesetzgebungswettbewerbs in Europa bis hin zur Reform des Gläubigerschutzes, die Modernisierung des Kapitalanlegerschutzes, der Debatte um bessere Corporate Governance und die Reform der unternehmerischen Mitbestimmung in Deutschland, um nur einige der wichtigen Themen zu nennen. Neben der Legislative und der Rechtsprechung ist in dieser großen und breiten Reformdebatte besonders die Rechtswissenschaft gefordert, die ihrerseits mit der Rechtspolitik und der Rechtspraxis, aber auch mit der ökonomik im Austausch steht.Die Schriftenreihe versteht sich als Plattform für gelungene wissenschaftliche Untersuchungen, die es verdienen, von einem breiteren Publikum beachtet zu werden. Sollte es gelingen, die wissenschaftliche Diskussion hierdurch zu unterstützen, wäre dies ein bescheidener und dennoch wichtiger Beitrag.

Zeitschrift für Staatslehre und Verfassungsgeschichte, deutsches und europäisches öffentliches Recht



Die Informationsgesellschaft befindet sich in einem unumkehrbaren Entwicklungsprozess. Dessen technologische, ökonomische, politische und soziale Bedingungen, Voraussetzungen und Perspektiven lebhaft diskutiert werden und vielfach Gegenstand wissenschaftlicher Forschung sind. Rechtswissenschaft, Gesetzgebung und Rechtsanwendung reagieren bislang eher sektoral und mitunter verhalten auf neue Erscheinungsformen staatlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Realität in der Informationsgesellschaft. Da Information jedoch als moderner »Rohstoff« von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft bezeichnet werden kann, sind alle Bereiche der Rechtsordnung gefordert, damit rechtliche Rationalität auch in Zukunft ihre Strukturierungsleistung und Ordnungsfunktion im Gemeinwesen erbringen und erfüllen kann. Die »Beiträge zum Informationsrecht« bieten eine Plattform für die rechtswissenschaftliche Diskussion zentraler Fragestellungen in der Informationsgesellschaft.

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Die zunehmende Bedeutung des internationalen, europäischen und ausländischen Strafrechts in Wissenschaft und Praxis hat den Verlag dazu bewogen, eine eigene Reihe für diesen Themenbereich ins Leben zu rufen. In dieser Reihe erscheinen herausragende Monographien, Sammel- und Konferenzbände zum Völkerstrafrecht, Europäischen Strafrecht, Strafanwendungsrecht und ausländischen Strafrecht in deutscher und englischer Sprache. Das Völkerstrafrecht hat mit der Errichtung zahlreicher internationaler Tribunale, vor allem dem Internationalen Strafgerichtshof, zunehmend an Bedeutung gewonnen und existiert heute als supranationales Strafrecht für bestimmte Kernverbrechen (Genozid, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen). Dabei wird es vielfach vom Humanitären Völkerrecht beeinflusst und zwar vor allem im Hinblick auf die Strafbarkeit von im bewaffneten Konflikt begangenen Verbrechen. Beim Europäischen Strafrecht geht es nicht um supranationales Strafrecht i.e.S., sondern um den vielschichtigen und komplexen Einfluss der europäischen Integration auf das innerstaatliche Strafrecht. Dieser Einfluss zeigt sich einerseits durch strafrechtliche Konventionen des Europarats, vor allem die Europäische Menschenrechtskonvention, und andererseits durch materiell- und verfahrensrechtliche Vorgaben der EU für das innerstaatliche Recht. Ferner ist eine wachsende Institutionalisierung durch europäische Strafverfolgungsbehörden (Olaf, Europol, Eurojust) zu konstatieren. Das Strafanwendungsrecht betrifft die gerichtliche Zuständigkeit für Auslandssachverhalte. Es ist im Rahmen eines zusammenwachsenden Europa von zunehmender Bedeutung, weil schwerwiegende Straftaten in der Regel einen transnationalen Bezug aufweisen. Das so verstandene internationale Strafrecht beruht in vielfacher Weise auf der Strafrechtsvergleichung und damit auch auf ausländischem Strafrecht.

Die bisher vorliegenden Bände der Schriftenreihe »Beiträge zum Parlamentsrecht« beweisen nicht nur das große Interesse der produzierenden Wissenschaft an Themen aus dem Bereich des Parlamentarismus und der Gesetzgebungslehre, sondern auch das der rezipierenden, wissenschaftlich interessierten öffentlichkeit. In der Tat wächst mit mancher Kritik an Parlamenten, Abgeordneten, Parteien auch die Notwendigkeit, ihre Arbeit und deren rechtliche Grundlagen zu erforschen – und das ist das Anliegen dieser Schriftenreihe. Gesetzgebung und Kontrolle des Regierungshandelns sind im modernen Staat zentrale Staatsfunktionen. Gute Gesetze können eine gerechte Sozialordnung fördern, schlechte verfehlen ihre Absichten, führen zu überflüssigen Kosten und erschweren es dem Bürger, sein Recht zu finden. Je komplizierter Regierungs- und Verwaltungshandeln wird, desto mehr bedarf es der Kontrolle durch die gewählten Volksvertreter.In den »Beiträgen zum Parlamentsrecht« werden neben Habilitationsschriften und Dissertationen auch andere monographische Veröffentlichungen zum Reihenthema publiziert. Diese Reihe wurde herausgegeben von Prof. Dr. Ulrich Karpen, Prof. Dr. Heinrich Oberreuter und Prof. Dr. Wolfgang Zeh in Verbindung mit Prof. Dr. Peter Badura, Dr. Wolfgang Heyde, Dr. Joachim Linck, Prof. Dr. Georg-Berndt Oschatz und Prof. Dr. H.-P. Schneider. Von April 2009 bis Ende 2017 wurde sie als verlagseigene Reihe geführt.

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Die traditionellen Barrieren zwischen Sport und Recht haben sich nach und nach aufgelöst. Das ständig gestiegene Konfliktpotential im Sport hat zu einer deutlich vermehrten Inanspruchnahme gerichtlichen Rechtsschutzes auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene geführt. Dopingprozesse und die Bosman-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, aber auch die Diskussion um die Zentralvermarktung von Fernsehrechten an Sportveranstaltungen haben diese Entwicklung in das allgemeine Bewußtsein gerufen. Mittlerweile sind Sport und Recht zum Sportrecht – einer dem Umweltrecht vergleichbaren Querschnittsmaterie – zusammengewachsen. übergreifende Kennzeichen des Sportrechts sind insbesondere Interdependenzen zwischen autonomer privater Normsetzung und -anwendung sowie (über)staatlicher Rechtsetzung und gerichtlicher Rechtsanwendung. Die dem Sport ureigene Dynamik, seine Internationalität, die Notwendigkeit intradisziplinären Dialogs zwischen Vertretern des Zivil-, Straf- und öffentlichen Rechts sowie seine interdisziplinäre Einbindung machen das Sportrecht zu einem spannenden und zukunftsorientierten Rechtsgebiet.

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Das Vergaberecht hat sich zu einem Querschnittsthema entwickelt, das zu vielen anderen Rechtsgebieten sowohl des Zivilrechts als auch des öffentlichen Rechts Berührungspunkte aufweist. Neben seiner hohen Praxisrelevanz zeichnet es sich durch sein besonderes Maß an Komplexität aus, die die Wissenschaft vor immer neue Herausforderungen stellt.Vor diesem Hintergrund sollen in der Schriftenreihe »Schriften zum Vergaberecht« anspruchsvolle Dissertationen und andere Monografien sowie Dokumentationen von Fachtagungen auf dem Gebiet des Vergaberechts eine gebündelte Publikationsplattform finden. Der wissenschaftliche Anspruch wird durch die langjährige Tätigkeit von Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und Univ.-Prof. Dr. Thorsten Siegel an der Freien Universität Berlin auf dem Gebiet des Vergaberechts gewährleistet.





Vergleichende Untersuchungen zur kontinentaleuropäischen und anglo-amerikanischen Rechtsgeschichte
Die Juristen aller Nationen sind gewohnt, sich an den Formationen ihres eigenen Rechtssystems und, wenn die Grenzen überschritten werden, an den zwei großen »Familien« des kontinentaleuropäischen und anglo-amerikanischen Rechts zu orientieren, wobei die beiden Rechtskreise gewöhnlich als in ihrer historischen Entwicklung voneinander getrennte und sich isolierende Ordnungen betrachtet werden. Diese schiefe Sicht der Dinge zu korrigieren, haben sich die CSC zum Ziel gesetzt. Zum einen bildete jeder der beiden Rechtskreise für sich schon keine monolithische Einheit, man braucht sich nur die Unterschiede vor Augen zu halten, die etwa das französische gegenüber dem deutschen Recht charakterisieren. Oder man nehme das US-amerikanische Recht, das sich immer deutlicher von der englischen Prägung des Common Law entfernt. Zum anderen hat sich das Modell der beiden voneinander isolierten Rechtskreise als brüchig und überlebt erwiesen; das Gemeinsame zwischen ihnen und die gegenseitige Beeinflussung stellen hier wie dort nicht zu übersehende gestaltende Kräfte der Rechtsentwicklung dar. Diese und andere Korrekturen an den gewohnten Vorstellungen sind nicht zuletzt den bisher publizierten Forschungsergebnissen in den CSC zu verdanken; und den Brückenschlag zu festigen nehmen sich, von der Gerda Henkel Stiftung wirksam gefördert, die weiteren Forschungen vor.

As a consequence of the great many differences between the national insurance laws in Europe there is, as yet, no European Single Market in the insurance sector. Consequently, the harmonization of European insurance law is on the agenda of scholarship and on the political agenda. However, in order to harmonize law, one first has to understand the existing differences between the national legal systems. The method of comparative legal history wants to introduce a historical perspective to explaining today's differences. The differences which we observe today are the product of a historical development. In order to harmonize law one has to understand these historical developments. Yet, research in the history of insurance law has fallen into neglect. The series »Comparative Studies in the History of Insurance Law« wants to overcome this state of research and it is a forum bringing together research in the comparative legal history of insurance law.


Der Verlag Duncker & Humblot freut sich, die Neugründung einer Schriftenreihe speziell für Habilitationsschriften bekanntzugeben. In die Schriftenreihe »Das öffentliche Recht. Habilitationen« werden herausragende Habilitationen aus allen Bereichen des öffentlichen Rechts aufgenommen. Die Reihe besticht durch ihre hochwertige Ausstattung: Die Bücher erhalten einen Festeinband mit Schutzumschlag, werden mittels Fadenheftung gebunden und mit einer Prägung versehen. Seit 2008 werden unsere Neuerscheinungen auch in elektronischer Form veröffentlicht und in die »Duncker & Humblot eLibrary«, eine inzwischen erfolgreich positionierte E-Book-Plattform für Institutionen und Bibliotheken, aufgenommen.

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Sicherheitsrelevante Rechtsfragen stellen sich in vielen Gebieten des öffentlichen und privaten Rechts. Das Recht der inneren und äußeren Sicherheit ist eine Querschnittsmaterie, zu der z.B. das Polizei- und Ordnungsrecht, das Recht der Nachrichtendienste, das Versammlungsrecht, das Waffenrecht sowie das Recht des privaten Sicherheitsgewerbes gehören. Die Schriftenreihe dient der Publikation von Monographien und Sammelwerken, die sich mit dem nationalen und internationalen Sicherheitsrecht einschließlich rechtshistorischer und rechtsvergleichender Fragestellungen befassen.

Zeitschrift für Verwaltungswissenschaft

Im Rahmen des Projekts Duncker & Humblot reprints heben wir Schätze aus dem Programm der ersten rund 150 Jahre unserer Verlagsgeschichte, von der Gründung 1798 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945. Lange vergriffene Klassiker und Fundstücke aus den Bereichen Rechts- und Staatswissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Geschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft werden nach langer Zeit wieder verfügbar gemacht – und zwar sowohl gedruckt als auch in elektronischer Form. Das »Duncker & Humblot reprints«-Programm umfasst derzeit fast 2.000 Bände.

Die Schriftenreihe »Ethik und Recht« ist zentralen Gegenwartsfragen des Zusammenspiels von Ethik und Recht gewidmet. Dazu gehört die »Ethisierung des Rechts« im Bereich der modernen Medizin ebenso wie die Problematik der Regulierung durch Wissenschaft und Technik bedingter existentieller Risiken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf interdisziplinären Arbeiten, die ethische, philosophische, rechtphilosophische und rechtswissenschaftliche Ansätze miteinander verbinden. Die Schriftenreihe wird von dem Kölner Philosophen Wilfried Hinsch (von 2006–2012 Mitglied des Wissenschaftsrats) und der Freiburger Rechtswissenschaftlerin Silja Vöneky (Mitglied des Ethikrates) herausgegeben.


It is the goal of the Yearbook's editors to create a free forum for the discussion of international law that is available to the largest possible international audience. To this end, the Yearbook has remained progressive by discussing timely topics of interest and concern to international legal academics and practitioners. Its editors have also modified the Yearbook's approach to the field in recent years by offering a focus section in each volume that considers issues of particular importance to the further development of international law. The Yearbook has also been successful in informing the international law community with regard to research done in German academic institutions and in presenting international viewpoints on various topics to the German community.Publication Ethics and Publication Malpractice Statement



Die Schriftenreihe »Internetrecht und Digitale Gesellschaft« widmet sich den Themen des Informationszeitalters. Die rasante technische Entwicklung, insbesondere im Internet, stellt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die damit einhergehenden Innovationen werfen rechtliche Fragen auf, deren Beantwortung Dispositions- und Rechtssicherheit für neue Geschäftsmodelle, Verwaltungsreformen oder auch die Internetnutzung im privaten Alltag schafft. Die Interdependenzen von Technikeinsatz, Wirtschaftsentwicklung und sozialen Konflikten lassen eine Rechnung mit vielen Unbekannten entstehen.»Internetrecht und Digitale Gesellschaft« bietet eine publizistische Heimat für interdisziplinäre Grundlagenforschung und praxisorientierte Themen. Das mögen im Kern rechtswissenschaftliche Arbeiten sein, die die Brücke zu technologischen, ökonomischen, sozialwissenschaftlichen oder auch ethischen Aspekten schlagen. Der Bogen reicht von Fragen des Daten- und Urheberschutzes, E-Commerce und Digital Business über Internetkriminalität, E-Government und E-Democracy bis hin zu übergreifenden Themen wie den Schutz der Privatheit.

Aufgabe des Jahrbuchs für Recht und Ethik soll es sein, die Diskussionen über das Zusammenwirken von rechtlichen und philosophisch-ethischen Kategorien zu bündeln, die nicht selten parallel und häufig isoliert voneinander geführt werden. Die Herausgeber wollen auf diese Weise bewirken, dass ein interdisziplinäres Gespräch entsteht, das zudem die historische, die systematische und die gesellschaftspolitische Dimension der Fragstellungen einbezieht, die die Gegenwart bewegen. Seit Begründung des Jahrbuchs sind dazu eine Reihe von Bänden u.a. zu rechtsethischen, medizinethischen und wirtschaftsethischen Themen sowie zu Themen der politischen Ethik und der Geschichte der Ethik entstanden, und zwar mit Beiträgen von Autoren aus den unterschiedlichsten Fachbereichen von Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Viele der Beiträge sind aus Tagungen hervorgegangen, die die Herausgeber organisiert haben. Weitere Abhandlungen sowie in jedem Band ein Diskussionsforum und Rezensionen aktueller Buchveröffentlichungen zu Fragestellungen zwischen Recht und Ethik kommen jeweils hinzu.

Im Jahre 1928 begründete der Bonner Rechtsgelehrte Professor Dr. Albert M. Koeniger (1874–1950) die Reihe »Kanonistische Studien und Texte«. Sie wurde von renommierten Wissenschaftlern wie den Universitätsprofessoren Dr. Dr. Heinrich Flatten (Bonn, ab 1967) und Dr. Georg May (Mainz, ab 1987) fortgesetzt. Die derzeitigen Herausgeber der Reihe sind Dr. Anna Egler, Akademische Direktorin i. R. und o. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Rees, Ordinarius für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck.Das Spektrum der Reihe reicht von rechts-/kirchenrechtshistorischen Untersuchungen über Abhandlungen zu Fragen des geltenden Kirchenrechts, des staatlichen und europäischen Rechts / Religionsrechts bis zu Festschriften, deren Beiträge die genannten Inhalte widerspiegeln.Die Bände 1 bis 40 sind erschienen im Verlag B.R. Grüner B. V. by John Benjamins Publishing Co., P.O. Box 75577, Amsteldijk 44, NL-1070 An Amsterdam, und können über Duncker & Humblot bezogen werden. Ab Band 41 wird die Reihe im Verlag Duncker & Humblot, Berlin, publiziert.




Einen schönen akademischen Brauch stellt die Antrittsvorlesung dar. Erstmals verbürgt für das 15. Jahrhundert, bietet sie den neu berufenen Professoren die Möglichkeit, ihrer neuen Fakultät sowie der interessierten öffentlichkeit ihre akademischen Interessen sowie Forschungsschwerpunkte näherzubringen. So sprach Max Weber 1895 in Freiburg zum Thema »Der Nationalstaat und die Volkswirtschaftspolitik«, Friedrich Schiller stellte in Jena 1789 die Frage »Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?« und Georg Simmels 1885 in Berlin gehaltener Vortrag lautete »über das Verhältnis des ethischen Ideals zu dem logischen und dem ästhetischen«.Der Verlag Duncker & Humblot hat 2012 die Schriftenreihe »Lectiones Inaugurales« ins Leben gerufen, um den Antrittsvorlesungen unserer Zeit eine Plattform zu bieten. Wir verstehen diese Schriftenreihe als interdisziplinäres Forum für die in unserem Verlagsprogramm traditionell gepflegten Disziplinen.


Die Schriftenreihe will beide Fächer, das große, alte Völkerrecht und das junge, nicht minder faszinierende Weltwirtschaftsrecht zu einem Fach zusammenführen, welches sich zu einem globalen Recht, zu dem auch das Weltrecht gehört, entwickelt. Die Rechtsfragen der Globalisierung sind die große rechtswissenschaftliche Herausforderung unserer Zeit, in der die Verteidigung des Rechts als das Friedensprinzip der Menschheit nicht leichter geworden ist. Dem Diskurs um das Recht der Globalisierung will die neue Schriftenreihe ein Forum geben.

Zeitschrift für Logik und Juristische Methodenlehre, Allgemeine Rechts- und Staatslehre, Kommunikations-, Normen- und Handlungstheorie, Soziologie und Philosophie des Rechts

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Recht und Philosophie stehen in einem spannungsreichen Verhältnis: Philosophie geht es um die ›metaphysischen Anfangsgründe‹ des Rechts, um den Begriff des Rechts. Dies schließt die Reflexion des positiven Rechts und des hierauf gerichteten Denkens in Rechtswissenschaft und Praxis ein. Diese Reflexion klärt nicht nur über die wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen der Jurisprudenz, der Abgrenzung von Recht und anderen sozialen Ordnungen und der Gerechtigkeit des Rechts auf, sondern entwickelt auch Aspekte der Kritik an diesem Recht. Die vorliegende Reihe versteht sich als Ort des Dialogs zwischen den Rechtswissenschaften und der Philosophie über das Recht. Die immer wieder vernachlässigte Ideengeschichte der Rechtsphilosophie wird ausdrücklich einbezogen. In loser Folge werden hierauf fokussierte Sammelbände und Monographien erscheinen, um aktuelle juristische und philosophische Debatten zu befruchten.

Zeitschrift für deutsche und europäische Rechtspolitik


Beiträge zu Leben und Werk Carl Schmitts
Herausgegeben werden die »SCHMITTIANA. NEUE FOLGE« von der »Carl-Schmitt-Gesellschaft e.V.«, die 2007 in Schmitts Heimatort Plettenberg gegründet wurde und inzwischen zu einem international beachteten Forum für Schmitt-Interessenten geworden ist. Die Gesellschaft betreut auf ihrer Homepage eine vierteljährlich aktualisierte Bibliographie zu Neuerscheinungen von Büchern und Aufsätzen von und über Carl Schmitt sowie eine Rekonstruktion von dessen Gelehrtenbibliothek.

Beiträge zu Leben und Werk Carl Schmitts












Mit der Begründung dieser Schriftenreihe im Jahre 1966 ging es dem Berliner Handels- und Wirtschaftsrechtler Ernst E. Hirsch, wie er damals schrieb, um den Nachweis, »daß die Wiederaufnahme der durch die nationalsozialistische Herrschaft unterbundenen Bemühungen von Arthur Nussbaum um Erforschung der Rechtstatsachen für eine Rechtswissenschaft stricto sensu ebenso unentbehrlich ist wie die im deutschen Rechtskreis von Eugen Ehrlich begründete, aber noch immer vor allem von Juristen teils abgelehnte, teils beargwöhnte Rechtssoziologie.« Entsprechend dieser (unveränderten) Aufgabenstellung ist die Schriftenreihe zum einen der Beschäftigung mit den Klassikern der Vergangenheit und ihrer Relevanz für das Heute und zum anderen aktuellen Fragestellungen der Gegenwart gewidmet.


Indem sie das Betreuungsrecht thematisch von der Klammer des Familienrechts emanzipieren, ermöglichen die »Schriften zum Betreuungsrecht« eine fokussierte Diskussion über Geschichte, Grundlagen, Eigenheiten, Ziele und Perspektiven der mit privatrechtlichen Mitteln betriebenen rechtlichen Fürsorge für Erwachsene und über eventuell bestehende Alternativen dazu. Damit wird der wachsenden praktischen Bedeutung des Betreuungsrechts in der alternden Gesellschaft Rechnung getragen und die Möglichkeit geschaffen, die betreuungsrechtliche Praxis interdisziplinär theoretisch zu begleiten und begründete Reformvorschläge zu unterbreiten.


Die von Ralf Brinktrine und Markus Ludwigs herausgegebenen »Schriften zum Deutschen und Europäischen Infrastrukturrecht« (SDEI) bieten eine Plattform für besonders hervorragende Dissertationen, Monographien und Sammelbände. Sie sollen die dynamische Rechtsmaterie in ihrer gesamten Breite abdecken. Schwerpunkte bilden neben dem innovativen Bereich des netzbezogenen Regulierungsrechts (Energie, Telekommunikation, Eisenbahnen und Post) auch klassische Materien wie das Raumordnungs-, Bauplanungs- und Fachplanungsrecht sowie infrastrukturbezogene Fragen des Umweltrechts (z.B. im Bereich der Erneuerbaren Energien, des anlagenbezogenen Immissionsschutzrechts oder beim Emissionshandel für Energie- und Industrieanlagen). Die konkreten Themenfelder reichen von der allgemeinen Planung und Zulassung von Infrastrukturen und Anlagen über die Regulierung natürlicher Monopole bis hin zu planungs- und umweltrechtlichen Problemen im Kontext der Energiewende. In Zeiten der Europäisierung des Rechts können diese Fragen nicht mehr nur national gedacht werden, sondern bedürfen einer Einbeziehung der unionsrechtlichen Perspektive. Die neue Schriftenreihe will zur weiteren Durchdringung der Materie beitragen und richtet sich hierzu gleichermaßen an Wissenschaftler und Praktiker.


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Angesichts der erheblichen Probleme insbesondere aus dem Verfassungs- und Europarecht wächst der Bedarf an rechtswissenschaftlich fundierten, unabhängigen und auch interdisziplinär ausgerichteten Untersuchungen. Die bisherige Vernachlässigung des Gesundheitsrechts steht in auffälligem Gegensatz zur Bedeutung der Gesundheit für den einzelnen Menschen und des Gesundheitsmarktes für die Erbringer von Gesundheitsleistungen. Diese Publikationsreihe versteht sich als Forum für Diskussionen über die dringend erforderliche nachhaltige Modernisierung des deutschen Gesundheitssystems. Aufgenommen werden nicht nur Tagungsbände, etwa von den »Berliner Gesprächen zum Gesundheitsrecht», sondern auch herausragende Dissertationen und andere besondere wissenschaftliche Abhandlungen.






Seit dem Erscheinen des ersten Bandes im Jahre 1965 hat sich die älteste lebende Schriftenreihe auf dem Gebiet des Steuerrechts ein hohes Ansehen erworben. Prominente Universitätsprofessoren und Steuerpraktiker haben ihre frühen Arbeiten (insb. Dissertationen) mit wegweisenden Erkenntnissen in den »Schriften zum Steuerrecht« veröffentlicht.Steuerrechtswissenschaft ist eine in hohem Maße praktische Wissenschaft. Während sich die Steuergesetzgebung im Widerstreit fiskalischer und privater Interessen immer weiter von einer Ordnung des Rechts entfernt, begegnet die Rechtswissenschaft stets neuen Herausforderungen, das Steuerrecht dogmatisch zu strukturieren und für die Steuerpraxis handhabbar zu machen. Dazu leisten die »Schriften zum Steuerrecht« einen wichtigen Beitrag.


Die zunehmende Europäisierung wie Internationalisierung des Rechts erfasst unaufhaltsam auch immer mehr das Strafrecht. Um dieser Entwicklung zu begegnen und die damit einhergehenden Herausforderungen für Wissenschaft und Praxis zu bewältigen, bedarf es mehr denn je länderübergreifender fachlicher Diskussionen. Der Blick über den eigenen nationalen Tellerrand hinaus auf Probleme und Themenbereiche, mit denen sich Kolleginnen und Kollegen in anderen Staaten auseinandersetzen, vermag den eigenen Horizont zu erweitern und bei der Beantwortung neuer Fragestellungen behilflich zu sein. In der Reihe sind sämtliche Werke mit einem strafrechtsvergleichenden Bezug herzlich willkommen.

Die »Schriften zum Technikrecht« (SZT) gibt es seit dem Jahr 2000; sie sollen ein Forum zu den vielfältigen, in jüngerer Zeit verstärkt diskutierten Fragen der Techniksteuerung durch Recht anbieten. Zu den Themen gehören bislang insbesondere das Gentechnik-, Kommunikations-, Patent- und Atomrecht sowie auch Rechtsprobleme der Straßenverkehrstechnik. Einzelne Bände enthalten rechtswissenschaftliche Dissertationen wie auch Ergebnisse verschiedener Forschungsveranstaltungen. In jüngster Zeit widmet sich die Reihe vorwiegend den neuesten Entwicklungen im Gentechnikrecht. Einen großen Anteil am Erfolg der Schriften zum Technikrecht hat die Arbeit des am Hausvogteiplatz in Berlin-Mitte ansässigen Forschungszentrums Technikrecht e.V. (FZT) an der Humboldt-Universität zu Berlin, dessen Präsident Prof. Dr. Michael Kloepfer auch Herausgeber der umfangreichen Reihe »Schriften zum Umweltrecht« (SUR) ist.

Von den »Schriften zum Umweltrecht« (SUR) sind seit 1981 über 170 Bände erschienen. Die Schriften zum Umweltrecht begleiten die Entwicklung des modernen deutschen und europäischen Umweltrechts damit seit über 30 Jahren – also schon nahezu seit der Etablierung des Umweltrechts als eigenständiges Rechtsgebiet in Deutschland – umfassend und stets hochaktuell durch die Publikation von Monografien und Sammelbänden mit umweltrechtlicher Schwerpunktsetzung. Die Schriftenreihe erfasst alle Rechtsgebiete des Umweltrechts und geht über öffentlich-rechtliche Fragestellungen hinaus. Sie erfasst u.a. auch zivil- und strafrechtliche sowie völkerrechtliche und europarechtliche Themen.



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Die Reihe wurde 1990 in der Absicht gegründet, europäischen Gegenwartsfragen, insbesondere der damals noch jungen Frage der europäischen Rechtsangleichung, in historischen und historisch-vergleichenden Untersuchungen nachzugehen und der Diskussion um die rechts- und verfassungsgeschichtlichen Grundlagen Europas ein Forum zu bieten. Dieses Anliegen ist nach wie vor aktuell, gerade deswegen, weil inzwischen vielfältige Maßnahmen zur Rechtsangleichung in Europa eingeleitet wurden. Bisher sind etwa 60 Bände erschienen, teils Monographien, teils Themenbände, die aus Tagungen oder Seminaren hervorgegangen sind. Dogmengeschichtliche stehen neben historisch-vergleichenden Untersuchungen, wissenschaftsgeschichtliche neben kodifikationsgeschichtlichen Arbeiten. Privatrechts- und verfassungsgeschichtliche Titel bilden zwar den Schwerpunkt, doch bemüht sich die Reihe auch um andere Arbeiten zur Geschichte der europäischen Rechtskultur.






Sprache und Recht bilden ein etabliertes Thema. Bisher wurde die Sprache entweder unter- oder überschätzt. Unterschätzt wurde sie von den Juristen, die glaubten mit ihrer eigenen Sprachkompetenz alle Probleme lösen zu können. überschätzt von den Theoretikern des linguistic turn, die glaubten mithilfe der Sprache juristische Argumentation ersetzen zu können. Durch die Erweiterung und Vertiefung der sprachlichen Reflexion zu medialer Reflexion eröffnet sich ein mittlerer Weg. Dieser versteht die Sprache weder als Hilfsmittel noch als Allheilmittel, sondern untersucht die Verknüpfung von sozialer Macht und Recht in der Sprache.Gegenstand der Reihe »Sprache und Medialität des Rechts« (SMR) ist die sprachliche und mediale Verfasstheit von Recht. Im Fokus stehen die multimodalen Handlungsmuster, -verfahren und -routinen, die Recht und Rechtlosigkeit in unterschiedlichen Kulturen, Epochen und technischen Mediensettings konstituieren, reproduzieren oder verändern. Besonderes Augenmerk gilt dabei den institutionalisierten Formen sprachlicher Interaktion und juristischer Textarbeit in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Exekutive (Verwaltung, Polizeien u.a.); grenzüberschreitende Kooperation (inter- und transnationales Recht) und Mehrsprachigkeit; Verrechtlichung des Digitalen und Digitalisierung des Rechtlichen.Die Reihe versteht sich als Beitrag zur interdisziplinären, rechtslinguistischen Theorie, Empirie und Praxisdokumentation und wendet sich gleichermaßen an Rechts- und Sprachwissenschaftler, Philosophen und Soziologen, Medien(kultur)- und Kommunikationswissenschaftler. Die Reihenherausgeber laden ein zu Manuskriptvorschlägen, seien es thematisch einschlägige Monographien (z.B. Qualifikationsschriften) oder Gemeinschaftspublikationen (z.B. Tagungsdokumentation). Eingereichte Manuskripte werden sowohl von den Reihenherausgebern als auch durch mindestens ein weiteres externes Votum begutachtet.


Die Schriftenreihe widmet sich aktuellen und grundsätzlichen Fragen des Völkerrechts und der internationalen Politik. Die Herausgeber der Reihe sind renommierte Völkerrechtler und Staatsrechtslehrer. Sie präsentieren in dieser seit 1983 erscheinenden Reihe die Vorträge, die auf den alljährlich stattfindenden, von der Studiengruppe für Politik und Völkerrecht konzipierten und von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen veranstalteten Fachtagungen gehalten wurden.Themen der Reihe waren vor 1990 vor allem juristische Probleme der »deutschen Frage« und für sie relevante allgemeine völkerrechtliche Fragen, insbesondere die Rechtslage Deutschlands, das Selbstbestimmungsrecht der Völker, Probleme der Staatskontinuität, das Wiedervereinigungsgebot des Grundgesetzes, Menschenrechtsverpflichtungen und Menschenrechtspolitik. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands steht der Minderheiten- und Volksgruppenschutz im Zentrum der Schriftenreihe. Sowohl theoretische Konzepte des Minderheitenschutzes als auch das geltende Minderheitenrecht auf europäischer und universaler Ebene sowie die besondere Rechtslage, die sich aus speziellen Minderheitenschutzverträgen ergibt, werden dargestellt. Auch die Praxis des Schutzes bzw. des unzureichenden oder fehlenden Schutzes europäischer Minderheiten ist Gegenstand der Schriftenreihe.Die Reihe hat sich als eine wichtige Informationsquelle für alle etabliert, die sich mit dem staats- und völkerrechtlichen Status Deutschlands, mit völkerrechtlichen Fragen des Minderheitenschutzes oder mit den völkerrechtlichen Vorkehrungen gegen Vertreibungen und den aus ihrer Verletzung resultierenden Rechtsfolgen befassen.

Die »Strafrechtlichen Abhandlungen – Neue Folge« wurden 1957 von Eberhard Schmidhäuser in Zusammenarbeit mit den deutschen Strafrechtslehrern in der Nachfolge der von Hans Bennecke begründeten »Schriften zum Strafrecht« (1896 bis 1942) eröffnet. Ihr Ziel ist es, wie das ihrer Vorgängerin, hervorragenden Arbeiten des strafrechtswissenschaftlichen Nachwuchses eine angemessene Veröffentlichung zu sichern. Aufgenommen werden ausgezeichnete Dissertationen und Habilitationen zum Strafrecht und Strafprozessrecht sowie zur Straftheorie. 1986 wurde Friedrich-Christian Schroeder (Regensburg) zum Herausgeber bestellt, 2007 trat Andreas Hoyer (Kiel) als weiterer Herausgeber an die Stelle des verstorbenen Eberhard Schmidhäuser. Die Aufnahme in die Reihe erfolgt auf Vorschlag eines Strafrechtslehrers.

Untersuchungen und Forschungsberichte aus dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht Freiburg im Breisgau



Auch wenn die Rechtsvergleichung traditionell eher im Privatrecht beheimatet ist, so lässt sich beobachten, dass auch im öffentlichen Recht zunehmend rechtsvergleichend gearbeitet wird – nicht zuletzt bedingt durch die europäische Integration. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurde die Schriftenreihe »Studien zum vergleichenden öffentlichen Recht / Studies in Comparative Public Law« 2017 ins Leben gerufen. Sie bietet rechtsvergleichenden Arbeiten aus allen Bereichen des öffentlichen Rechts ein Forum und steht Dissertationen, Monographien sowie Tagungsbänden offen.


Die 1989 von Wolfgang Graf Vitzthum begründete Schriftenreihe kreist um Grundfragen des demokratischen und föderalen Verfassungsstaates sowie aktuelle Themen des Medien-, Finanz-, Umwelt-, Technik- und Verkehrsrecht. Darüber hinaus erscheinen Beiträge zur Rechtspolitik, zu Verwaltungsverfahren, zur Regierungs- und Verwaltungslehre sowie rechtsgeschichtlich orientierte Titel. Die Themenvielfalt steht in der Tradition der Breite und Farbigkeit der alten Staatswissenschaften. Die Publikationen sind Arbeiten aus dem Kreis der Tübinger Professoren für öffentliches Recht und – nicht selten preisgekrönte – Dissertationen und Habilitationsschriften ihrer Schülerinnen und Schüler. Zahlreiche Bände sind Früchte von Beratungstätigkeiten im europäischen Integrationsprozeß, andere aus Gutachten für Parlaments- und Regierungsstellen, Kommunen und Verbände hervorgegangen.



Bürger und Institutionen sind auf dem Weg nach Europa: Arbeitsplatz auf Mallorca, Unternehmenssitz in Düsseldorf, Bankkonto in Luxemburg, deutsch-niederländische Joint-Ventures, savoir vivre in der Provence, coffee table books made in England. Sie überschreiten mit ihren Aktivitäten die Ländergrenzen, aber wie bisher stoßen sie auf die Grenzen der unterschiedlichen Länderrechte. Der grenzüberschreitende Geschäftsverkehr bleibt somit – trotz der zwischenzeitlich erreichten Erleichterungen–- kompliziert wie eh und je. So nimmt der Druck zu, die Gesetze in der Europäischen Union auf allen Gebieten zu vereinheitlichen, so auch auf dem Gebiet des Privatrechts - Handels-, Gesellschafts-, Wirtschafts-, Wertpapier-, Urheber-, Arbeits- und Privatversicherungsrecht.Die sich verändernde juristische Landschaft braucht einen Ort, an dem das Neue abgewägt, diskutiert, verhandelt werden kann. Für das Gebiet des öffentlichen Rechts hat der Verlag hierfür bereits die »Schriften zum Europäischen Recht« zur Verfügung gestellt. Für das Privatrecht soll mit der nunmehr neu gegründeten Reihe »Untersuchungen zum Europäischen Privatrecht« ein entsprechendes Forum geschaffen werden.

Die »Veröffentlichungen des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der Universität Kiel« sind eine 1918 unter dem Namen »Aus dem Institut für Internationales Recht an der Universität Kiel« gegründete Schriftenreihe des ältesten universitären Völkerrechtsinstituts im deutschsprachigen Raum. Sie werden in der Nachfolge von Prof. Dr. Jost Delbrück herausgegeben. In ihr werden zum einen Habilitationsschriften von Institutsangehörigen und hervorragende Dissertationen, die von den Direktorinnen und Direktoren des Instituts betreut oder begutachtet wurden, veröffentlicht. Zum anderen erscheinen in der Schriftenreihe die Tagungsbände der vom Institut ausgerichteten internationalen Symposien und Workshops sowie die Sammelbände zu den jedes Jahr veranstalteten Ringvorlesungen des Instituts. Schließlich finden sonstige Monographien von Institutsangehörigen oder von mit dem Institut verbundenen Wissenschaftlern Aufnahme.

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