Die Krise der Medien
2020. 140 S.
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ISBN 978-3-428-18017-2
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ISBN 978-3-428-58017-0
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Beschreibung

Die Bedeutung der Medien für die freiheitliche demokratische Ordnung, aber auch für das tägliche Leben ist evident. Umso wichtiger ist die Glaubwürdigkeit der Medien. Seit der Kölner Silvesternacht hat das Vertrauen in die Berichterstattung von Presse und Rundfunk dramatisch abgenommen, wofür die allerdings übertriebenen Vorwürfe der »Lückenpresse« und »Lügenpresse« stehen. Es existiert eine bedenkliche Entfremdung zwischen Medien und Rezipienten, kurz eine Krise der Medien. Mit den Gründen dieser Krise befasst sich anhand zahlreicher Beispiele das vorliegende Buch. Der Autor, der renommierte emeritierte Professor für Staatsrecht und Völkerrecht, Ingo von Münch, hat sich seit vielen Jahren mit den Grundrechten der freien Meinungsäußerung, der Informationsfreiheit und der Presse- und Rundfunkfreiheit in Forschung und Lehre beschäftigt, zuletzt in seinem Buch »Meinungsfreiheit gegen Political Correctness«. Das Fazit der »Krise der Medien«: ein Plädoyer für Information und gegen Bevormundung.

Inhaltsübersicht

A. Medienkritik – altes und neues Problem

B. Die Krise der Medien

C. Vom engagierten Meinungsjournalismus über den belehrenden, erregten, empörten Journalismus zum Wut- und Hassjournalismus

D. Übertreibungen und Untertreibungen

E. Der angebliche Untergang des Rechtsstaates

F. Dürftige Geschichtskenntnisse

G. Das Geeiere um Ortsnamen

H. Der inflationäre und damit sich abnutzende Gebrauch des Wortes »Nazi«

I. »Hetze«, »Hetzer«, »Hetzjagden«: Die Karriere eines Schimpfwortes

J. Der Meinungskorridor: eng und langweilig

K. Verrutschte Maßstäbe

L. Die Berichterstattung zum UN-Migrationspakt: Der Mainstream lässt grüßen

M. Ein überdimensionierter Heißluftballon namens Kathryn Mayorga

Anhang: Medien und Politik

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