Gesamtverzeichnis »Geschichte«

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Strafrecht in der jüdischen Rechtstradition

Cover Verbrechen und Strafe in der jüdischen Rechtstradition

Schriften zur Rechtsgeschichte (RG), Band 196

In seiner Untersuchung erforscht Hendrik Pekárek die Entwicklung des Straf-, Strafvollzugs und Strafprozessrechts in der jüdischen Rechtstradition, der Halacha, unter literarischen bzw. narrativen, rechtshistorischen und rechtsvergleichenden Aspekten. Anhand von »Kriminalgeschichten« und Regelungsbeispielen aus Torah, Midrasch, Mischna und Talmud, den Schriften Moses Maimonides und mittelalterlichen Rechtsgutachten zeichnet er anschaulich die über drei Jahrtausende währende Entfaltung strafrechtlicher Konzepte sowie die rabbinische Vorstellung eines gerechten Strafprozesses nach und gewährt einen Einblick in das Rechtsleben jüdischer Gemeinden im Laufe der Jahrhunderte.

Die mit dem Sonderpreis der Humboldt-Universität 2019 ausgezeichnete Arbeit leistet nicht nur einen interdisziplinären Beitrag zur Erforschung des Jüdischen Rechts, sondern auch zu den religiösen Ursprüngen des säkularen Strafrechts und damit gleichsam zur Aufarbeitung der Strafrechtsentwicklung in Europa.

Neuer Band aus den Zeitgeschichtlichen Forschungen

Cover Konfession und Wohlfahrt im Nationalsozialismus

Beispiele aus Mittel- und Ostdeutschland

Zeitgeschichtliche Forschungen (ZGF), Band 57

Als Reaktion auf die sozialen Verwerfungen der industriellen und demographischen Revolution kam es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer massiven Expansion caritativer Institutionen. Neben staatlich-öffentlichen Einrichtungen waren Anstalten in konfessioneller Trägerschaft ein wichtiger Akteur auf diesem Feld. Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler wandelte sich das Verständnis über die Aufgaben von Gesundheits- und Wohlfahrtspolitik fundamental. Es basierte fortan auf einer biologistisch-rassistischen Definition von Gesellschaft. Für die konfessionell geführten Einrichtungen stellte sich die Frage, wie sie ihre Arbeit ausrichten sollten. Der vorliegende Band nimmt Entwicklungen im Raum Mittel- und Ostdeutschland in den Blick. Einen deutlichen Schwerpunkt bilden, der konfessionellen Verteilung der Bevölkerung in den untersuchten Regionen geschuldet, Einrichtungen der Evangelischen Kirchen. Ebenso finden sich auch Beiträge zu katholischen und jüdischen Institutionen. Der Sammelband versteht sich dabei bewusst nicht als Conclusio, sondern als Anregung und Impuls für weiterführende Forschungen.

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