Robert Michels

Robert Michels, 1876–1936, studierte Nationalökonomie in Paris, München, Leipzig und Halle. Er promovierte 1900 bei Gustav Droysen jun. an der Universität Halle-Wittenberg. 1901 trat er in die italienische Partito Socialista Italiano (PSI) und 1903 in die SPD ein. Seit 1907 wand er sich der revolutionären syndiaklistischen Richtung des Sozialismus zu. Er veröffentlichte zahlreiche wichtige Beiträge zur Soziologie des Parteiwesens, darunter sein bedeutendes Werk zum »ehernen Gesetz der Oligarchie« von 1911. Michels unterhielt eine freundschaftliche Beziehung zu Max Weber. Seit 1907 zog sich Michels aus der praktischen politischen Tätigkeit für die italienische und deutsche Sozialdemokratie zurück. 1913 erhielt er die italienische Staatsbürgerschaft und bekannte sich seither zunehmend zum italienischen Nationalismus und Patriotismus. 1922 trat er in die Partito Nazionale Fascista ein und lehrte als Titularprofessor für Nationalökonomie an der Universität Turin und der faschistischen Parteihochschule in Perugia.

Bücher des Autors

3 Treffer

(Hrsg.)

Paris, London, Berlin, Rom, Wien. Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Rolf Rieß

2014. 62 S.

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Kritik der Moralstatistik

1928. Tab.; VIII, 229 S.
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Prolegomena zu seiner soziologischen Analyse

2013. 2. Aufl., mit einer Einführung und einem Nachwort von Rolf Rieß.. XX, 211 S.

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