Literaturwissenschaft

Die Schriftenreihe der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen – herausgegeben von Frank-Lothar Kroll (Erlangen) – ist den literarischen Landschaften des deutschen Ostens gewidmet. Ihr Anliegen ist es, das Wechselverhältnis von »Literatur« und »Region« zu beleuchten. In Anlehnung an moderne Ansätze aktueller Regionalliteratur-Forschung soll aufgezeigt werden, wie Dichtung und Landschaft einander wechselseitig bedingen, welche spezifischen Impulse von einzelnen Literaturlandschaften des deutschen Ostens an die gesamtdeutsche Literatur, und damit zugleich immer auch an die Weltliteratur, gelangen, und wie diese »regionalen« Impulse im Rahmen dieses Gesamtspektrums aufgegriffen und verarbeitet worden sind. Neben Tagungsbänden werden Monographien, Sammelwerke und Texteditionen publiziert.

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Das »Literaturwissenschaftliche Jahrbuch« wurde 1926 von Günther Müller gegründet. Beabsichtigt war, in dieser Publikation regelmäßig einen überblick über neue Forschungsvorhaben und -ergebnisse zu bieten. Darüber hinaus enthielt das Jahrbuch auch Primärliteratur. 1939 verboten die Nationalsozialisten das Periodikum. Im Jahre 1960 wurde unter der ägide des Germanisten Hermann Kunisch eine Neue Folge begründet, die inzwischen auf nunmehr 50 Bände gediehen ist. In der fächerübergreifenden Zeitschrift werden Beiträge zur Germanistik, Anglistik/Amerikanistik und Romanistik auf Deutsch und in den zu den Fächern gehörenden Sprachen publiziert. Außerdem enthält sie einen umfangreichen Besprechungsteil. Das »Literaturwissenschaftliche Jahrbuch« ist auf keine Methode festgelegt. Die Herausgeber streben an, auch Beiträge junger Nachwuchswissenschaftler aufzunehmen. Zu den Besonderheiten gehört darüber hinaus, bislang unveröffentlichte literarische Texte zu publizieren. Peer reviewed seit 2015.

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