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Vergleichende Untersuchungen zur kontinentaleuropäischen und anglo-amerikanischen Rechtsgeschichte
Die Juristen aller Nationen sind gewohnt, sich an den Formationen ihres eigenen Rechtssystems und, wenn die Grenzen überschritten werden, an den zwei großen »Familien« des kontinentaleuropäischen und anglo-amerikanischen Rechts zu orientieren, wobei die beiden Rechtskreise gewöhnlich als in ihrer historischen Entwicklung voneinander getrennte und sich isolierende Ordnungen betrachtet werden. Diese schiefe Sicht der Dinge zu korrigieren, haben sich die CSC zum Ziel gesetzt. Zum einen bildete jeder der beiden Rechtskreise für sich schon keine monolithische Einheit, man braucht sich nur die Unterschiede vor Augen zu halten, die etwa das französische gegenüber dem deutschen Recht charakterisieren. Oder man nehme das US-amerikanische Recht, das sich immer deutlicher von der englischen Prägung des Common Law entfernt. Zum anderen hat sich das Modell der beiden voneinander isolierten Rechtskreise als brüchig und überlebt erwiesen; das Gemeinsame zwischen ihnen und die gegenseitige Beeinflussung stellen hier wie dort nicht zu übersehende gestaltende Kräfte der Rechtsentwicklung dar. Diese und andere Korrekturen an den gewohnten Vorstellungen sind nicht zuletzt den bisher publizierten Forschungsergebnissen in den CSC zu verdanken; und den Brückenschlag zu festigen nehmen sich, von der Gerda Henkel Stiftung wirksam gefördert, die weiteren Forschungen vor.

As a consequence of the great many differences between the national insurance laws in Europe there is, as yet, no European Single Market in the insurance sector. Consequently, the harmonization of European insurance law is on the agenda of scholarship and on the political agenda. However, in order to harmonize law, one first has to understand the existing differences between the national legal systems. The method of comparative legal history wants to introduce a historical perspective to explaining today's differences. The differences which we observe today are the product of a historical development. In order to harmonize law one has to understand these historical developments. Yet, research in the history of insurance law has fallen into neglect. The series »Comparative Studies in the History of Insurance Law« wants to overcome this state of research and it is a forum bringing together research in the comparative legal history of insurance law.





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Die Reihe »Gewaltpolitik und Menschenrechte« versammelt innovative Studien und Sammelbände, die sich mit groß angelegten Verletzungen von Menschenrechten seit dem 19. Jahrhundert beschäftigen. Die Entstehung, der Verlauf und die Folgen kollektiver Gewalt stehen dabei im Mittelpunkt: Genozid, Vertreibung, Krieg, Terrorismus und dessen staatliche Repression sowie gegen Zivilbevölkerungen gerichtete revolutionäre und gegenrevolutionäre Gewalt, aber auch zivilgesellschaftliche Gegenkräfte, markante Solidarisierungsbewegungen und Erinnerungsdiskurse in postgenozidalen Gesellschaften. Die Reihe ist transdisziplinär angelegt und bildet Prinzipien und Mechanismen von verschiedenen Formen kollektiver politischer Gewalt ab. Damit soll auch eine analytische Grundlage für die Prävention von Gewaltpolitiken im Horizont der Menschenrechte erarbeitet werden.




Einen schönen akademischen Brauch stellt die Antrittsvorlesung dar. Erstmals verbürgt für das 15. Jahrhundert, bietet sie den neu berufenen Professoren die Möglichkeit, ihrer neuen Fakultät sowie der interessierten öffentlichkeit ihre akademischen Interessen sowie Forschungsschwerpunkte näherzubringen. So sprach Max Weber 1895 in Freiburg zum Thema »Der Nationalstaat und die Volkswirtschaftspolitik«, Friedrich Schiller stellte in Jena 1789 die Frage »Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?« und Georg Simmels 1885 in Berlin gehaltener Vortrag lautete »über das Verhältnis des ethischen Ideals zu dem logischen und dem ästhetischen«.Der Verlag Duncker & Humblot hat 2012 die Schriftenreihe »Lectiones Inaugurales« ins Leben gerufen, um den Antrittsvorlesungen unserer Zeit eine Plattform zu bieten. Wir verstehen diese Schriftenreihe als interdisziplinäres Forum für die in unserem Verlagsprogramm traditionell gepflegten Disziplinen.



Beiträge zur neueren deutschen Kultur- und Wirtschaftsgeschichte

Die »Neue Deutsche Biographie« (NDB) informiert als das maßgebliche historisch-biographische Lexikon in prägnanten, wissenschaftlich fundierten Artikeln über bedeutende Persönlichkeiten des deutschen Sprachraums vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Aufgenommen sind verstorbene Personen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens wie Wissenschaft, Kunst und Kultur, Politik und Religion, Wirtschaft und Technik. Die NDB wird – wie ihre Vorgängerin, die 1873–1912 in 56 Bänden publizierte »Allgemeine Deutsche Biographie« (ADB) – seit 1953 von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München herausgegeben und ist auf 28 Bände angelegt. Die vorliegenden 26 Bände umfassen den alphabetischen Bereich Aachen – Vocke und enthalten nahezu 23.000 Artikel zu Einzelpersonen und Familien.Die NDB publiziert ausschließlich Originalbeiträge, die – von mehr als 8.000 Fachleuten verschiedener Disziplinen verfasst und namentlich gezeichnet – den jeweiligen Stand der Forschung repräsentieren. Die Artikel folgen konsequent einer Systematik, die neben der Darstellung und historischen Einordnung von Leben und Leistung regelmäßig Angaben zu Namensvarianten, zur Genealogie, zu Auszeichnungen, zu den wichtigsten Werken und Sekundärliteratur sowie zu Quellen und Porträts enthält.Das Register zum 26. Band verzeichnet auch in früheren Bänden enthaltene Artikel für den alphabetischen Bereich Tecklenburg – Vocke. Das kumulierte digitale Namensregister zur ADB und NDB im Internet unter https://www.deutsche-biographie.de ermöglicht zudem einen Zugriff auf ca. 140.000 Namen in mehr als 48.000 Artikeln der ADB und NDB.Die von der NDB-Redaktion systematisch aufgebaute und kontinuierlich erweiterte biographische Dokumentation umfasst inzwischen mehr als 160.000 Namen. Aus diesen wählen die verantwortlichen Fachredakteure diejenigen Personen aus, die in Artikeln berücksichtigt werden sollen, suchen qualifizierte Autorinnen und Autoren und betreuen die Texte bis zur Drucklegung.Weitere Informationen zu Konzeption und Organisation der NDB finden Sie im Internet unter: http://www.ndb.badw.de

Die »Neue Deutsche Biographie« (NDB) informiert als das maßgebliche historisch-biographische Lexikon in prägnanten, wissenschaftlich fundierten Artikeln über bedeutende Persönlichkeiten des deutschen Sprachraums vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Aufgenommen sind verstorbene Personen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens wie Wissenschaft, Kunst und Kultur, Politik und Religion, Wirtschaft und Technik. Die NDB wird – wie ihre Vorgängerin, die 1873–1912 in 56 Bänden publizierte »Allgemeine Deutsche Biographie« (ADB) – seit 1953 von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München herausgegeben und ist auf 28 Bände angelegt. Die vorliegenden 26 Bände umfassen den alphabetischen Bereich Aachen – Vocke und enthalten nahezu 23.000 Artikel zu Einzelpersonen und Familien.Die NDB publiziert ausschließlich Originalbeiträge, die – von mehr als 8.000 Fachleuten verschiedener Disziplinen verfasst und namentlich gezeichnet – den jeweiligen Stand der Forschung repräsentieren. Die Artikel folgen konsequent einer Systematik, die neben der Darstellung und historischen Einordnung von Leben und Leistung regelmäßig Angaben zu Namensvarianten, zur Genealogie, zu Auszeichnungen, zu den wichtigsten Werken und Sekundärliteratur sowie zu Quellen und Porträts enthält.Das Register zum 26. Band verzeichnet auch in früheren Bänden enthaltene Artikel für den alphabetischen Bereich Tecklenburg – Vocke. Das kumulierte digitale Namensregister zur ADB und NDB im Internet unter https://www.deutsche-biographie.de ermöglicht zudem einen Zugriff auf ca. 140.000 Namen in mehr als 48.000 Artikeln der ADB und NDB.Die von der NDB-Redaktion systematisch aufgebaute und kontinuierlich erweiterte biographische Dokumentation umfasst inzwischen mehr als 160.000 Namen. Aus diesen wählen die verantwortlichen Fachredakteure diejenigen Personen aus, die in Artikeln berücksichtigt werden sollen, suchen qualifizierte Autorinnen und Autoren und betreuen die Texte bis zur Drucklegung.Weitere Informationen zu Konzeption und Organisation der NDB finden Sie im Internet unter: http://www.ndb.badw.de


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The Prince Albert Research Publications Series consists of sources and studies in German-British history. They bring together distinguished scholarship in both English and German languages, which considerably advance and modify our understanding of the relationships between Germany and Britain. The series also includes critical editions of hitherto unknown but significant documents, to make available these important primary sources for German-British relations. The aim of the series is to contribute to academic discourse on British-German relations, perceptions and comparisons between Germany and Britain, as well as forms and process of cultural transfer between the two countries.

In der Reihe der Prinz-Albert-Studien werden vornehmlich die Vorträge der jährlichen Konferenzen der Prinz-Albert-Gesellschaft veröffentlicht. Die Gesellschaft sieht ihre Aufgabe in der Pflege und Erforschung der deutsch-britischen Beziehungen in Wissenschaft, Kultur und Politik. Sie weiß sich dabei Elementen eines gemeinsamen historischen Erbes in beiden Ländern verbunden, für die das Wirken Alberts von Sachsen-Coburg und Gotha (1819–1861), des Prinzgemahls der Königin Viktoria von Großbritannien, beispielhaft steht. Jeder Band greift vor diesem Hintergrund ein zentrales Thema der Beziehungsgeschichte, des historischen Vergleichs, des Kulturtransfers, der Verflechtung oder der beiderseitigen Wahrnehmung auf, das in seinen unterschiedlichen Facetten dargestellt und eingehend untersucht wird. Die Gesellschaft will damit der immer wieder verlangten Korrektur isolierter Nationalgeschichtsschreibung durch breitgefächerte komparatistische Forschung zu entsprechen versuchen.



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Die Reihe wurde 1990 in der Absicht gegründet, europäischen Gegenwartsfragen, insbesondere der damals noch jungen Frage der europäischen Rechtsangleichung, in historischen und historisch-vergleichenden Untersuchungen nachzugehen und der Diskussion um die rechts- und verfassungsgeschichtlichen Grundlagen Europas ein Forum zu bieten. Dieses Anliegen ist nach wie vor aktuell, gerade deswegen, weil inzwischen vielfältige Maßnahmen zur Rechtsangleichung in Europa eingeleitet wurden. Bisher sind etwa 60 Bände erschienen, teils Monographien, teils Themenbände, die aus Tagungen oder Seminaren hervorgegangen sind. Dogmengeschichtliche stehen neben historisch-vergleichenden Untersuchungen, wissenschaftsgeschichtliche neben kodifikationsgeschichtlichen Arbeiten. Privatrechts- und verfassungsgeschichtliche Titel bilden zwar den Schwerpunkt, doch bemüht sich die Reihe auch um andere Arbeiten zur Geschichte der europäischen Rechtskultur.









Nach wie vor gibt es ungelöste und interessante Fragen zur deutschen und europäischen Zeitgeschichte, deren Beantwortung die öffentliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung bereichern. Dazu zählen auch die – seit nunmehr zehn Jahren möglichen – detaillierten Untersuchungen der kommunistischen Vergangenheit Osteuropas. Für ein zügiges und faires Zusammenwachsen der westeuropäischen, in Zukunft aller europäischen Länder, bleibt die Erhellung der sehr unterschiedlich verlaufenen Entwicklung – nicht nur in den Nachkriegsjahren – unerläßlich.Der Verlag Duncker & Humblot hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, mit der Schaffung einer neuen Schriftenreihe, den »Zeitgeschichtlichen Forschungen«, für die Aufarbeitung und Diskussion dieser Fragestellungen ein Wissenschaftsforum zu schaffen und somit einen Beitrag zum Diskurs zeitgeschichtlich interessanter Themen zu leisten.Als Ergänzung zu zahlreichen zeitgeschichtlichen Einzelpublikationen und Veröffentlichungen in eingeführten Reihen wie den »Beiträgen zur Politischen Wissenschaft«, der »Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung« sowie den »Historischen Forschungen« soll die Themenwahl in den »Zeitgeschichtlichen Forschungen« von der jüngeren deutschen Geschichte bis hin zu Fragen an die europäische Vergangenheit der letzten einhundert Jahre reichen.

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Vierteljahresschrift zur Erforschung des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit
Die ZHF bietet ein Forum für die Forschung zur Geschichte der europäischen Vormoderne. Das Konzept beruht auf der Idee, die Epochen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit über die Zäsur um 1500 hinweg als strukturelle Einheit wahrzunehmen. Neben Aufsatzbeiträgen bietet die ZHF regelmäßig aktuelle Forschungsberichte und einen ausführlichen Besprechungsteil. Zweimal jährlich erscheint ein thematisch ausgerichtetes Beiheft.
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