Wissenschaftsstädte

Ein neues Instrument zur Innovationsförderung?

1995. 4 Tab., 8 Abb.; 188 S.
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ISBN 978-3-928238-67-0
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ISBN 978-3-89644-979-5
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Description

Ein Streifzug durch die aktuelle Meinungslandschaft liefert ein düsteres Bild der wirtschaftlichen Perspektiven. Diskussion über die Potenz des Standortes Deutschland, Klagen über zunehmende Technologierückstände und Kritik an der politischen Steuerung sind einige Facetten. Der Ruf nach Patentrezepten erschallt.

In diesem Prozeß wird der Politik nicht nur eine besondere Moderationsfunktion zugewiesen, sondern auch ihr aktives Handeln gefordert. Aus dem innovationspolitischen Instrumentarium erfreuen sich seit den 80er Jahren lokalisierte Förderprojekte besonderer Beliebtheit, die den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft forcieren sollen. Ihre »Heilkräfte« werden betont, bei ihrer Nutzung herrscht Wettstreit auf regionaler und nationaler Ebene. Innerhalb dieses Spektrums beansprucht das baden-württembergische Projekt »Wissenschaftsstadt Ulm« eine herausgehobene, d. h. besonders fortschrittliche Position.

»In search of excellence« hinterfragt der Verfasser die grundsätzlichen konzeptionellen Ziele der verschiedenen Projekte und konfrontiert diese mit den tatsächlichen Wirkungen. Als wesentliche Erkenntnisse der Analyse ergeben sich:
- Vom Gründerzentrum über das japanische Technopolis bis zur Wissenschaftsstadt ist eine sich fortentwickelnde Erweiterung der Konzeptionen erkennbar.
- Aus der singulären Konzentration auf operative Faktoren hat sich heute die übergreifende Vernetzung wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und öffentlicher Institutionen entwickelt.
- Alle Konzepte zeitigen unter spezifischen Gegebenheiten positive Resultate.
- Ihre kritiklose Übertragung auf aktuelle Gegebenheiten, die dynamischen Wandel erleben, zeitigt allerdings »falsche Antworten auf neue Fragen«.

Erfolgsfaktoren und Defizite innovationsfördernder Konzepte berücksichtigend wird abschließend eine »Vision der Wissenschaftsstadt« formuliert, die die Weiterentwicklung politischer Moderation ermöglicht. In Form einer Lern-/Lehrstatt sollen dort Methodenkompetenz entwickelt und soziale Akzeptanz geschaffen werden, die die ökonomische und nachhaltige Umsetzung innovativer Ansätze beschleunigen helfen.

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