Schadensschätzung bei Kartellverstößen – Was kann das Kartellrecht vom Zivilrecht lernen?

Die Analyse zweier zivilrechtlicher Schadensphänomene

Estimating Damages in Case of Antitrust Violations - What Can Antitrust Law Learn From Civil Law?
2020. 240 S.
Available as
79,90 €
ISBN 978-3-428-18103-2
available
71,90 €
ISBN 978-3-428-58103-0
available
Price for libraries: 92,00 € [?]

Description

»Estimating Damages in Case of Antitrust Violations - What Can Antitrust Law Learn From Civil Law?«

The author outlines the problems for the estimation of cartel damages in theory and practice and emphasises the importance of cartel damages law. He then analyzes civil law damage cases in which courts regularly succeed in estimating damages in a way that sufficiently protects the interests of the injured parties. The analysis of the procedures there shows that cartel damages law can learn a lot from this in order to improve the situation of the cartel victims in the future.

Overview

A. Grundlagen
Einführung – Forschungsfrage und Ziel der Arbeit – Problem der Schadensberechnung – Relevanz – Methodik – Stand der Forschung
B. Vergleichende Analyse zivilrechtlicher Schadensfälle
Die Schätzungsbefugnis nach § 287 ZPO als Kernelement der Schadensbestimmung? – Funktionen – Hilfestellungen – Schlussfolgerungen
C. Umzusetzende Vorschläge für die Zukunft
Übernahme und Ausbau von Erfahrungssätzen – Erweiterung von Vermutungen für den Prozess – Orientierung an kartellschadensspezifischen Kriterien – Schaffung kartellspezifischer Präjudiz-/Schätzungssammlungen – Exkurs: Einführung von hot-tubbing-Verfahren und pretrial-Verfahren
D. Ausblick
Einschätzung der aktuellen Situation im Kartellschadensrecht – Aufgaben für die Zukunft
E. Thesenartige Zusammenfassung der Ergebnisse
Literatur- und Stichwortverzeichnis

Press Reviews

»Das Werk ist gleichsam genau rechtzeitig in einer Zeit erschienen, in der die Diskussion um die prozessuale Vorgehensweise zur Ermittlung von Kartellschäden ins Rollen gekommen, wenn nicht gar schon voll entbrannt ist. Es referiert nicht nur zutreffend den Stand der Dinge, sondern schlägt sich sodann mit beachtlichen Argumenten und Ideen auf die Seite der – noch – als Minderauffassung zu charakterisierenden Stimmen in Literatur und Rechtsprechung. Gleich diesen will das Werk § 287 ZPO und die damit verbundene Schätzungsbefugnis des Richters in den Fokus rücken, um insbesondere die zahlreichen Nachteile, die aus der bisher für notwendig erachteten Einholung eines Sachverständigengutachtens resultieren und denen keine gleichwertigen Vorteile gegenüberstehen, zu vermeiden. Dabei gibt das Werk zahlreiche Denkanstöße für eine künftige, einheitliche Vorgehensweise. Man darf prognostizieren, dass diesem Werk ein nicht unerheblicher Einfluss auf die weitere Diskussion zukommen wird.« Dr. Gerhard Klumpe, in: Neue Zeitschrift für Kartellrecht, 4/2021

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