Nutzen der ökonomischen Theorie der Politik für eine Konkretisierung des Gebotes innerparteilicher Demokratie

Beschreibung innerparteilicher Entscheidungsprozesse als Wettbewerb eigennütziger Akteure und daraus folgende Regulierungsanforderungen

2014. 171 S.
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ISBN 978-3-428-14418-1
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ISBN 978-3-428-84418-0
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Description

Political parties have a wide discretion in forming inner-party decision-making. The question is, whether the legal requirements towards the command of inner-party democracy in Art. 21 Abs. 1 Satz 3 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) are appropriate. Brettschneider looks at this issue from the perspective of the Economic Theory of Democracy and models the behavior of politicians as a competition of self-interested politicians. He considers the legal requirements towards the command of inner-party democracy as a framework of competition (Wettbewerbsordnung) for the inner-party competition of politicians. He shows that equality of the conditions in this competition is not ensured on the basis of the existing legal requirements. In a second step he considers the static and dynamic functions of inner-party competition and infers from it that an intensive inner-party competition is desirable in principle. On the basis of these considerations he concludes that the hitherto existing legal requirements on inner-party democracy are inappropriate.

Overview

A. Rechtliche Anforderungen an das Gebot innerparteilicher Demokratie

Gesetzliche Regelungen zur innerparteilichen Demokratie – Punktuelle Konkretisierung der rechtlichen Anforderungen an die Kandidatenaufstellung. Die Rechtsprechung – Geringere Anforderungen an das Gebot innerparteilicher Demokratie als an das Demokratieprinzip

B. Betrachtung des Gebotes innerparteilicher Demokratie aus Perspektive der ökonomischen Theorie der Politik

Wettbewerbliche Modellierung von Politik: Ablauf des Wettbewerbs – Wettbewerbliche Modellierung von Politik: Folgen des Wettbewerbs – Vernachlässigung des innerparteilichen Wettbewerbs durch die ökonomische Theorie der Politik – Innerparteiliche Demokratie keine Bedingung für innerparteilichen Wettbewerb – Das Gebot innerparteilicher Demokratie als Wettbewerbsordnung für den innerparteilichen Wettbewerb – Funktionen innerparteilichen Wettbewerbs

C. Folgerungen

Notwendigkeit einer Verschärfung der Anforderungen an die innerparteiliche Demokratie – Notwendigkeit einer erweiterten Betrachtung im Staats- und Verfassungsrecht – Grenzen einer wettbewerblichen Betrachtung – Fehlende Konkretisierung des Gebotes innerparteilicher Demokratie und fehlende Anreize einer zukünftigen Konkretisierung – Bedeutung der Kenntnis der tatsächlichen Funktionsbedingungen innerparteilicher Demokratie im Rahmen der Formulierung von Verfassungen

Abstract

Literaturverzeichnis

Personen- und Sachverzeichnis

Press Reviews

»Es bleibt festzuhalten, dass Brettschneider eine sehr lesenswerte Schrift vorgelegt hat, die gerade durch ihre ausgewogene Mischung aus rechts- und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive überzeugen kann: Hierdurch werden zwei bislang kaum miteinander in Berührung geratene analytische Perspektiven zueinander in Beziehung gesetzt [...].« Andreas Koenig, in: ORDO, Band 68/2018

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