Masseverwaltung durch den insolventen Schuldner
2005. 162 S.
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64,00 €
ISBN 978-3-428-11842-7
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58,00 €
ISBN 978-3-428-51842-5
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76,00 €
ISBN 978-3-428-81842-6
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Description

Die Verwaltung der Insolvenzmasse durch den Schuldner ist den deutschsprachigen Konkurs- und Insolvenzrechten vertraut. Aus Deutschland werden Bestrebungen bekannt, die Beschränkung der Eigenverwaltung des Schuldners auf die Unternehmensinsolvenz zu beseitigen und das Verbraucherinsolvenzverfahren durch die Eigenverwaltung nachhaltig zu entlasten. Risiken der Eigenverwaltung werden minimiert, wenn sie auf besonders einfache Fälle beschränkt wird. Denkbar ist die Eigenverwaltung in Fällen, in denen der Schuldner den Gläubigern eine Mindestquote anbietet wie im österreichischen Ausgleichsverfahren bzw. ein finanz- und leistungswirtschaftliches Sanierungskonzept oder einen Liquidationsplan wie im deutschen Insolvenzplanverfahren. Für dessen Verbindung mit einem Reorganisationsplanverfahren spricht das nordamerikanische Vorbild des chapter 11 bankruptcy code. Nur das positive Vorliegen von Nachteilen für die Gläubiger begründet die Bestellung eines Masse- bzw. Insolvenzverwalters.

Overview

Inhaltsübersicht: Einführung - Kapitel 1: Modelle der Beschränkung der Eigenverwaltung auf Reorganisationsverfahren: Vorüberlegungen - Debtor in possession im reorganization proceedings nach chapter 11 bankruptcy code - "Eigenverwaltung" des Ausgleichsschuldners nach österreichischem Recht - Nordisches Ausgleichsrecht am Beispiel des dänischen Konkursrechts - Eigenverwaltung im italienischen Insolvenzrecht - Eigenverwaltung und Konkursverfahren - Kapitel 2: Eigenverwaltung im Privatkonkurs: Vorüberlegungen - Eigenverwaltung des Schuldners im österreichischen Privatkonkurs - Kapitel 3: Eigenverwaltung allein bei Konkursabwendung oder Reorganisation oder als allgemeine Option für die Ausgestaltung eines Insolvenzverfahrens: Junktim von Eigenverwaltung und Schuldenreorganisation - Eigenverwaltung in liquidierenden Verfahren aufgrund einer Abwägung von Gläubiger- und Schuldnerinteressen: Systembrüche in der deutschen Insolvenzrechtsreform - Verhältnismäßigkeit des Eingriffs in die Rechtsstellung des Schuldners als Maßstab? - Anwendung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes im deutschen Insolvenzrecht - Herrschaft der Gläubiger im deutschen Insolvenzverfahren - Kapitel 4: Eigenverwaltung des Schuldners im deutschen Insolvenzrecht: Einführung in die Problemstellung - Kurzübersicht über die gesetzliche Ausgestaltung der Eigenverwaltung im deutschen Recht - Voraussetzungen der Anordnung der Eigenverwaltung - Kapitel 5: Gläubigerautonomie und Eigenverwaltung: Rechtsvergleichende Betrachtung der Lage im österreichischen und deutschen Recht - Verfahrensrechtliche Pflichten des eigenverwaltenden Schuldners gegenüber Gläubigerversammlung und Gläubigerausschuss - Beendigung der Eigenverwaltung durch Beschluss des Insolvenzgerichts - Kapitel 6: Folgerungen - Streitfragen: Fragestellung - Gesellschaftsrechtliche Entscheidungsstrukturen des insolvenzschuldnerischen Unternehmensträgers - Rechtsbehelfe des Schuldners gegen die Ablehnung der Anordnung der Eigenverwaltung durch das Insolvenzgericht - Zusammenfassung und Schluss - Literatur- und Sachverzeichnis

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