Legitimität, Frieden, Völkerrecht

Eine Begriffs- und Theoriegeschichte der menschlichen Sicherheit

Legitimacy, peace, international law. A history of concepts and theory of human security
2010. Abb.; 496 S.
Available as
88,00 €
ISBN 978-3-428-13167-9
available
80,00 €
ISBN 978-3-428-53167-7
available
Price for libraries: 102,00 € [?]
106,00 €
ISBN 978-3-428-83167-8
available
Price for libraries: 136,00 € [?]

Description

»Legitimacy, peace, international law. A history of concepts and theory of human security«

Security is a matter of course. The quest for security only springs from an awareness of insecurity. Security can consist in the ability to resist an attack, and in broader terms, freedom from fear, or in the perception of the predictability of the world. Security can therefore be understood in a narrower or wider sense, and can be linked to demonstrations of strength or to complex perceptions of the world. Kleinschmidt shows that the change in the concept of security was closely linked to perceptions of the public sphere and legitimacy. From the Middle Ages to the end of the 18th century, the analysis of the concept of security took place within the framework of theories of peace. It was not until the start of the 19th century that political theorists and practitioners began to limit the concept of security to the military. Between the 16th and 18th centuries, the aim of peace theory was to define the conditions for security. Only in the 19th century did security mutate into an element of war theory.

Overview

1. Sicherheit, Legitimität, Frieden und Völkerrecht

2. Öffentlichkeit, Legitimität und Sicherheit in der europäischen Tradition des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Einleitung – Leben in Gruppen. Die Bereitstellung von Sicherheit und das Bringen von Schutz als Faktoren personenbezogener Macht – Leben in Mauern. Bereitstellung von Sicherheit und Bringen von Schutz als Zeugnis institutioneller Macht – Leben in Territorien. Der Erfolg in der Bereitstellung von Sicherheit und im Bringen von Schutz als Zeugnis institutioneller Macht – Leben in Staaten. Die Militarisierung der Sicherheit – Schluss

3. Europäische und japanische Friedenslehren der Frühen Neuzeit im Vergleich

Einleitung – Allgemeine Theorien des Handelns – Die Anwendung der europäischen Handlungstheorie in den Friedenslehren und der Praxis des Friedensschließens – Die Umsetzung der buddhistischen Handlungstheorie in japanischen Friedenslehren und der Praxis der internationalen Beziehungen – Schluss: Die Bedeutung frühneuzeitlicher europäischer und ostasiatischer Friedenslehren für die Gegenwart

4. Völkerrecht, Freihandel und Kolonialismus. Ungleiche Verträge, europäische Expansion und Staatensukzession im 19. und frühen 20. Jahrhundert

Einleitung: Freihandel, Völkerrecht, Kolonialismus und Staatensukzession – Souveränität, Reziprozität und Moral. Entstehung und Wandlungen der juristischen Fiktion der Gleichheit der souveränen Staaten – Europäische Expansion und völkerrechtliche Ungleichheit. Wandlungen des Verhältnisses der Ziele von Freihandelszwang und Kolonialherrschaft am Beispiel ungleicher völkerrechtlicher Verträge zwischen den USA und europäischen Staaten einerseits, China, Japan und Ozeanien andererseits – Völkerrechtliche Verträge und militärische Gewalt in der Kolonialisierung Afrikas – Globalisierung der amerikanisch-europäischen Rechtssysteme, insbesondere des europäischen Völkerrechts – Schluss

5. Ausblick

Bibliografie, Sachwortverzeichnis

Press Reviews

»Es bleibt zu hoffen, dass die völkerrechtliche und historische Forschung das Desiderat aufgreift, die Bedürfnisse der Bürger nach Sicherheit im Spannungsfeld von innerstaatlicher Legitimität von Herrschaft und internationalem Staatensystem künftig stärker zu erforschen.« Christian Müller, in: Der Staat, 2/2012

»Eine neue Dimension der Betrachtungen über Sicherheit.« Dr. Reinhard Schulzen, in: bgv, Juni 2010

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