Kollektiver Rechtsschutz im englischen und deutschen Zivilprozessrecht
2008. 519 S.
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98,00 €
ISBN 978-3-428-12766-5
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88,00 €
ISBN 978-3-428-52766-3
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118,00 €
ISBN 978-3-428-82766-4
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Description

Der kollektive Rechtsschutz bildet einen Schwerpunkt des zivilprozessualen Schrifttums der letzten Jahre. Das englische Recht ist dabei von besonderem Interesse - nicht nur als Ursprung bekannter kollektiver Rechtsschutzformen in den USA, sondern auch wegen der schon seit den achtziger Jahren im Vereinigten Königreich gewachsenen Erfahrung mit zivilprozessualen Massenverfahren. Stefan Einhaus stellt die kollektiven Rechtsschutzinstrumente des englischen und deutschen Zivilprozesses umfassend rechtsvergleichend dar. Ausgehend von der Frage nach Wesen und Zweck des zivilprozessualen Rechtschutzes zeigt der Autor Formen und Ziele kollektiven Rechtsschutzes auf und ordnet diese in das rechtsstaatliche Gesamtsystem ein.

In den Länderberichten werden zunächst die jeweiligen allgemeinen Instrumente zivilprozessualer Koordination und Repräsentation dargestellt. Vor diesem Hintergrund werden die kollektiven Rechtsschutzinstrumente untersucht, wobei den englischen Repräsentations- und Gruppenverfahren ein besonderes Augenmerk gilt. Die in den jeweiligen Rechtsordnungen gefundenen Lösungen werden an Zielsetzung und Rahmenbedingungen gemessen, die Möglichkeit ihrer Übertragung ausgeleuchtet. Der Verfasser zieht eine vorsichtige Bilanz: Der Schutz vor Streuschäden und der Verletzung kollektiver Rechtsgüter seien nur schwer in den deutschen Zivilprozess zu integrieren. Das geltende Recht ziehe der Wirksamkeit kollektiver Rechtsschutzformen zu Recht enge Grenzen.

Overview

Inhaltsübersicht: Erstes Kapitel: Einleitung: Effektiver Rechtsschutz - Objektives und subjektives Recht - oder das Prinzip des Verletztenprozesses - Die Durchsetzungsschwäche des Rechts bei Kollektivgütern und Streuschäden - Warum effektiver Rechtsschutz? - Kollektiver Rechtsschutz als Antwort auf die Durchsetzungsschwäche des Rechts - Zur Prozessrechtsvergleichung - Ziel der Arbeit - Zweites Kapitel: Instrumente des englisches Rechts zur Bündelung gleichgerichteter Individualinteressen im Prozess: Die Parteien des Verfahrens - Die Prozessführungsbefugnis - Allgemeine Instrumente zur Bündelung gleichgerichteter Interessen im Prozess - Das Repräsentationsverfahren - Representation Orders - Consumer Group Claims - Das Gruppenverfahren - Die Verbandsklage - Drittes Kapitel: Instrumente des deutschen Rechts zur Bündelung gleichgerichteter Individualinteressen im Prozess: Die Parteien des Verfahrens - Die Prozessführungsbefugnis - Allgemeine Instrumente zur Bündelung gleichgerichteter Ansprüche im Prozess - Das Kapitalanleger-Musterverfahren - Die Verbandsklage - Viertes Kapitel: Rechtsvergleichende Betrachtung: Die Zwecke des Zivilprozesses in England und Deutschland - Die Zwecke kollektiven Rechtsschutzes - Prozessuale Rahmenbedingungen - Allgemeine Instrumente der Bündelung - Instrumente kollektiven Rechtsschutzes - Schlussbetrachtung - Literatur- und Sachwortverzeichnis

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