Grenzüberschreitende Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen in der Europäischen Union

Patientenmobilität unter Geltung der Richtlinie 2011/24/EU

Cross-Border Healthcare in the European Union. Patient Mobility Regulated by Directive 2011/24/EU
2015. 262 S.
Available as
89,90 €
ISBN 978-3-428-14697-0
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79,90 €
ISBN 978-3-428-54697-8
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Price for libraries: 104,00 € [?]
107,90 €
ISBN 978-3-428-84697-9
available
Price for libraries: 136,00 € [?]

Description

»Cross-Border Healthcare in the European Union«

Since the cases Kohll/Decker in 1998, the ECJ has been establishing principles of European cross-border healthcare. These judgements raised numerous questions on the interpretation of the fundamental freedoms and the Union’s competences. The ECJ's case law, the Regulation (EC) No 883/2004 on the coordination of social security systems and the recently adopted Directive 2011/24/EU now constitute a three-layered legal framework that has to be transposed into German social security law.

Overview

Einleitung

1. Der grundfreiheitliche Kostenerstattungsanspruch

Die entschiedenen Rechtssachen – Anwendbarkeit der Grundfreiheiten – Die Schutzbereiche der Dienstleistungs- und Warenverkehrsfreiheit – Beeinträchtigungen der Grundfreiheiten – Rechtfertigung einer Beeinträchtigung – Rechtsfolge des Verstoßes gegen die Grundfreiheiten – Fazit zur Rechtsprechung des EuGH

2. Die Richtlinie 2011/24/EU über die Ausübung der Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung

Der Weg zum Erlass der Richtlinie – Der Regelungsgehalt der Richtlinie im Lichte der EuGH-Rechtsprechung – Die Rechtsetzungskompetenz der Europäischen Union – Fazit zur Richtlinie 2011/24/EU

3. Das Verordnungsrecht zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit im unionsrechtlichen Regelungsgefüge

Die Hintergründe der Sozialrechtskoordinierung – Die Regelungen zu Leistungen bei Krankheit der VO (EG) Nr. 883/2004 – Das Regelungsgefüge aus Verordnungsrecht und Kostenerstattungsanspruch – Fazit zum unionsrechtlichen Regelungsgefüge

4. Die Auswirkungen des Unionsrechts auf das deutsche Recht der gesetzlichen Krankenversicherung

Das deutsche Recht der gesetzlichen Krankenversicherung im Lichte des Unionsrechts – Konflikte des Kostenerstattungsanspruchs mit den Strukturprinzipien – Auswirkungen auf das Leistungserbringungsrecht – Fazit zu den Auswirkungen des Unionsrechts

5. Potentiale der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung

Tatsächlicher Befund – Ökonomische Potentiale

Thesen

Literatur- und Sachwortverzeichnis

Press Reviews

»Der Wert dieser Arbeit liegt [...] in dem erschöpfenden und sehr fundierten Überblick über das neue Recht der grenzüberschreitenden Nachfrage nach Heilbehandlung in der EU auf der Basis der Patientenrichtlinie.« Prof. Dr. Karl-Jürgen Bieback, in: Die Sozialgerichtsbarkeit, 2/2016

»Im Übrigen liegt in der akribischen dogmatischen Herleitung des Kostenerstattungsanspruchs aus den Grundfreiheit(!) und dem Hinterfragen vielzitierter Deutungsmuster eine besondere Stärke der Arbeit. [...] Die hier besprochene Arbeit stellt einen wertvollen Beitrag zu einem noch relativ jungen Rechtsakt dar. Er verortet die Richtlinie im unionsrechtlichen Regelungsgefüge und setzt sich dabei kritisch mit der grundfreiheitlichen Dogmatik des EuGH auseinander.« Dr. iur. Manfred Walser, in: MedizinRecht, 34/2016

»Mit wachsendem Interesse folgt man den Untersuchungen und Ausführungen des Autors, der sich diesem umfassenden Thema in seiner Doktorarbeit stellt. Die Ausführungen zum Europarecht sind umfassend, umfangreich und gutverständlich ausgeführt. Dem juristisch vorgebildeten Leser werden die Zusammenhänge und Entwicklungen klar. Sie sind detailreich ausgeführt und anschaulich erläutert. Der interessierte Leser hat viel Freude an dieser umfassenden Darstellung.« RA Isabel Bierther, auf: socialnet, 12.11.2015

»Insgesamt betrachtet handelt es sich um ein Werk, dessen Lektüre dem am Europäischen Sozialrecht interessierten Juristen mit sehr gutem Gewissen ans Herz gelegt werden kann.« Dr. Anders Leopold, in: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, 12/2016

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