Gnade und Gesetz

Zum Verhältnis des Begnadigungsrechts zu seinen gesetzlichen Alternativregelungen

Pardon and Law. The Legal Relationship between the Right to Grant Pardon and Alternative Legal Provisions
2017. 289 S.
Available as
79,90 €
ISBN 978-3-428-15201-8
available
71,90 €
ISBN 978-3-428-55201-6
available
Price for libraries: 92,00 € [?]
95,90 €
ISBN 978-3-428-85201-7
available
Price for libraries: 122,00 € [?]

Description

»Pardon and Law«

Due to the legal problems which the right to grant pardon involves, the German legislator has passed various legal provisions which serve as an alternative to this right (e.g., the release pursuant to Sec. 57a of the German Criminal Code). The author addresses the legal relationship between these provisions and the right to grant pardon and thereby examines to which extent the right to grant pardon still applies under German law.

Overview

1. Entstehung und Entwicklung des Nebeneinanders von Gnade und gesetzlichen Strafvergünstigungen

Rechtsentwicklung ab der Aufklärung – Deutsches Kaiserreich – Weimarer Republik – NS-Zeit – Rechtsentwicklung unter Geltung des Grundgesetzes – Resümee

2. Überblick über das geltende Gnadenrecht

Gegenstand und Wirkungen des Gnadenakts – Gnadenkompetenz – Gnadenverfahren

3. Zum Verhältnis von Gnade und Gesetz

»Gnade im Recht«: Zur Verankerung der Gnade innerhalb des Rechts – »Gnade nach Gesetz«: Zum Vorrang des Gesetzes gegenüber der Gnade – Konkretisierung des Vorrangs des gesetzlichen Wegs – Resümee und Konsequenzen

4. Welcher Raum verbleibt der Gnade?

Zum prinzipiellen Anwendungsbereich der Gnade – Besondere Einschränkungen für Gnade nach zuvor ablehnender gesetzlicher Entscheidung? – Gnade im Anwendungsbereich ausgewählter gesetzlicher Alternativregelungen

Ergebnis und Ausblick

Literaturverzeichnis und Sachregister

Press Reviews

»Dieses Fachbuch ist ein wertvoller Beitrag zum deutschsprachigen Schrifttum des Gnadenrechts. Aufgrund des ›überschaubaren‹ österreichischen Schrifttums im Gnadenrecht ist es in diesem Kontext besonders wichtig, über den Tellerrand zu schauen. Insofern lohnt es sich für die österreichischen Strafrechtlerinnen, einen Blick in diese hervorragende deutsche Dissertation zu werfen. Das Fazit dieses Werk fällt sehr positiv aus.« Richard Soyer und Sergio Pollak, in: Österreichisches Anwaltsblatt, Heft 7-8/2018

»Ob diese Einzelfallgerechtigkeit durch den de lege ferenda Vorschlag in jedem Fall gewährleistet ist, gilt es in weiteren wissenschaftlichen Abhandlungen zu überprüfen. Ganz sicher aber bietet diese Arbeit neben einem sehr schönen Überblick über das doch eher unbekannte Thema des Gnadenrechts genügend Diskussionspotenzial, um dieser Randmaterie zu mehr Aufmerksamkeit in der Strafrechtswissenschaft zu verhelfen.« Prof. Dr. Anja Schiemann, in: Kriminalpolitische Zeitschrift, Heft 6/2018

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