Geschichte der deutschen Staatsrechtswissenschaft
1997. XX, 437 S.
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ISBN 978-3-428-09114-0
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ISBN 978-3-428-49114-8
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Description

Manfred Friedrich behandelt die Geschichte der Staatsrechtswissenschaft in Deutschland von ihren Anfängen im Konfessionellen Zeitalter bis zur NS-Periode. Das primäre Interesse gilt den allgemeinen Entwicklungsfragen und -linien der Disziplin, nicht der näheren dogmenhistorischen Untersuchung einzelner staatsrechtlicher Begriffe und Doktrinen. Die Fachdisziplingeschichte des Staatsrechts in Deutschland ist jedoch kein autonomer Wissenschaftsprozeß. Sondern sie ist wie mit der allgemeinen geistigen noch mehr mit der politischen und vorab mit der Verfassungsgeschichte verflochten. Der Autor versteht sie erklärtermaßen auch als einen Teil der neueren deutschen Verfassungsgeschichte, seine Arbeit wünscht die Reflexion auf die verfassungsgeschichtlichen Lagen und Probleme zu bereichern und zu vertiefen. Die umfassende Darstellung schließt beim Mangel an Gesamtdarstellungen des Gegenstandes eine Lücke in der rechtshistorischen und rechtswissenschaftlichen Forschung.

Overview

Inhalt: Verzeichnis der in den Anmerkungen abgekürzt zitierten Literatur - 1. Einleitung - Erster Teil: Entstehung und frühe Entwicklung des Ius Publicum Imperii Romano-Germanici: 2. Gemeinwesen und öffentliche Herrschaft im europäischen Rechtsdenken bis zum Reformationszeitalter; 3. Entstehungsbedingungen des neuen Faches; 4. Das Einsetzen des neuen Faches; 5. Die Reichsdebatte in der Publizistik des 17. Jahrhunderts; 6. Zwischen Konfessionellem Zeitalter und Aufklärung; 7. Das Ius publicum im gelehrten Unterricht - Zweiter Teil: Unter dem Einfluß der Aufklärung: 8. Ius publicum universale und Reichshistorie; 9. Die Hochblüte der Reichspublizistik; 10. Der Entwicklungsstand der Staatsrechtswissenschaft um 1800 - Dritter Teil: Die ältere konstitutionelle Staatsrechtslehre; 11. Der deutsche Weg zum Verfassungsstaat; 12. Von der vernunftrechtlichen zur geschichtlichen und organischen Staatslehre; 13. Die positive Staatsrechtswissenschaft von der Gründung des Rheinbundes bis zur Spätzeit des Deutschen Bundes; 14. Die wissenschaftliche und politische Bedeutung des gemeinen deutschen Staatsrechts des 19. Jahrhunderts; 15. Der Übergang zur modernen deutschen Staatsrechtswissenschaft: Carl Friedrich von Gerber - Vierter Teil: Die Staatsrechtswissenschaft des kaiserlichen Deutschland: 16. In der Bahn der selbständigen Dogmenwissenschaft; 17. Paul Laband und Zeitgenossen; 18. Frühe Abwendungen vom staatsrechtlichen Positivismus; 19. Dogmatische Hauptfragen der spätkonstitutionellen Staatsrechtswissenschaft; 20. Der Aufstieg des Verwaltungsrechts zur Rechtsdisziplin - Fünfter Teil: Weimar und danach: 21. Staatsrechtswissenschaft in der Krise; 22. Vertreter der Weimarer Staatsrechtslehre; 23. Felder der verfasssungsrechtlichen Diskussion der Weimarer Republik; 24. Die Staatsrechtswissenschaft im "Dritten Reich" - Personenregister - Sachregister

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