Entstehung und Fortbildung des Enquête- und Untersuchungsrechts in Deutschland

Rechtsentwicklungen aus 200 Jahren

2015. 1380 S.
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149,90 €
ISBN 978-3-428-14609-3
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134,90 €
ISBN 978-3-428-54609-1
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179,90 €
ISBN 978-3-428-84609-2
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Price for libraries: 228,00 € [?]

Description

Tobias Linke has studied the development of the right of inquiry, as a right of self-information and instrument of control, for government during the 19th century. As a result of this historical study, he criticizes various aspects of the »modern« interpretation and practice of Art. 44 GG (German Constitution), which bring to the fore the minority rights and the control of the government, and he proposes changes in the interpretation and implementation of this article.

Overview

1. Teil: Prolog

2. Teil: Frühkonstitutionalismus und Vormärz

Grundzüge der landständischen Verfassung – Die landständische Information in den Einzelstaaten – Die Bedeutung der Zeit von 1815 bis 1848

3. Teil: Entwicklungen in der Revolution 1848/49

Die Frankfurter Nationalversammlung – Die preußische Vereinbarungsversammlung – Revolutionäre Verfassungsentwicklungen in den Einzelstaaten – Die Bedeutung der Märzrevolution

4. Teil: Süddeutsche Folgeentwicklung

Württemberg – Bayern – Einordnung der süddeutschen Entwicklung

5. Teil: Das Enquête- und Untersuchungsrecht im konstitutionellen Preußen (1849–1873)

Die Geringschätzung der preußischen Entwicklung – Rechtsgrundlagen parlamentarischer Information – Schlaglichter der preußischen Enquête- und Untersuchungsrechtsgeschichte – Die Bedeutung der preußischen Entwicklung

6. Teil: Norddeutscher Bund und Kaiserreich (1867–1918)

Die Jahre von 1867–1918 als verlorene Periode? – Schlaglichter der Verfassungsentwicklung – Die Enquêtepraxis im Deutschen Reich – Die Bedeutung der Zeit von 1867–1918

7. Teil: Der Schritt in die Moderne (1917–1932)

Parlamentarisierungsversuche im Weltkrieg (1917) – Parlamentarische Informationsrechte in der Republik – Die Vermessung des parlamentarischen Selbstinformationsrechts in Wissenschaft und Praxis – Das Enquête- und Untersuchungsrecht als Minderheitenrecht – Die »modernen« Untersuchungsbefugnisse des Art. 34 Rverf 1919 – Die Weimarer Republik in der Geschichte des Enquête- und Untersuchungsrechts

8. Teil: Bewahrung und Fortentwicklung (1949–2015)

Ein historischer Charakterisierungsversuch – Die Entstehung von Artikel 44 GG – Andere Informationsinstrumente – Entwicklungslinien von 1949–2015 – Analyse und Kritik der synergetischen Fehlentwicklungen – Vorschläge und Forderungen

9. Teil: Untersuchungsergebnisse

Literatur-, Personen- und Sachverzeichnis

Press Reviews

»Unabhängig davon, ob diese Vorschläge in der Zukunft verwirklicht werden können, bietet der Verfasser eine grundlegende, sehr hilfreiche, durch Bibliographie, Personenverzeichnis und Sachverzeichnis benutzerfreundlich abgerundete verfassungsgeschichtliche Rückschau über den gewichtigen Forschungsgegenstand, an der kein weiterer Betrachter künftig vorbeigehen können wird.« Gerhard Köbler, Zeitschrift integrativer europäischer Rechtsgeschichte, 6/2016

»Sie hebt sich so schon im Ansatz wohl tuend von der Flut neuerer Monographien zum parlamentarischen Untersuchungsrecht ab. Denn - um es schon zu Beginn rundheraus zu sagen - dieser umfassende und systematische Überblick zu Entstehung und Fortbildung des Enquête- und Untersuchungsrechts wird für die wissenschaftliche Befassung sowie und vor allem für die praktische Auslegung und Anwendung des Untersuchungsrechts tatsächlich gebraucht. [...] Linke ist im Gegenteil alles in allem ein opus magnum gelungen, dessen Lektüre jedem am parlamentarischen Untersuchungsrecht als Praktiker oder Wissenschaftler Interessierten uneingeschränkt zu empfehlen ist.[...]« Dr. Lars Brocker, in: Archiv des öffentlichen Rechts, Band 141, Heft 4/2016

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