Die Tiefe Hirnstimulation im Spiegel strafrechtlicher Schuld

Eine praktische und theoretische Analyse

Deep Brain Stimulation in the Mirror of Criminal Guilt – A Practical and Theoretical Analysis
2020. 2 Tab., 1 Abb.; 455 S.
Available as
109,90 €
ISBN 978-3-428-15958-1
available
98,90 €
ISBN 978-3-428-55958-9
available
Price for libraries: 126,00 € [?]

Description

»Deep Brain Stimulation in the Mirror of Criminal Guilt. A Practical and Theoretical Analysis«

The thesis deals with the evaluation of deep brain stimulation in the mirror of the criminal guilt principle. It is analysed whether and to what extent occurring side effects can be subsumed under §§ 20, 21 StGB. In addition, normative concepts of guilt are examined for their understanding of freedom of will, autonomy and responsibility and a possible way of dealing with the challenges posed by deep brain stimulation.

Overview

A. Einleitung
Der Eingriff in das Gehirn – Deep Brain Stimulation: Tiefe Hirnstimulation – Die strafrechtliche Schuld – Gang der Untersuchung

B. Tiefe Hirnstimulation
Historische Entwicklung und medizinische Grundlagen – Anwendungsfelder der Tiefen Hirnstimulation

C. Tiefe Hirnstimulation und strafrechtliche Schuld – eine praktische Analyse
Die Schuld im Sinne des § 20 StGB de lege lata – Tiefe Hirnstimulation im Spiegel des § 20 StGB

D. Tiefe Hirnstimulation und strafrechtliche Schuld – eine theoretische Analyse
Die theoretischen Grundlagen der strafrechtlichen Schuld – Schuldbegriffe im geltenden Recht – Die Tiefe Hirnstimulation im Spiegel der strafrechtlichen Schuld

E. Fazit und die Frage nach dem Regelungsbedarf de lege ferenda
Wertungskategorien und Tiefe Hirnstimulation – Schuldbegriffe und Wertungskategorien – Schuldbegriffe, die Schuld im Sinne des § 20 und die Tiefe Hirnstimulation – Muss Schuld also anders gedacht werden?

Literatur- und Stichwortverzeichnis

Press Reviews

»Auch wenn die Dissertation der sehr spezifischen Fragestellung der Verantwortlichkeit von unter der Tiefen Hirnstimulation stehenden Handelnden nachgeht, so bietet sie doch weit mehr, als diese Frage facettenreich zu beantworten. Denn gerade in den allgemeinen Ausführungen zu den Schuldbegriffen, zu Willensfreiheit, Verantwortung und Autonomie wird eine Fülle an Auffassungen nicht nur komprimiert wiedergegeben, sondern auch diskutiert und bewertet. Insofern kann man sich hier in den Argumentationssträngen wiederfinden oder seine eigene Bewertung an die sehr gute und stringente Wiedergabe der unterschiedlichsten Meinungen anschließen. Das ausführliche Literaturverzeichnis lädt zudem dazu ein, weitere Lektüre heranzuziehen, um die spannenden und fundamentalen Fragen über die Inhalte strafrechtlicher Schuld noch näher zu beleuchten.« Prof. Dr. Anja Schiemann, in: Kriminalpolitische Zeitschrift, Heft 4/2022

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