Die erscheinende Welt

Festschrift für Klaus Held

2002. Frontispiz; 774 S.
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148,00 €
ISBN 978-3-428-10896-1
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ISBN 978-3-428-50896-9
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Description

Die Festschrift "Die erscheinende Welt" ist Klaus Held zu seinem 65. Geburtstag gewidmet. Held ist einer der einflußreichsten Repräsentanten und weltweit tätigen Initiatoren der phänomenologischen Bewegung in der Gegenwart. Sowohl Schüler des Husserl-Assistenten Ludwig Landgrebe als auch des Gadamer-Schülers Karl-Heinz Volkmann-Schluck vereint er Phänomenologie und Hermeneutik im Spannungsfeld der Gründerfiguren Husserls und Heideggers. Bekannt sind neben seinen phänomenologischen Arbeiten seine Interpretationen der Antiken Philosophie und seine Erörterungen einer Philosophie der Politischen Welt. Er ist der Begründer eines phänomenologischen Forschungszentrums in Wuppertal mit interkultureller und internationaler Ausstrahlung. Darüber hinaus war Klaus Held Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologie.

Die Festschrift versammelt Aufsätze von berühmten Phänomenologen aus der ganzen Welt. Gemäß dieser Vielfalt entfaltet sich die Festschrift in die Kapitel "Natur und Leib", "Ethik und Politik", "Geschichte und Kultur" sowie "Sprache und Dichtung". Beiträge zu einer "Phänomenologie des Bewußtseins" beschließen den reichen Band. Er enthält Artikel von Forschern wie Bernhard Waldenfels, John Sallis, Mario Ruggenini, Wolfgang Janke, Tadashi Ogawa, Franco Volpi, Jean-François Courtine, Françoise Dastur, Rudolf Bernet, Friedrich-Wilhelm von Herrmann und László Tenegelyi. Auch jüngere und kommende Wissenschaftler ergreifen das Wort, um den Geehrten und seine Sache zu feiern.

Die Phänomenologie ist eine philosophische Strömung, der es um das Verstehen des Erscheinens der "Sachen selbst" geht. Dabei verfolgt sie die Methode, frei von Vorurteilen und jenseits von verengenden Haltungen das Erscheinende selbst zur Sprache zu bringen. Ihre Bedeutung für die Zukunft der Philosophie überhaupt ist auf Grund ihrer Befreiung aus festgelegten Denk-Stellungen kaum zu überschätzen. Die Gründung von Phänomenologischen Gesellschaften in der ganzen Welt (wie zuletzt z. B. in China, Portugal und Argentinien) kann hier als ein Beleg dienen. An dieser Entwicklung und ihrem Ausbau ist Klaus Held maßgeblich beteiligt. Die vorliegende Festschrift ist ein Echo dieser einzigartigen Wirkung.

Overview

Inhalt: I. Natur und Leib: B. Waldenfels, Leibhaftiges Vergessen und Erinnern - J. Sallis, Die elementare Erde - R. Célis, Die Phänomenologie und das Reisen im Weltraum - D. Komel, Die Erde als phänomenologisches Thema - O. Cosmus, Die Leiblichkeit im Denken Heideggers - II. Ethik und Politik: M. Ruggenini, Die Welt der Anderen und das Rätsel des Ichs. Jenseits der Phänomenologie der Intersubjektivität - P. Trawny, Vom Verschwinden des Politischen. Überlegungen zum Verhältnis von Macht und Maß im Ausgang von Aristoteles - H. Hüni, Das Hervortreten des Ethischen bei Aristoteles - W. Janke, Eudämonie und Thanatos. Überlegungen zum Menoikeus-Brief des Epikur - G. Siegmann, Selbstverwirklichung als Lebenslüge. Überlegungen zum Birnendiebstahl des Augustinus - T. Ogawa, Machiavelli und die Phänomenologie. Zu einer Möglichkeit der politischen Phänomenologie - F. Kuster, "Das kleine Vaterland der Familie". Rousseaus Überlegungen zum Verhältnis von Familie und Staat - G. Hoyos Vásquez, Die Phänomenologie der Intersubjektivität in der Konvergenz von Ethik und Politik - A. J. Steinbock, Affektion und Aufmerksamkeit - H. R. Sepp, Zeit und Sorge. Eine Anmerkung zu Heideggers Kritik an Husserl - K. Sakai, Die Fensterlosigkeit der Monade. Ein Aspekt in der Frage nach dem Anderen - M. Nakada, Phänomenologie der Fremderfahrung der Anderen - III. Geschichte und Kultur: S. Nuki, Phenomenology and the Problem of History - F. Ó Murchadha, Ruine als Werk. Die Grenze des Handelns als Urmoment der Geschichtlichkeit - F. Volpi, Das Problem der Aisthesis bei Aristoteles - X. Jin, Beispielhaftes Mißverstehen in der Kulturgeschichte Chinas - L. Ni, Husserl-Rezeption in China - I. El Mossadeq, Interkulturelle Verständigung im technischen Zeitalter - J. Hagner / U. Claesges, Wozu Philosophie? Ein Versuch - K. Albert, Philosophie in Wuppertal - IV. Sprache und Dichtung: J.-F. Courtine, Vom LOGOS zur Sprache - J. Escobar Moncada, Sprache und Sein in Platons Sophistes - S. Zhouxing, Sage und Weg. Heideggers Sprachdenken in seinem Spätwerk - T. Shikaya, Kunstwerk als Ort. Heideggers "Ort"-Begriff in bezug auf die "Gegenwärtigkeit" des Kunstwerkes - F. Dastur, René Char, Dichter der Nacht und des Blitzes - V. Phänomenologie des Bewußtseins: R. Bernet,$z Die neue Phänomenologie des Zeitbewusstseins in Husserls Bernauer Manuskripten - F.-W. von Herrmann, Die Intentionalität in der hermeneutischen Phänomenologie - T. Tani, Zeichen, Gegenwart und Ich - V. Molchanov, Die Grenzen der Evidenz und die Evidenz der Grenzen - L. Tengelyi, Erfahrung und Ausdruck bei Kant - D. Welton, Zur Räumlichkeit des Bewußtseins - A. F. Aguirre, Das internationale Geflecht des Bewußtseinslebens. Genesis, Vermöglichkeit, Grenzenlosigkeit - N.-I. Lee, Der Begriff der Primordialität in Husserls Fünfter Cartesianischer Meditation - D. Zahavi, Husserl und das Problem des vor-reflexiven Selbstbewußtseins - S. Hamauzu, Zur Phänomenologie des Unsichtbaren bei Husserl und Heidegger - E. W. Orth, Die Pluralität der transzendentalphänomenologischen Reduktion und das Problem des Reduktionismus - D. Lohmar, Die Idee der Reduktion. Husserls Reduktionen - und ihr gemeinsamer, methodischer Sinn

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