Die Begrenzung globaler Unternehmensleitung durch § 9 Absatz 2 Satz 2 StGB
2011. 1 Tab., 1 Abb.; 191 S.
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ISBN 978-3-428-13635-3
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ISBN 978-3-428-53635-1
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ISBN 978-3-428-83635-2
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Description

Martin Knaup widmet sich der Frage, inwieweit das Strafrecht im Bereich der Distanzteilnahme seiner Aufgabe, nicht das Recht vom Unrecht, sondern das strafbare Unrecht vom nicht strafbaren Unrecht abzugrenzen, gerecht wird. Die Internationalisierung des Wirtschaftsverkehrs wird als Anlass genommen, sich eingehend mit den spezifischen Strukturen des § 9 Abs. 2 S. 2 StGB sowie den Auswirkungen der Vorschrift auf die Praxis der globalen Unternehmensleitung auseinanderzusetzen. Auf der Basis dieser Analyse werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die aus der Vorschrift resultierende Ausdehnung der deutschen Strafgewalt sinnvoll begrenzt werden kann. Dabei kommt der Verfasser unter Abwägung der betroffenen Interessen zu dem Ergebnis, dass die Anwendbarkeit des deutschen Strafrechts auf die inländische Teilnahme an einer ausländischen Haupttat durch die Strafbarkeit der Haupttat im Ausland bedingt sein sollte.

Overview

Inhaltsübersicht: Einleitung - Erster Teil: Grundlagen des deutschen Strafanwendungsrechts: Der Begriff "Internationales Strafrecht" - Völkerrechtliche Grundlagen nationaler Strafgewalt - Funktionen der §§ 3 ff. StGB - Legitimierende Anknüpfungsprinzipien - Zweiter Teil: Regelungsgehalt des § 9 Abs. 2 S. 2 StGB: Tatbestand des § 9 Abs. 2 S. 2 StGB - Historischer Hintergrund der Regelung - Systematische Bedeutung der Vorschrift - § 9 Abs. 2 S. 2 StGB im Spannungsfeld der Teilnahmedogmatik - Dritter Teil: Einfluss des § 9 Abs. 2 S. 2 StGB auf die Praxis globaler Unternehmensleitung: Rechtliche Perspektive - Wirtschaftliche Perspektive - Konsequenzen - Vierter Teil: Einschränkungsmöglichkeiten: Reformbedürfnis des § 9 Abs. 2 S. 2 StGB - Reformvorschlag - Zusammenfassendes Ergebnis der Untersuchung - Anhang - Literatur- und Sachverzeichnis

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