Das Menschenrecht auf Nahrung in den Operationen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds

Ein Beitrag zur menschenrechtlichen Verantwortlichkeit internationaler Organisationen

The Right to Food in the Operations of the World Bank and the IMF. On the Responsibility of International Organisations for Human Rights
2020. 1 Tab.; 385 S.
Available as
99,90 €
ISBN 978-3-428-18096-7
available
89,90 €
ISBN 978-3-428-58096-5
available
Price for libraries: 116,00 € [?]

Description

»The Right to Food in the Operations of the World Bank and the IMF. On the Responsibility of International Organisations for Human Rights«

This thesis analyses in which regard the World Bank and the IMF are bound by the human right to food. It outlines whether international organisations are generally subject to human rights law, as well as whether the right to food forms part of customary international law. Special consideration is paid to which possible risks for the human right to food are caused by these institutions’ operations, and which measures they could take to minimize the risks.

Overview

Einleitung
Das Recht auf Nahrung und der Welthunger – Begriffsbestimmungen: das Menschenrecht auf Nahrung im Vergleich zur Ernährungssicherheit – Forschungsstand und Gang der Untersuchung

1. Die Bretton-Woods-Organisationen und die Menschenrechte
Gründung und Struktur der Bretton-Woods-Organisationen – Rechtspersönlichkeit als Grundlage völkerrechtlicher Verantwortlichkeit – Menschenrechtliche Bindung aus den Gründungsverträgen und der UN-Charta – Verpflichtung aus internationalen Menschenrechtsverträgen – Eigene Bindung der Organisationen an Völkergewohnheitsrecht. Möglichkeiten der dogmatischen Herleitung – Etwaige einer Bindung entgegenstehende Verbotsbestimmungen innerhalb der Articles of Agreement im Lichte der Weiterentwicklung der Organisationspraxis und des Völkerrechts – Kein Ausschluss einer Verantwortlichkeit von internationalen Organisationen aufgrund der Möglichkeit einer parallelen staatlichen Verantwortlichkeit

2. Das Recht auf Nahrung als Teil des Völkergewohnheitsrechts
Völkervertragsrecht – Völkergewohnheitsrecht – Anwendbarkeit des Rechts darauf, frei von Hunger zu sein, auf die Bretton-Woods-Institutionen – Bestandsaufnahme: Der Pflichtenkanon der Bretton-Woods-Institutionen

3. Nahrungsspezifische Politik der Bretton-Woods-Institutionen – Theorie und Praxis
Die grundsätzliche Herangehensweise von Weltbank und IWF an Menschenrechte und Ernährungssicherheit – Strukturanpassungsprogramme – Zwangsumsiedlungen – Landwirtschaft und Fischerei – Umgang mit Hungerkrisen – Fazit. Das Verletzungspotential der Bretton-Woods-Institutionen für das Recht, frei von Hunger zu sein

4. Mögliche Reformen für eine neue Phase der Verantwortlichkeit von Weltbank und IWF
Beitritt zum ICESCR und Modifzierung der Articles of Agreement – Entwicklung eines Bretton-Woods-eigenen ›human rights-based approach to development‹ – Stärkung der institutionsinternen Rule of Law– Schaffung entsprechender Safeguard Policies – Pflicht zu Folgenabschätzungsprüfungen – human rights impact assessment als Erweiterung der Safeguard Policies– Schaffung und Erweiterung von Beschwerdemechanismen

Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis, Personen- und Sachregister

Shopping Cart

There are no items in your shopping cart.