Unsere Alterssicherungspolitik (VJH 3/2014)

Private und betriebliche Altersvorsorge: Ist die Rentenlücke ohne grundlegende Reformen zu schließen? Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung. Heft 3, 83. Jahrgang (2014)

2014. S. 5–152.
Erhältlich als
79,90 €
ISBN 978-3-428-14530-0
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Inhaltsübersicht

Kornelia Hagen und Heinz Rothgang
Neue Wege in der privaten und betrieblichen Altersvorsorge?

Marlene Haupt und Aysel Yollu-Tok
Ergänzende Altersvorsorge – Akzeptanz, Vertrauen und Ausgestaltung aus Verbrauchersicht

Holger Balodis und Dagmar Hühne
Privatrenten als (un)geeignetes Instrument der altersvorsorge?

Claudia Tuchscherer
Das Vorsorgekonto – Ein Ansatz gegen (Alters-)Armut und zur Flexibilisierung der Übergänge in die Rente

Thomas Lueg und Peter Schwark
Reformoptionen für die kapitalgedeckte Altersvorsorge: eine kritische Analyse

Nicole Maisch und Gerhard Schick
Positionspapier: Verbraucherpolitischer Neustart für die private Altersvorsorge!

Barbara Sternberger-Frey
Invalidität als Armutsrisiko – Können private Berufsunfähigkeitsrenten die Versorgungslücken schließen? Analyseergebnisse einer unabhängigen Testorganisation

Florian Blank
Die betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung – Regulierung, Verbreitung und verteilungspolitische Aspekte

Gert G. Wagner
Nachwort: Betriebliche Altersvorsorge wird an Bedeutung gewinnen

Beschreibung

Steht unsere Alterssicherungspolitik vor grundlegenden Weichenstellungen bei der privaten und betrieblichen Altersvorsorge? Können die beiden Vorsorgeformen die durch das sinkende Rentenniveau entstehende Rentenlücke vollständig schließen? Zweifel sind angebracht. So verfügen mehr als 40 Prozent der künftigen Rentnerinnen und Rentner über keine Anwartschaften aus einer betrieblichen Altersvorsorge. Und einen privaten geförderten Altersvorsorge-/Riester-Vertrag besitzt bisher weniger als die Hälfte derjenigen, die einen Anspruch auf die Förderung hätten. Am wenigsten verbreitet ist diese Vorsorge unter Geringverdienern. Als Gründe dafür werden genannt Komplexität der Produkte, hohe Produktkosten, eine zu geringe Rendite. Über eine andere Gestaltung beider Vorsorgeformen wird nachgedacht. Einige sehen den Königsweg in mehr Transparenz, in besserer Information für die Vorsorgenden oder in einer höheren Förderung. Andere möchten ein kostengünstiges Basisprodukt anbieten, mit dem kein Gewinn erzielt werden soll – ein Altersvorsorgekonto. Eine dritte Gruppe möchte die gesetzliche Rentenversicherung revitalisieren. Die Beiträge des vorliegenden Vierteljahrsheftes bilden diese Themen rund um die private und betriebliche Altersvorsorge ab.

Pressestimmen

»Dennoch ist die Lektüre auch dieses Bandes sehr hilfreich zur Vorbereitung auf die anstehenden Diskussionen in Sachen bAV-Reform.« In: Betriebliche Altersversorgung, 7/2015

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