Regulierung netzbasierter Sektoren (VJH 1/2012)
2012.
Erhältlich als
79,90 €
ISBN 978-3-428-13913-2
sofort lieferbar

Inhaltsübersicht

Editorial

Pio Baake
Regulierung netzbasierter Sektoren

Telekommunikation

Ralf Dewenter und Ulrich Heimeshoff
Erfahrungen und Herausforderungen der Telekommunikationsregulierung in Deutschland

Jan Krancke und Miguel Vidal
Von der Relais- zur App-Ökonomie: Perspektiven für Wettbewerb und Regulierung in der Telekommunikation

Anselm Mattes und Ferdinand Pavel
Flächendeckender Breitbandausbau in Deutschland: Mehr Nutzen als Kosten

Strom

Anette Boom
Vertikale Entflechtung in der Stromwirtschaft

Veit Böckers, Leonie Giessing, Justus Haucap, Ulrich Heimeshoff und Jürgen Rösch
Braucht Deutschland Kapazitätsmechanismen für Kraftwerke? Eine Analyse des deutschen Marktes für Stromerzeugung

Thure Traber und Claudia Kemfert
Vom Winde verweht? Strommarktpreise und Anreize zur Investition in thermische Kraftwerke bei erhöhtem Angebot an Windenergie

Bahn

Christiane Warnecke und Georg Götz
Offener Marktzugang im europäischen Schienenpersonenverkehr: Erfahrungen aus der Wettbewerbsentwicklung

Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Neue strategische Ausrichtung der Bahnpolitik des Bundes

Frank Miram
Anforderungen an die konsistente Regulierung der Eisenbahnen

Wasser

Georg Meran
Europäische Preisregulierungssysteme in der Wasserwirtschaft: Konzepte und Umsetzungsprobleme

Jürgen Kühling
Wettbewerb und Regulierung jetzt auch in der Wasserwirtschaft?

Die Autoren

Beschreibung

Die Wettbewerbsdynamik und die Marktstrukturen in netzgebundenen Sektoren haben sich in den vergangenen Jahren zum Teil drastisch verändert. Neben der Öffnung der Netze für mehr Wettbewerb hat hierbei vor allem auch technologischer Fortschritt eine entscheidende Rolle gespielt und die Anforderungen an effiziente sektorspezifische Regulierungen stark beeinflusst. Die Beiträge in diesem Vierteljahrsheft greifen die aktuellen Entwicklungen in verschiedenen Sektoren auf, zeigen aktuelle Herausforderungen und diskutieren mögliche Handlungsoptionen. Dabei wird deutlich, dass es die effiziente Regulierung nicht gibt. Eine statisch und dynamisch effiziente Regulierung muss vielmehr auch in dem Sinne sektorspezifisch sein, dass sie an unterschiedliche technologische und institutionelle Rahmenbedingungen angepasst ist.

Während in der Telekommunikation neue Netzarchitekturen, Open Access und Investitionen in Glasfasernetze im Vordergrund stehen, spielt im Stromsektor das zunehmende, aber volatile Angebot aus erneuerbaren Energien eine wesentliche Rolle für die künftige Marktgestaltung. Auf der anderen Seite machen die immer noch geringe Zahl an Markteintritten im Bahnsektor sowie die monopolistischen Strukturen in großen Teilen der Wasserversorgung deutlich, dass die klassische, vor allem an statischer Effizienz orientierte Regulierung zumindest in diesen Sektoren ihre Bedeutung nicht verloren hat.

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.