Zur Theorie der internationalen Offenheit und der Völkerrechtsfreundlichkeit einer Rechtsordnung und ihrer Erprobung am Beispiel der EU-Rechtsordnung
2017. 300 S.
Erhältlich als
89,90 €
ISBN 978-3-428-14904-9
sofort lieferbar
79,90 €
ISBN 978-3-428-54904-7
sofort lieferbar
Preis für Bibliotheken: 104,00 € [?]
107,90 €
ISBN 978-3-428-84904-8
sofort lieferbar
Preis für Bibliotheken: 136,00 € [?]

Beschreibung

Die Arbeit wirft die Frage nach der Übertragungsfähigkeit der Konzepte der Völkerrechtsfreundlichkeit und internationalen Offenheit der deutschen Rechtsordnung auf. Die einschlägige Literatur hat diese Konzepte bisher überwiegend im Bezug auf einzelne Rechtsordnungen untersucht. Vor dem Hintergrund des erreichten Kenntnisstandes des deutschen Verfassungsdiskurses entwickelt die Arbeit ein abstraktes Modell der internationalen Offenheit und Völkerrechtsfreundlichkeit, das auf beliebige Rechtsordnungen übertragen werden kann. Der Erkenntnisgewinn einer entsprechenden Untersuchung folgt daraus, dass diese Konzepte verschiedene Aspekte unter einem Begriff vereinen und so die Grundhaltung einer Rechtsordnung treffend beschreiben können. Die Verallgemeinerungsfähigkeit der entwickelten Kriterien wird am Beispiel der Unionsrechtsordnung verdeutlicht. Abschließend stellt die Arbeit Entwicklungsmöglichkeiten des Modells dar.

Inhaltsübersicht

1. Völkerrechtsfreundlichkeit im Konflikt mit sonstigen Verfassungswerten

Internationale Kooperation und Völkerrechtsfreundlichkeit – Völkerrechtsfreundlichkeit im Konfliktfall – Der Kadi-Fall – Erhoffter Erkenntnisgewinn und Gang der Untersuchung

2. Die Konzepte der internationalen Offenheit und Völkerrechtsfreundlichkeit einer Rechtsordnung

Begriffsklärung – Ausgangspunkt: Internationale Offenheit und Völkerrechtsfreundlichkeit der deutschen Rechtsordnung – Die internationale Offenheit einer Rechtsordnung – Die Völkerrechtsfreundlichkeit einer Rechtsordnung

3. Die internationale Offenheit und Völkerrechtsfreundlichkeit der Unionsrechtsordnung

Die Unionsrechtsordnung als ausgewählte Rechtsordnung – Die internationale Offenheit der Unionsrechtsordnung – Die Völkerrechtsfreundlichkeit der europäischen Unionsrechtsordnung

4. Entwicklungschancen der Konzepte der internationalen Offenheit und Völkerrechtsfreundlichkeit

Zukünftige Erweiterung des Konzepts der internationalen Offenheit? – Anerkennung der Völkerrechtsfreundlichkeit von Rechtsordnungen auf nationaler/supranationaler Ebene – Vorläufiges Fazit: Eine Welt und das Recht im Umbruch

5. Zusammenfassung / Summary

Literaturverzeichnis

Personen- und Sachverzeichnis

Pressestimmen

»Hinter dem etwas sperrigen Titel verbirgt sich das von der Autorin ausführlich begründete verdienstvolle Unterfangen, die Begriffe der Völkerrechtsfreundlichkeit und der internationalen Offenheit dogmatisch zu schärfen und in ihrer Anwendung auf die Unionsrechtsordnung zu konkretisieren.« Uni.-Prof. Stephanie Schiedermair, in: Die Öffentliche Verwaltung, Heft 6/2018

»Es handelt sich insgesamt um eine die Thematik schön aufbereitende, gut dokumentierte Dissertation, deren Lektüre in jedem Fall anregend und somit gewinnbringend ist.« Eckart Klein, in: MenschenRechtsMagazin, Heft 2/2017

Bücher aus denselben Fachgebieten

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.