Zur Rolle der Gesundheitsselbsthilfe im Rahmen der Patientenbeteiligung in der gemeinsamen Selbstverwaltung gemäß § 140f SGB V

Eine explorative qualitative Studie und theoretische Einordnungen

2018. Tab., Abb.; 161 S.
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ISBN 978-3-428-15323-7
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ISBN 978-3-428-55323-5
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ISBN 978-3-428-85323-6
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Beschreibung

Das vorliegende Buch ist als Ergebnis des Kölner Moduls eines vom BMG geförderten Forschungsprojekts im Forschungsnetzwerk mit der Universität Hamburg und der Universität Hannover zur Wirkungsanalyse der Gesundheitsselbsthilfe in Deutschland (SHILD III) ein Beitrag zur Analyse der Mitwirkung der Selbsthilfe in der Patientenbeteiligung nach § 140f SGB V in Gremien des G-BA im Rahmen der kollektiven Selbstverwaltung. Die institutionellen und rechtlichen Konstruktionen beachtend, wird auf der Basis einer Literaturanalyse und eines qualitativen Mixed-Methods-Design interdisziplinär theoriefundiert und hypothesengeleitet und zugleich in abduktiver Offenheit ein explorativer Einblick in die Kultur der Rolle der Selbsthilfe in diesem korporatistischen Regime erarbeitet. Dabei stehen Ambivalenzaspekte in der Einschätzung im Vordergrund. Der Beitrag versteht sich als kritische Exploration einer kulturellen Grammatik des Geschehens.

Inhaltsübersicht

Einleitung (Frank Schulz-Nieswandt)

1. Aufbau der Studie (Frank Schulz-Nieswandt)

2. Forschungsfragestellung, Forschungsdesign und Feldbericht (Frank Schulz-Nieswandt)

3. Selbsthilfe im G-BA: Mitwirkung der Gesundheitsselbsthilfe im Gemeinsamen Bundesausschuss nach § 140 SGB V (Anna Hornik)

4. Literaturstudie: Patientenbeteiligung gemäß § 140 f SGB V – Analyse zur Patientenbeteiligung im Gemeinsamen Bundesausschuss auf Grundlage einer Literaturrecherche (Francis Langenhorst)

5. Generierung von Hypothesen zum Wandel der Arbeitskultur im G-BA – Explorative Interviews (Frank Schulz-Nieswandt)

6. Empirische Explorationen (Ursula Köstler)

Design und Methoden (Ursula Köstler) – Auswertung der teilnehmenden Beobachtungen im Plenum (Ursula Köstler / Francis Langenhorst) – Auswertung der teilstandardisierten Befragung auf Bundesebene (Ursula Köstler) – Auswertung der qualitativen Interviews auf Bundesebene sowie Auswertung des Interviews mit der Stabsstelle im G-BA (Ursula Köstler) – Auswertung der qualitativen Interviews und einer Gruppendiskussion auf Landes- bzw. Bezirksebene (Ursula Köstler)

7. Gesamteinschätzung der Ergebnisse (Frank Schulz-Nieswandt)

8. Reflexion und Schlussfolgerungen zur Mitwirkung der Gesundheitsselbsthilfe in der gemeinsamen Selbstverwaltung unter Berücksichtigung verfassungsrechtlicher Kontroversen (Frank Schulz-Nieswandt)

9. Fazit: »Wer hat eigentlich das Sagen?« (Frank Schulz-Nieswandt)

10. Metamorphosen der Kritik (Frank Schulz-Nieswandt)

11. Was ist Selbsthilfe und was fördert der § 20h SGB V? (Frank Schulz-Nieswandt)

Schluss (Frank Schulz-Nieswandt)

Pressestimmen

»Die bisherigen Veröffentlichungen wurden von der Arbeitsgruppe umfänglich zusammengetragen und analysiert. Dies allein ist eine Fundgrube für alle Interessierten. Hinzukommt – und das ist das bislang Einzigartige an dieser Publikation – eine theoretisch-analytische Durchdringung dieses Phänomens mit seinen historischen, kulturellen, sozialen und politischen Bedingungen. Wer sich an diesen Text macht, kann also erheblichen Gewinn (in diesem Falle: Durchblick und Verständnis) erwarten.« Jürgen Matzat, in: NAKOS INFO 118, Juli 2018

»Das Buch kann daher an Themen der Patientenvertretung und Gesundheitsselbsthilfe Interessierten und davon Betroffenen empfohlen werden.« Helmut Schwamberger, in: Recht der Medizin, 2/2018

»Obwohl es um ein trockenes und sperriges Thema geht, bleibt die Studie immer anregend und lesenswert. [...] Wer sich für den Gemeinsamen Bundesausschuss und dessen Arbeitsweise interessiert und wer in der Selbsthilfe ein gesundheitspolitisches, beileibe nicht ausgeschöpftes Potenzial sieht, der greife zu dieser Publikation.« Dr. Alexander Brandenburg, in: Socialnet Rezensionen vom 12.03.2018

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