Wirtschaftsjournalismus und Markt - Notwendigkeit und Ansätze einer Regulierung
2009. 263 S.
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ISBN 978-3-428-13204-1
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ISBN 978-3-428-53204-9
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ISBN 978-3-428-83204-0
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Beschreibung

Ein funktionierender Kapitalmarkt ist für eine moderne Volkswirtschaft existenziell. Von großer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang fundierte Informationen für alle Marktteilnehmer. Wichtigste Informationsquelle hierbei ist die Presse. Die Wirkungen von Presseberichten und ihr großer, zum Teil schädlicher Einfluss, sind Gegenstand des ersten Teils der Arbeit, in dem Carolin Flaig außerdem die verfassungsrechlichten Grenzen einer Regulierung von Wirtschaftsjournalismus aufzeigt.

Die Autorin untersucht im zweiten Teil der Arbeit Normen und Normkomplexe, die dazu beitragen können, eine marktbeeinträchtigende Berichterstattung zu verhindern. Dabei lassen sich zwei unterschiedliche Schwerpunkte der jeweiligen Wirkungsweise ausmachen. Einerseits existieren Vorschriften, die zumeist staatliche Sanktionierung eines Fehlverhaltens beinhalten. Hier sind vor allem Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes von Bedeutung. Andererseits gibt es Regelwerke, wie z. B. die Presseselbstkontrolle durch den Deutschen Presserat und die verlagsinterne Selbstkontrolle, die als Leitfaden für die journalistische Praxis fungieren. Carolin Flaig kommt zu dem Ergebnis, dass Regelungen des zweiten Typs ein größeres Potential zur Verbesserung des Wirtschaftsjournalismus innewohnt.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Einleitung: Problemstellung - Gang der Untersuchung - 1. Teil: 1. Bedeutung eines funktionierenden Kapitalmarktes: Auswirkungen auf den Kapitalmarkt - Auswirkungen auf die Anleger - Auswirkungen auf die Emittenten - 2. Marktbeeinflussung und Marktbeeinträchtigung durch Wirtschaftsjournalismus: Tatsächliche Marktbeeinflussung durch Wirtschaftsjournalismus - Hervorrufen einer Marktbeeinträchtigung - Normative Vorgaben des allgemeinen Kapitalmarktrechts - 3. Meinungs- und Pressefreiheit: Einführung - Verfassungsrechtliche Vorgaben durch das Grundgesetz - Grundrechtliche Vorgaben auf europäischer Ebene - Verfassungsrechtliche Grenzen der empirischen, ökonomischen und kapitalmarktnormativen Vorgaben - 2. Teil: 4. Regulierung durch Verhaltensvorschriften: Verbot der Marktmanipulation (§ 20a WpHG) - Analyse von Finanzinstrumenten (§ 34b WpHG) - Insiderrecht (§§ 12 ff. WpHG) - Landespressegesetze - 5. Selbstregulierung: Theoretische Einordnung der Selbstregulierung - Kodex für Anlegergerechte Kapitalmarktkommunikation - Pressekodex des Deutschen Presserates - Unternehmensinterne Kontrolle - 6. Regulierung durch Haftung: Gegendarstellungsanspruch - Allgemeine deliktsrechtliche Ansprüche - Ansprüche nach dem UWG - Quasinegatorische Ansprüche - Schluss - Literaturverzeichnis - Sachregister

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