Von Carl Schmitt zu Hannah Arendt?

Heidelberger Entstehungsspuren und bundesrepublikanische Liberalisierungsschichten von Reinhart Kosellecks ›Kritik und Krise‹

2019. 3 Abb.; 172 Seiten
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ISBN 978-3-428-15570-5
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ISBN 978-3-428-55570-3
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ISBN 978-3-428-85570-4
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Beschreibung

Reinhart Kosellecks »Kritik und Krise« gilt heute als Klassiker. Kaum noch wird moniert, dass diese Heidelberger Dissertation sich vom geächteten Carl Schmitt begleitet zeigte. Diese bislang dennoch eher spekulierte Intensität des Einflusses von Schmitt und Schmittianern auf den frühen Koselleck soll hier erstmals auf breitere Basis gestellt werden – indem eine Gegenerzählung des öffentlichen Intellektuellen Koselleck erforscht wird. Der späte Koselleck nämlich reklamierte, seiner 1959 publizierten Doktorarbeit hätte auch eine Bekanntschaft mit Hannah Arendt und deren Werk genutzt. Tatsächlich hatte Arendts in den 1950er Jahren wachsende Prominenz die dem Holocaust rechtzeitig entkommene Wahlamerikanerin mehrfach nach Europa zurückgeführt. Ihr nationalsozialistisch belasteter früherer Studienort Heidelberg aber blieb ihr suspekt. Umso mehr muss die vorliegende Studie der Rolle Arendts für Koselleck und Schmitt kontextualistisch, politiktheoretisch und motivgeschichtlich nachspüren.

Inhaltsübersicht

I. Kritik und Krise zwischen Schmittianisierung und Liberalisierung

II. Rechtfertigung des Themas

III. Kritik und Krise: Die Rezeption

IV. Koselleck und Schmitt

V. Koselleck und Arendt

VI. Arendts Europabesuche

VII. Kosellecks Arendt-Lektüre

VIII. Schlussfolgerungen

Abbildungsnachweise

Quellen- und Literaturverzeichnis

Dank

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