Verständigung als Fremdkörper im deutschen Strafprozess?

Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des »fair-trial«-Grundsatzes

2021. 359 S.
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ISBN 978-3-428-18282-4
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ISBN 978-3-428-58282-2
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Beschreibung

Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, ob die Verständigung einen Fremdkörper im deutschen Strafprozess darstellt und mit der sich anschließenden Frage, inwiefern dieser durch Anpassungen in den Strafprozess eingegliedert werden kann. Dabei wird die theoretische Vereinbarkeit mit dem deutschen Strafprozess, dessen Verfassungsprinzipien und Verfahrensmaximen betrachtet und es werden einzelne Gesetzesvorschläge gemacht. Dabei spielt auch der Fairnessgrundsatz eine große Rolle. Die bessere Eingliederung der Verständigung durch Gesetzesanpassungen soll vor allem unter Zuhilfenahme des Fairnessprinzips erfolgen, was einen völlig neuen Forschungsansatz darstellt. Anschließend wurde die höchstrichterliche Rechtsprechung seit dem Jahr 2013 ausgewertet. Am Ende kommt die Autorin zu der Erkenntnis, dass die Verständigung trotz aller Bemühungen ein Fremdkörper im deutschen Strafprozess bleiben wird, dennoch versucht werden muss, diese bestmöglich an den Strafprozess anzupassen.

Die Arbeit ist von der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung e.V. mit dem WisteV-Preis 2020 ausgezeichnet worden.

Inhaltsübersicht

1. Grundlagen der Verständigung
Praktische Relevanz von Verständigung und »fair-trial« – Abgrenzung zu anderen Rechtsinstituten – Einführung der Verständigung in das deutsche Verfahrensrecht – Gang der Arbeit
2. Verständigung – ein Fremdkörper im deutschen Strafprozess?
Einordnung der Verständigung in das deutsche Strafverfahren – Vereinbarkeit der Verständigung mit verfassungsrechtlichen und verfahrensrechtlichen Grundsätzen – Vereinbarkeit von Verständigung und »fair-trial«-Grundsatz – Zwischenergebnis: Vereinbarkeit der Verständigung mit dem deutschen Strafprozess – Die Rechtsprechung seit dem Urteil des BVerfG 2013 – Ausblick und Ergebnis
Literatur- und Sachwortverzeichnis

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