Unternehmensfortführung durch Testamentsvollstrecker und Insolvenzverwalter

Eine vergleichende Untersuchung des Gläubigerschutzes

2020. 307 S.
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ISBN 978-3-428-15945-1
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ISBN 978-3-428-55945-9
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Beschreibung

Die Testamentsvollstreckung ist ein attraktives Gestaltungsinstrument für die Unternehmensnachfolge. Dennoch verbietet die herrschende Meinung seit langer Zeit die verwaltende Testamentsvollstreckung an einzelkaufmännischen Unternehmen sowie an Anteilen unbeschränkt haftender Personengesellschafter. Damit zwingt sie die Praxis zu unbefriedigenden Umwegen. Wesentlicher Grund für diese ablehnende Haltung ist die sonst drohende Haftungsbeschränkung auf den Nachlass als Sondervermögen. Dagegen wird die Unternehmensfortführung durch den Insolvenzverwalter heute in weitem Umfang zugelassen, obwohl sie zu einem vergleichbaren Bruch mit dem Grundsatz unbeschränkter Haftung führt. Vor diesem Hintergrund werden die Organisations- und Haftungsstrukturen bei der unternehmerischen Tätigkeit dieser Amtstreuhänder vergleichend untersucht. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob aus dem Insolvenzrecht Rückschlüsse auf die Ausgestaltung des Testamentsvollstreckungsrechts gezogen werden können.

Inhaltsübersicht

Einleitung

1. Problemstellung und Vergleichsmaßstab

Das Haftungsproblem bei der Unternehmensführung durch Testamentsvollstrecker und Insolvenzverwalter − Kapitalgesellschaftsrecht als Vergleichsmaßstab

2. Vergleichende Untersuchung des Gläubigerschutzes als Legitimation der Haftungsbeschränkung

Vermögensaufbringung und Vermögensbindung − Persönliche Haftung der Fremdverwalter − Haftung für unerlaubte Handlungen der Fremdverwalter − Gläubigerschutz durch Information

Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit

Literaturverzeichnis

Stichwortverzeichnis

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