Überschuldung und Handelsbilanz

Zur Ableitung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung aus den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des International Accounting Standards Board

2004. Tab., Abb.; 383 S.
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ISBN 978-3-428-11186-2
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ISBN 978-3-428-51186-0
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ISBN 978-3-428-81186-1
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Beschreibung

Die Prüfung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung stellt einen im betriebswirtschaftlichen und juristischen Schrifttum seit langer Zeit kontrovers diskutierten Sachverhalt dar. Obgleich der Ansatz, Überschuldung mittels Handelsbilanzen zu messen, bereits Anfang des 20. Jahrhunderts verworfen wurde, ist die Bandbreite von Auffassungen zur adäquaten Überschuldungskonstruktion noch immer sehr groß. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, daß eine Auseinandersetzung mit konzeptionellen Fragestellungen bisher fehlt und die Bindungen zwischen der Überschuldungsmessung und den externen Rechnungslegungsnormen weitaus enger sind als regelmäßig behauptet wird.

Jan Götz analysiert die geltende Ausgestaltung des insolvenzrechtlichen Überschuldungstatbestands. Dabei hebt er grundlegende Parallelen zu nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften hervor und entwickelt hierauf aufbauend einen Vorschlag für eine sachgerechte Überschuldungskonstruktion unter Einbezug der IAS/IFRS.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Einführung - 1. Teil: Grundlegung: Insolvenzrechtliche Regelungen als Untersuchungsgegenstand - Entwicklungslinien der Insolvenztatbestände - Insolvenztatbestände als gesetzliche Terminierungsregeln - Grundfragen handelsrechtlicher und insolvenztatbestandlicher Rechnungslegung - Zwischenergebnis: Möglicher identischer Inhalt überschuldungs- und handelsbilanzieller Rechnungslegung - 2. Teil: Ausgestaltung handels- und überschuldungsrechtlicher Rechnungslegung im geltenden Recht: Verhältnis zwischen Überschuldungs- und Handelsbilanz - Handelsrechtliche Normierung von Bilanzansatz und Bilanzbewertung - Insolvenztatbestände der Insolvenzordnung - Zwischenergebnis: Unteilbarkeit des Kernbestands handels- und insolvenzrechtlicher Rechnungslegung - 3. Teil: Beurteilung der geltenden Konstruktion des Überschuldungstatbestands: Implikationen der geltenden Konstruktion des Überschuldungstatbestands - Allgemeine Würdigung der geltenden Konstruktion des Überschuldungstatbestands - Beurteilung der überschuldungsbilanziellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften - Zwischenergebnis: Notwendigkeit einer Neukonzeption des Überschuldungstatbestands - 4. Teil: Reform des Überschuldungstatbestands durch Integration externer Rechnungslegungsvorschriften: Konzeptioneller Rahmen - Ableitung funktionsadäquater Ansatz- und Bewertungsregeln für die fortführungsorientierte Überschuldungsbilanz - Möglichkeiten und Grenzen einer zeitwertorientierten Überschuldungsbilanzierung - Überschuldungsbilanzieller Rückgriff auf externe Rechnungslegungsvorschriften - Zwischenergebnis: Integration der International Financial Reporting Standards in die Überschuldungsprüfung - 5. Teil: Reformvorschlag für die Konstruktion des Überschuldungstatbestands: Überblick über Tatbestandskonstruktion und Prüfungsablauf - Zahlungsfähigkeitsprognose - Überschuldungsbilanzen - Ertragsfähigkeitsprognose - Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse - Literatur-, Rechtsquellen- und Quellenverzeichnis, Sachwortregister

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