Treasurymanagement in Industrieunternehmen

Eine agencytheoretische Betrachtung der Koordination von Risikomanagementaktivitäten

2006. Tab., Abb.; 359 S.
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Beschreibung

Die Bezeichnung "Treasurymanagement" wird in der Literatur und der betrieblichen Praxis ohne eine einheitliche Charakterisierung der Zielsetzungen und Aufgabenbereiche verwendet. Zielsetzung der Arbeit ist daher zu prüfen, welche Aufgabenstellungen innerhalb eines Unternehmens unter der Bezeichnung "Treasurymanagement" subsumiert werden und ob diese von anderen betrieblichen Funktionen abgegrenzt werden können.

Wird Treasurymanagement als ein bereichsübergreifendes, mehrere Risikofaktoren integrierendes, zentrales Risikomanagement gesehen, zeigt sich, dass eine zentrale Steuerung finanzwirtschaftlicher Risiken eine Trennung risikosteuernder und risikoverursachender Entscheidungstatbestände bedeutet. Daher greift Stephan Seidenspinner auf die normative ökonomische Principal-Agent-Theorie zurück, über die sich mögliche Koordinationsprobleme zwischen voneinander getrennten realwirtschaftlichen Produktions- und finanzwirtschaftlichen Risikomanagemententscheidungen aufzeigen und entsprechende Ansätze zur Abstimmung separierter Entscheidungstatbestände entwickeln lassen.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: 1. Einleitung - 2. Treasurymanagement - eine eigenständige betriebswirtschaftliche Aufgabe bzw. Funktion? - 3. Integration von Risikomanagemententscheidungen in die Entscheidungsprozesse von Industrieunternehmen: Motive der Zusammenfassung von Entscheidungsprozessen in Industrieunternehmen - Vertikale und horizontale Probleme bei der Strukturierung von Entscheidungsprozessen - Möglichkeiten und Probleme der Integration von Risikomanagemententscheidungen in die Organisationsstruktur von Industrieunternehmen - 4. Steuerung und Relevanz von Währungsrisiken in Industrieunternehmen: Währungsrisiken als zentrale Risiken von Industrieunternehmen - Koordinationsmöglichkeiten delegierter Risikosteuerung - Outputentscheidungen im Kontext von Fremdwährungsrisiken - 5. Interdependenzen zwischen Produktions- und Risikomanagemententscheidungen: Suboptimale Outputwahl bei Separation von leistungswirtschaftlichen und risikobezogenen Entscheidungen - Koordinationsbedarf bei kombinierten Mittel- und Risikointerdependenzen zwischen leistungswirtschaftlichen Einheiten - Koordinationsbedarf zwischen operativer und finanzwirtschaftlicher Risikosteuerung - Schlussfolgerungen aus dem aufgezeigten Koordinationsbedarf - 6. Ansätze zur Abstimmung und Koordination von Produktions- und Risikomanagemententscheidungen: Koordination von Produktions- und Risikomanagemententscheidungen in Abhängigkeit zugewiesener Entscheidungskompetenzen - Reduzierung von Interdependenzen durch Bündelung der Entscheidungskompetenzen - Die Central Agent-Konzeption zur Abstimmung leistungswirtschaftlicher und risikosteuernder Entscheidungsprozesse - Koordination der Entscheidungsprozesse über eine Central Bank-Struktur - 7. Kritische Würdigung des Koordinationsbedarfs sowie der Steuerungsmöglichkeiten als Ausgangsbasis für einen eigenen Aufgabenbereich "Treasurymanagement": Zusammenfassung der dargestellten Steuerungsmöglichkeiten - Definition einer betrieblichen Funktion "Treasurymanagement" und Abgrenzung von anderen betrieblichen Funktionen - 8. Schlussbetrachtung - Anhang - Zusammenfassung / Summary / Résumé - Literaturverzeichnis und Sachregister

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