Streitkräfteeinsatz zur Verteidigung gegen Cyberangriffe
2020. 333 S.
Erhältlich als
89,90 €
ISBN 978-3-428-15830-0
sofort lieferbar
79,90 €
ISBN 978-3-428-55830-8
sofort lieferbar
Preis für Bibliotheken: 104,00 € [?]

Beschreibung

Das Grundgesetz legt dem Bund vergleichsweise profan auf, Streitkräfte aufzustellen. Deren maßgeblichen Zweck bestimmt es ebenfalls: Verteidigung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was aber, wenn das Verteidigungsverständnis auf einem Angriffsverständnis gründet, das sich, in Abwesenheit positiver Kenntnis über Herkunft und Urheberschaft, im Cyberraum nur schwerlich perpetuieren lässt? Plötzlich entsteht ein Konflikt mit den Zuständigkeiten und Aufgaben anderer Behörden sowie tradierten Abgrenzungsmustern. Wann löst ein Sachverhalt die Verteidigungspflicht aus, wann muss polizeilich gehandelt werden? Wann werden die Geheimdienste aktiv? Dürfen die einen die Methoden der anderen verwenden? Und welche Rolle spielt der Parlamentsvorbehalt? Kurzum: Wie steht es um den Streitkräfteeinsatz zur Verteidigung gegen Cyberangriffe?

Inhaltsübersicht

Einführung und Gang der Untersuchung

Die sicherheitspolitische Ausgangslage – Einführung in die Fragestellung und Relevanz der Thematik – Erkenntnisinteresse – Gang der Untersuchung – Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

1. Die Bedrohungslage im und aus dem digitalen Raum

Der Cyberraum als Ort von Auseinandersetzungen – Gegenstand und Durchführung von Computernetzwerkoperationen – Ergebnis zur Bedrohungslage

2. Status quo der Sicherheitsarchitektur mit Fokus auf den digitalen Raum

Der zivile Arm der Sicherheitsarchitektur – Die Streitkräfte

3. Die Verwendung der Streitkräfte zur Verteidigung im digitalen Raum

Das historische Angriffsverständnis – Das klassische Angriffsverständnis im Lichte des Cyberraums – Der verfassungsrechtliche Umgang mit der Rückverfolgungsproblematik

4. Inhalt und Ablauf der Verteidigung

Inhalt und Grenzen der Verteidigung – Die Streitkräfte im digitalen Raum im Lichte des Parlamentsvorbehalts – Einsatz zur Verteidigung im Innern im Konflikt mit dem »Trennungsgebot«?

Schlussbetrachtung

Literatur- und Sachverzeichnis

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.