Strafrecht und Criminal Compliance in philosophischer Perspektive

Eine Kritik des postmodernen Zeitgeists im Strafrecht und seiner Wissenschaft

2022. 1080 S.
Erhältlich als
149,90 €
ISBN 978-3-428-18506-1
voraussichtlich lieferbar ab September 2022
134,90 €
ISBN 978-3-428-58506-9
voraussichtlich lieferbar ab Oktober 2022
Preis für Bibliotheken: 172,00 € [?]

Beschreibung

Criminal Compliance ist das Steckenpferd vieler Strafrechtler. Auf dem Gipfelpunkt der Beziehung zwischen Compliance und Strafrecht will diese Arbeit die Flitterwochenphase abschließen. Dieses Vorhaben erfordert eine allgemeine Theorie der Compliance, woran die Untersuchung sich in konsequentem Regress auf die gesellschafts- und rechtsphilosophische Einordnung der Compliance anschließt. Dies führt wiederum zur Suche nach einer Metatheorie der Strafrechtsdogmatik, wobei alle Bereiche wieder in eine historische Betrachtung eingefügt werden. Als Ergebnis liefert die Arbeit eine Legitimation der klassischen Strafrechtsdogmatik mit Ausblick auf deren Verdrängung im Wirtschaftsstrafrecht durch einen nicht legitimierbaren Pragmatismus am Beispiel der »Compliance Games«. Zugleich präsentiert sie ein eigenes Konzept für Criminal Compliance, nämlich: die Idee eines im Feuerbach’schen Präventionsstrafrechtsparadigma zu beachtenden »Tempolimits« für eine zunächst freiwillige und erst später nach einem Versagen und einer strafrechtlichen Reaktion etablierten Zwangscompliance.

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