Selbstbindung durch sprachliches Handeln
2012. 13 Tab., 1 Abb.; 171 S.
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ISBN 978-3-428-13812-8
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ISBN 978-3-428-53812-6
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ISBN 978-3-428-83812-7
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Beschreibung

»Aussagen, die jemand gegen sich gelten lassen muss«, sind Festlegungen. Festlegungen und ihre Rolle in der sprachlichen Interaktion sind der Gegenstand dieser rechtlinguistischen Arbeit. Jan Lüsing betrachtet in der vorliegenden Publikation zwei für Festlegungen prominente Orte – die Logik und das Recht. Zentrales Thema ist dabei die Idee des Festlegungsspeichers als Verlaufsprotokoll der sprachlichen Interaktion und die Möglichkeit der Anfechtung bei divergierenden Festlegungseinträgen.

Der Autor zeigt auf, wie die linguistischen Einsichten und Methoden auch für das rechtsdogmatische Arbeiten produktiv werden können, indem er das Streiten über Tatsachen im Zivilprozess in das Format eines formalisierten Dialogsprachspielmodells überführt und einen präzise gefassten Begriff der geglückten sprachlichen Handlung entwickelt, der sich als rechtstheoretisches Werkzeug zur Abgrenzung von Fallgruppen missglückter Rechtsgeschäfte eignet.

Inhaltsübersicht

Einleitung

I. Der logische Zwang

Aspekte des logischen Schließens – Gegenstände von Festlegungen – Der logische Zwang

II. Festlegungsspeicher

Das Konzept der dialogischen Logik – Das Konzept der formalen Dialektik – Aufnahme der Konzepte in der Literatur

III. Aspekte sprachlicher Interaktion in Dialogmodellen

Der Streit über Tatsachen im Zivilprozess als Dialogmodell – Drei Aspekte sprachlicher Interaktion

IV. Sprachliches Handeln als Selbstbindung

Die interaktionskonstituierenden Prinzipien der Festlegung – Selbstbindung – Die Praxis privatrechtlicher Erklärungen: Ein Beispiel für explizite Korrekturregeln bei divergenten Buchführungen
Literaturverzeichnis

Namen- und Sachverzeichnis

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