Rechtspositivismus versus Naturrechtslehre als Folge des Legitimitätskonzepts
2013. 147 S.
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ISBN 978-3-428-14104-3
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Beschreibung

Das Dilemma der Wahl zwischen dem Naturrecht und dem positiven Recht erinnert an das Dilemma zwischen Sein und Sollen im Lichte der Humeschen These. Diese These liefert in Form zweier Elemente keine Lösung, sie muss um ein drittes Element ergänzt werden. Streit zwischen Iusnaturalismus und Iuspositivismus in seiner Gestalt, in der er heute wahrgenommen wird, entstand, nachdem sich die beiden Kategorien gelöst haben von seinem Fundament, von diesem dritten Element, dessen Derivate sie sind, d.h. vom metaphysischen oder säkularen Ursprung der Legitimität der Gewalt.

In den folgenden Erwägungen wird außerdem der Blick gerichtet auf die Spannung zwischen Iusnaturalismus und Iuspositivismus im Bereich der Auslegung des Rechtes und auf diese Spannung in den Sternstunden der tschechischen Rechtsphilosophie.

Inhaltsübersicht

A. Spannung zwischen dem Rechtspositivismus und der Naturrechtslehre: Nur als Dreisatz lösbar?

Raz vs. Alexy. Die ewige Diskussion über das ewige Thema – Distinktionen und Argumente: Erster Akt – Distinktionen und Argumente: Zweiter Akt

B. Savignys Lehre von der Auslegung der Gesetze in der Zeit der Dekonstruktion

C. Rechtspositivismus und Naturrechtslehre am Beispiel der Sternstunden der tschechischen Rechtsphilosophie (die zweite Hälfte des 19. und die erste des 20. Jahrhunderts)

Rechtsphilosophie. Ihre Emanzipation von der Theologie, der sozialen Philosophie und der Moralphilosophie – Antonín Randa, Emanuel Tilsch (historisch-rechtlicher Leitweg) – František Weyr (Franz Weyr). Die Brünner rechtstheoretische Schule – Emanuel Chalupný. Soziologisch-rechtlicher Leitweg in der Rechtsphilosophie – Jaroslav Kallab, Karel Engliš. Phänomenologie und neukantsche Lehre in der Rechtsphilosophie – Emil Svoboda, Josef Turečsek. Der naturrechtliche Leitweg

Literatur- und Sachverzeichnis

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