Rechtsphilosophische Grundlagen des Ressourcenschutzes

Zu den normativen Ebenen der ökologischen Frage

2004. 233 S.
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ISBN 978-3-428-11516-7
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ISBN 978-3-428-51516-5
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ISBN 978-3-428-81516-6
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Beschreibung

Martin Heidrich widmet sich thematisch der Frage nach der Regelung bzw. Regelbarkeit der ökologischen Frage in rechtsphilosophischer Hinsicht. Methodologisch handelt es sich daher um eine Grundlagenbetrachtung, welche die Regelungsebenen des Ressourcenschutzes und die diesen normativen Ebenen zuzuordnenden Theorien sowohl formal als auch inhaltlich systematisiert. Dabei findet die Auseinandersetzung auf zwei normativen Ebenen statt, nämlich einerseits auf jener der Moral und andererseits auf jener des Rechts, nachdem zunächst gezeigt wird, daß trotz formaler Abstraktheit beider Begriffe hinsichtlich ihres materiellen Gehalts dennoch eine gewisse Permeabilität zu konstatieren ist.

Im Ergebnis gilt für die normative Ebene der Moral, daß das anthropozentrische Naturverständnis argumentativ zum einen unhintergehbar und zum anderen auch per se nicht notwendigerweise aufzugeben ist, da dieses – entgegen der mannigfaltigen Kritik – unter Berücksichtigung der innerhalb des anthropozentrischen Lagers entwickelten Korrektivansätze keine systematisch begründeten, destruktiv-exploitativen Tendenzen aufweist. Auf rechtlicher Ebene kann die Idee des freiheitlich verfaßten subjektiven Rechts ebenfalls gegen den Vorwurf eines etwaigen, sich für die ökologische Frage destruktiv auswirkenden Besitzindividualismus verteidigt werden. Zudem ist aus dem freiheitlichen Teilhaberecht Kantischer Prägung ein für die ökologische Frage brauch- und entwickelbarer Begriff der iustitia distributiva zu entnehmen.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: A. Einleitung - B. Zum Begriff der natürlichen Ressource: Zur Etymologie - Materieller Gehalt des Begriffes Ressource: Annahmen und Definitionen für den Fortgang der Untersuchung - C. Regelungsebenen des Ressourcenschutzes: Die Normenebene der Moral - Die Normenebene des Rechts - Die materielle Permeabilität des Begriffspaars trotz formaler Autonomie des Rechts - D. Die ökologische Frage als ethisches Eingangsproblem: Ökologische Ethik - Anthropozentrische Positionen: Geistige Grundlagen der Anthropozentrik, Argumentationsmuster eines anthropozentrisch verstandenen Natur- und Ressourcenschutzes, Résumée zum anthropozentrischen Natur- und Ressourcenschutz - Nicht-anthropozentrische Positionen: Heterogenität des nicht- anthropozentrischen Lagers und Abgrenzung zur Naturschutzdebatte, Der Vorwurf des Speziezismus - das Gleichheitspostulat, Mitleidsethik (Bentham u. a.), Objektive Werttheorie und absolute Ehtik, Defaitismus - Ökologische Ethik - ein Fazit - E. Zur Regelungsebene des Rechts: Abgrenzung der Freiheitssphären - Grundsätzliche Parameter für die rechtliche Ausgestaltung des Ressourcenschutzes und zur Formulierung der Fragestellung - Die Ökologische Besitzordnung im Lichte der vorherrschenden Konzeptionen zur Verteilungsgerechtigkeit - F. Konklusion - Literaturverzeichnis - Sach- und Personenregister

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