Recht aus Freiheit

Die Gegenüberstellung der rechtstheoretischen Ansätze der Wertungsjurisprudenz und des Liberalismus mit der kritischen Rechtsphilosophie Kants

2009. 199 S.
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ISBN 978-3-428-12719-1
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ISBN 978-3-428-52719-9
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ISBN 978-3-428-82719-0
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Beschreibung

Soziale Veränderungen führen auch zu Veränderungen des Rechts. Doch wie können Rechtsordnungen mit diesem Wandel umgehen? Können Rechtsordnungen trotz eines fortwährenden Wandels beanspruchen, die Kriterien zu richtigen und gerechten Entscheidungen bereitzustellen?

Bernhard Jakl untersucht dazu die unterschiedlichen Rechtfertigungsstrategien der Wertungsjurisprudenz, des Liberalismus und der kritischen Rechtsphilosophie. Insbesondere werden die jeweiligen Bedeutungen der beiden fundamentalen Rechtswerte Freiheit und Gleichheit verglichen sowie die jeweiligen Konzeptionen von Rechtsentwicklung beleuchtet. Vor diesem Hintergrund besteht die besondere Leistung der kritischen Rechtsphilosophie darin, bereits in ihrem Theorieaufbau zu berücksichtigen, dass ein Recht aus Freiheit nur im steten Wandel seinen Zweck realisieren kann: die interaktive Handlungshoheit der beteiligten Rechtssubjekte herzustellen oder zu erhalten.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Einführung - I. Die Wertungsjurisprudenz nach dem Ansatz von Canaris: Wertungsmäßige Einheit und Folgerichtigkeit im Recht als Voraussetzungen für die Realisierung des materialen Gerechtigkeitsgehaltes - Die Wertungsjurisprudenz in der methodologischen Tradition - Die Gewinnung von Rechtsprinzipien - Vorrechtliche Freiheit und rechtliche Gleichheit - Die Flexibilisierung im Recht - II. Die liberale Rechtstheorie nach Dworkins "theory of equal concern and respect": Das "right to equality of concern and respect" als Legitimationsgrund von Wertungen - Die "theory of equal concern" in der Diskussion - Die Funktion der Unterscheidung von "rules and principles" - Rechtliche Freiheit und vorrechtliche Gleichheit - Die Flexibilisierung des Rechts - III. Rechtstheorie und Rechtsphilosophie: Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Wertungsjurisprudenz und liberaler Rechtstheorie - Freiheit, Gleichheit, Flexibilisierung und das ungelöste Performanzproblem - Notwendigkeit der und Anforderungen an eine Rechtsphilosophie - IV. Kants kritische Rechtsphilosophie: Die praktische Realität als Kausalität aus Freiheit und ihre Grundlegung - Die Metaphysik der Sitten als kritische Philosophie? - Recht aus Freiheit: Die Bedeutungsreflexion von Recht und die Realität der Rechtsbedeutung - Rechtliche Freiheit und rechtliche Gleichheit - Die Flexibilisierung im Recht und die Flexibilisierung des Rechts - V. Kants Rechtsphilosophie in der Diskussion: Kants Praxis und die Sprachphilosophie - Argumentationstopoi gegen Kants Philosophie und ihre Überwindung - Zur Kant-Rezeption in der Rechtsphilosophie - Zur Kant-Rezeption im deutschen Recht - VI. Gegenwärtige Rechtsentwicklungen aus den Perspektiven von Wertungsjurisprudenz, Liberalismus und kritischer Rechtsphilosophie: Zur Entwicklung eines europäischen Schadensrechts - Souveränitätsbegründung und Zentralmacht jenseits des Nationalstaats - Antinomien als Grundstrukturen des Privatrechts - Zusammenfassung - Literatur- und Sachverzeichnis

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