Psychopathologie

Sinn, Ernte, Aufgabe

2008. 3 Abb.; 128 S.
Erhältlich als
29,90 €
ISBN 978-3-89673-443-3
sofort lieferbar
26,90 €
ISBN 978-3-89644-443-1
sofort lieferbar
Preis für Bibliotheken: 34,00 € [?]

Beschreibung

Nachdenken über Psychopathologie als der Praxis verpflichtete Wissenschaft: die Philosophie klärt Wissen und Wissensgewinn, Perspektiven und Methodik, differenziert Erkennen, Deuten, Verstehen, Erklären. Die Ethik der helfenden Fürsorge bewegt zum Fragen nach den Entstehungsbedingungen von psychopathologischen Manifestationen und deren therapeutischer Beeinflussbarkeit.

Psychopathologie hat das Menschengemeinsame von gesund und krank im Auge. Die Anthropologie klärt das Menschenbild und die Vorstellungen von der Psyche. Die Historik zeigt die Entwicklung der Konzepte, verflochten von der Persönlichkeit der Autoren und der Kultur (Zeitgeist). Was wird als Symptom aufgefasst? Welches ist das Verhältnis von Diagnose und Krankheit? Das Ich-/Selbst-Erleben und seine Beziehung zum beobachtbaren Verhalten bleibt Aufgabe weiterer Forschung.

lm zweiten Essay wird das Dissoziationsmodell in Bezug auf die schizophrenen Syndrome erörtert.

Inhaltsübersicht

Vorwort

Psychopathologie: Wissenschaft im Dienste der Praxis

Wissen und Wissenschaft – Perspektive und Methodik – Erkennen, Bedeuten, Sinn und Wesen – Anfragen an die Transzendentalphilosophie – Intuition in der Psychopathologie – Das Mentale, Psychische ist das Feld der Psychopathologie – Die Aufgaben der Psychopathologie – Stufen des Wissens-Zugangs zur Psychopathologie – Selbsterleben und Verhalten – Kontinuität gesund / krank – Kontinuum kohäsiver zu non-kohäsiven Psychopathologien – Perspektivengemässe Multi-Methodik – Perspektiven auf Symptome und Syndrome – Assoziation/Dissoziation – Kritik als Proportionenrelativierung – Kritik als Proportionenrelativierung – Missbrauch der Psychopathologie – Vulnerabilität und Resilience – Psychopathologie soll zur Therapie führen

Die Heimkehr der Schizophrenien in das Spektrum der dissoziativen Störungen

Die Anamnese der Schizophrenien – Die Katamnese der Schizophrenien – Der Status praesens – Das Dissoziationsmodell bei Eugen Bleuler – Die Aufgabe weiteren Nachdenkens

Nachwort

Literatur

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.