Probleme und Entwicklungen der Dienstleistungshaftung im griechischen, deutschen und Gemeinschaftsrecht
2001. 316 S.
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Beschreibung

Was sich der deutsche Jurist unter "Dienstleistungshaftung" vorstellen kann, kommt den Begriffen "Expertenhaftung", "Dritthaftung" oder "Berufshaftung" nahe. Dieser Terminus ist ursprünglich von einem gescheiterten verbraucherschützenden Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission in die deutsche Rechtssprache eingeführt worden.

Mit dieser Dissertation wird der Versuch unternommen, durch eine Analyse der vorbezeichneten Richtlinie, die als Parallelregelung zur Produkthaftung konzipiert wurde, die Berufshaftung in Griechenland und in Deutschland zu erläutern. Insbesondere behandelt die Autorin Fragen der Vermögens- und Dritthaftung und erörtert die dahinterstehenden dogmatischen Ansätze kritisch: stillschweigender Auskunftsvertrag, Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter, Haftung aus c. i. c. und Ausweitung des § 826 BGB. Emma Truli nimmt Stellung und plädiert für eine Lösung de lege ferenda auf deliktsrechtlicher Basis, im Rahmen dessen Vermögensschäden unter besonderen Voraussetzungen ersatzfähig sein müssen. Schließlich macht die Autorin Aussagen darüber, ob eine Auskunftshaftung oder allgemeine Dienstleistungshaftung verbraucherschutzspezifisch ausgerichtet sein soll.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: 1. Kapitel: Einleitung: Einführende Bemerkungen - Eingrenzung des Themas und Gang der Darstellung - 2. Kapitel: Neue Wege im europäischen Recht: Die Richtlinienentwürfe über die Haftung des Dienstleistenden: Vorentwürfe - Der Vorschlag der Kommission für eine Richtlinie des Rates über die Haftung bei Dienstleistungen - Einschub: Der letzte Entwurf - Allgemeinwürdigung - 3. Kapitel: Probleme und Entwicklungen der Dienstleistungshaftung im griechischen Recht: Der neue Verbraucherschutz für die Dienstleistungsempfänger: Das allgemeine Haftungssystem des griechischen Zivilgesetzbuches (AK) und die Dienstleistungshaftung - Art. 8 des Gesetzes 2251/94 - Der Einfluß des Art. 8 G. 2251/94 auf das allgemeine Haftungssystem des Dienstleistenden - Der Einfluß des Art. 8 G. 2251/94 auf die speziellen Haftungsregelungen und Berufshaftungssysteme - Über die bisherige Anwendung des Art. 8 G. 2251/94 - 4. Kapitel: Probleme und Entwicklungen der Dienstleistungshaftung im deutschen Recht: Die Berufshaftung, der Vermögensschutz gegenüber Dritten und die Beweislastverteilung in Sachen Dienstleistungen: Die Haftung der Experten für primäre Vermögensschäden gegenüber Dritten - Die Entwicklung der Beweislastverteilung in Sachen Dienstleistungen - Gedanken über eine einheitliche Dienstleistungshaftung im deutschen Schrifttum - Das Element des Verbraucherschutzes in der deutschen Dienstleistungshaftung - 5. Kapitel: Ausblick - Literaturverzeichnis - Stichwortverzeichnis

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