Privatisierung, Regulierung und Wettbewerbselemente in einem natürlichen Infrastrukturmonopol

Ein ordnungsökonomischer Ansatz bezogen auf die Wasserwirtschaft

2005. 337 S.
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ISBN 978-3-428-11576-1
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Beschreibung

In Deutschland wird die Wasserwirtschaft nach wie vor fast ausschließlich von Unternehmen im öffentlichen Eigentum betrieben, die kaum Wettbewerbskräften ausgesetzt sind.

Stephan Schönefuß erarbeitet vor diesem Hintergrund einen theoretisch fundierten Vorschlag für eine effizienzsteigernde Reform des Ordnungsrahmens der deutschen Wasserwirtschaft. Der Autor stützt sich hierzu auf Theorieansätze, die zur modernen Ordnungsökonomik gehören. Die Ansätze werden dabei nicht nur auf die Privatisierungs- und Regulierungsproblematik im Bereich resistenter natürlicher Monopole angewandt, sondern mit Hilfe der Evolutorischen Ökonomik weiterentwickelt. Ferner erstellt Schönefuß Fallstudien über die Wasserwirtschaft in Deutschland, Frankreich und England. Der vom Autor letztendlich entwickelte Reformvorschlag besteht aus zwei Blöcken: Zum einen geht es um den Abbau von Privatisierungshemmnissen und zum anderen um den Aufbau eines leistungsfähigen Regulierungssystems.

Ausgezeichnet mit dem Wolfgang-Ritter-Preis 2005.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: A. Einleitung - B. Reformdruck in der Wasserwirtschaft: Globale Wasserkrise als Effizienzkrise - Privatisierung der Leistungserbringung als Ausweg? - Bezug zu Deutschland - Bedeutung von Wassermärkten - C. Wasserwirtschaft und die ökonomische Rolle des Staates: Problematik der leitungsgebundenen Wasserver- und -entsorgung aus der "traditionellen" Perspektive der Theorie des Markt- und Wettbewerbsversagens - Bedeutung des Infrastrukturcharakters der Wasserwirtschaft - Zwischenergebnis: Natürlicher Monopol- und Infrastrukturcharakter der Wasserwirtschaft als besondere ordnungspolitische Herausforderung - D. Konzept der Privatisierung: Neue Perspektiven: Privatisierung: Begriff, Arten und Ziele - Öffentliche versus private bzw. privatisierte Leistungserstellung - Versagen des Steuerungskonzepts der öffentlichen Eigentümerschaft: Ineffiziente Leistungserstellung und Steuerungsprobleme - E. Disziplinierung von Marktmacht: Zusammenspiel von Regulierung und Wettbewerb im Kontext des natürlichen Monopols: Regulierung, Deregulierung und Liberalisierung: Eine Begriffs-Trias der Verwirrung und ein möglicher Ausweg - Regulierungsinstrumente und unterstützende Wettbewerbselemente - Zusammenhang zwischen Privatisierung und Regulierung - F. Fallstudien über die ökonomische Organisation der Wasserwirtschaft in Deutschland, Frankreich und England: Deutschland: Wettbewerb der Organisationsformen - Frankreich: Wettbewerb um den Markt - England: Leistungsorientierte Regulierung und Wettbewerb im Markt - Schlußfolgerungen aus den Fallstudien - G. Maßnahmenbündel für eine effizienzsteigernde Reform des Ordnungsrahmens der deutschen Wasserwirtschaft - H. Fazit: Vom Leistungs- zum Regulierungsstaat - Literatur-, Stichwortverzeichnis

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