Politisches Denken. Jahrbuch 2017
2018. 259 S.
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ISBN 978-3-428-15564-4
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ISBN 978-3-428-55564-2
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ISBN 978-3-428-85564-3
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Beschreibung

Der 27. Band des Jahrbuchs Politisches Denken versammelt Beiträge, die erneut nachhaltig belegen, dass sich das politische Denken in der Breite seiner Artikulationen nur dem interdisziplinär geschulten Verständnis und der epochen- und fächerübergreifenden Forschung erschließt. Ein Blick auf die Quellen, mit denen sich die Autoren auseinandersetzen und zu denen wie selbstverständlich auch die Belletristik gehört, macht die Spannweite bereits deutlich – auch hinsichtlich der methodischen Konsequenzen.

Zu den Autoren, die Gegenstand der Analyse sind, gehören diesmal unter anderem Carl Schmitt, Friedrich Nietzsche, Friedrich Dürrenmatt, Joseph von Radowitz, Jürgen Habermas und H. G. Wells, das Themenspektrum der Aufsätze reicht von biopolitischen und geopolitischen Themen über hermeneutische Fragestellungen und methodische Aspekte der Erforschung des politischen Denkens bis hin zum Themenfeld Europa.

Inhaltsübersicht

Editorial

I. Aufsätze

Martin Beckstein
Eigentum verpflichtet: Joseph von Radowitz und die intellektuelle Vorbereitung des Wohlfahrtsstaats

Hauke Behrendt
Unbestimmtheit – Eine Kritik an Habermas’ Prozeduralismus

Hans-Ludwig Buchholz
»Uns kommt nur noch die Komödie bei«. Friedrich Dürrenmatts »Dramaturgisches Denken« als Methode der Politischen Theorie

Heinz-Joachim Müllenbrock
Der Cockney als Welterretter: H. G. Wells’ politische Mission

Richard Saage
»Beyond Therapy«. Anmerkungen zur technischen Aufrüstung des Menschen

Samuel Garrett Zeitlin
Propaganda und Kritik: Eine Einführung in »Land und Meer«

Igor P. Smirnov
Politische Romantik im Vergleich. Carl Schmitt und die Romantikrezeption in Russland

Giuseppe Duso
Wie lässt sich eine europäische Verfassung begreifen?

Hasso Hofmann
Nietzsche-Zarathustras Gleichnis von den »letzten Menschen«

II. Gastbeitrag

Rüdiger Voigt
»Staatsverständnisse«: Konzept – Verlauf – Ausblick

III. Rezensionsessays

Hans-Christof Kraus
Neues von und über Max Weber

Reinhard Mehring
»Vergeben Sie ihm bitte, mein lieber Herr Professor Jaspers«. Heidegger-Schüler in der Korrespondenz mit Karl Jaspers

Thomas Meyer
Zu neuerer Literatur über Leo Strauss

IV. Rezensionen

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