Ökologisch orientierte Preisbildung in öffentlichen Unternehmen

Eine exemplarische Untersuchung für öffentliche Wasserversorgungsunternehmen unter Berücksichtigung des Allokationsproblems der common-property Ressource Wasser

1994. 11 Tab., 11 Abb.; XII, 353 S.
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Beschreibung

Am Beispiel der öffentlichen Wasserversorgung wird untersucht, wie das Problem von ökologisch geschädigten Umweltressourcen in den Preisen öffentlicher Unternehmen berücksichtigt werden kann. Aus allokationstheoretischer Sicht sind ökologisch orientierte Trinkwasserpreise so zu kalkulieren, daß die gesamtwirtschaftlichen Kosten der Trinkwasserherstellung gedeckt sind. Voraussetzung hierfür ist die effiziente Allokation der common-property Ressource Rohwasser. Dieses verfügungsrechtliche Konstrukt der common-property Ressource ist, wie die Verfasserin eindrücklich darlegt, der Schlüssel für eine ökologische Ausrichtung der Trinkwasserpreise.

Über eine systematische Weiterentwicklung der common-property Theorie werden verschiedene Arrangements zur Allokation der Ressource Rohwasser abgeleitet. Herausgefiltert werden hierbei institutionelle Arrangements, die effiziente Allokationsergebnisse hervorbringen (ergebnisorientierte Betrachtung) und diese Ergebnisse unter Berücksichtigung von Transaktionskosten (verfahrensorientierte Betrachtung) auch sicherstellen, so daß auf betrieblicher Ebene eine ökologisch orientierte Preisstellung möglich wird. Abschließend wird durch konsequente Übertragung der theoretischen Ergebnisse auf das bundesdeutsche Verfahren für die Rohwasserallokation gezeigt, welche Regelungen des Wasserhaushaltsgesetzes eine ökologisch orientierte Kalkulation der Trinkwasserpreise verhindern und wie diese Defizite durch eine Wasserentnahmegebühr oder durch Förderlizenzen beseitigt werden können.

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